Krank im Job

Krankmeldung: Wann muss die AU beim Arbeitgeber sein?

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Die Krankschreibung muss innerhalb eines bestimmten Zeitraums beim Arbeitgeber vorliegen.

Wen die Grippe erwischt, der braucht an Arbeit nicht zu denken. Doch bis wann muss die Krankmeldung beim Arbeitgeber sein?

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU), wie die Krankschreibung offiziell heißt, erlaubt es Mitarbeitern, ihre Krankheit zu Hause auszukurieren und dennoch nicht auf Lohn oder Krankengeld verzichten zu müssen. Sie ist der Nachweis für den Arbeitgeber, dass Mitarbeiter tatsächlich krank sind. 

Doch für den Krankheitsfall gelten bestimmte Regeln, die der Gesetzgeber oder auch die Firma vorschreiben - und an die sich Arbeitnehmer halten müssen.

AU: Wann muss die Krankmeldung beim Arbeitgeber sein?

Gesetzlich vorgeschrieben ist Folgendes: Wenn ein Mitarbeiterlänger als drei Tage krank ist, muss er eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen. Die Krankschreibung muss nach dem dritten Tag der Arbeitsunfähigkeit, also am vierten Tag, beim Unternehmen eingegangen sein. 

Das heißt, wenn Sie ab Montag wegen Krankheit ausfallen, muss die AU spätestens am Donnerstag im Unternehmen sein. Das Wochenende zählt bei der Berechnung mit!

Doch Vorsicht: Der Arbeitgeber kann eine eigene Regelung festlegen und die Krankschreibung zum Beispiel schon ab dem ersten Fehltag einfordern.

Was passiert, wenn die Krankmeldung zu spät eingeht?

Wer die Krankschreibung nicht rechtzeitig einreicht, muss damit rechnen, dass ihm die Fortzahlung des Lohnes verwehrt wird. Schicken Sie deshalb in Zweifel einen Freund oder ein Familienmitglied los, um sie notfalls persönlich im Betrieb abzugeben.

Mehr zum Thema: Krankmeldung - das müssen Sie beachten.

Von Andrea Stettner

Bürojob: Wie sich langes Sitzen auf Ihren Körper auswirkt

Langes Sitzen im Büro sorgt für allerlei Beschwerden. Leiden Nummer eins: der Rücken. Das rührt meist von den Bandscheiben, die aufgrund der geschwächten Rückenmuskulatur zu sehr belastet werden. Der Grund für schlaffe Rückenmuskeln ist wiederum folgender:  
Langes Sitzen im Büro sorgt für allerlei Beschwerden. Leiden Nummer eins: der Rücken. Das rührt meist von den Bandscheiben, die aufgrund der geschwächten Rückenmuskulatur zu sehr belastet werden. Der Grund für schlaffe Rückenmuskeln ist wiederum folgender:   © dpa
Muskeln werden im Sitzen nicht bewegt, geschweige denn gestärkt. Deshalb bilden sie sich bei zu viel Ruhe nach und nach zurück. Achten Sie deshalb darauf, mit Sport in der Freizeit oder langen Spaziergängen gegenzusteuern.
Muskeln werden im Sitzen nicht bewegt, geschweige denn gestärkt. Deshalb bilden sie sich bei zu viel Ruhe nach und nach zurück. Achten Sie deshalb darauf, mit Sport in der Freizeit oder langen Spaziergängen gegenzusteuern. © dpa
Schlaffe Bauchmuskeln produzieren weniger vom Enzym Lipoproteinlipase, das beim Fettabau eine wichtige Rolle spielt. Wer also lange sitzt, wird zunehmend dicker. Das liegt laut Medizinern aber auch daran, dass man im Sitzen weniger Kalorien verbraucht. Die Folge: Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme, Erkrankungen wie Diabetes werden begünstigt.
Schlaffe Bauchmuskeln produzieren weniger vom Enzym Lipoproteinlipase, das beim Fettabau eine wichtige Rolle spielt. Wer also lange sitzt, wird zunehmend dicker. Das liegt laut Medizinern aber auch daran, dass man im Sitzen weniger Kalorien verbraucht. Die Folge: Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme, Erkrankungen wie Diabetes werden begünstigt. © dpa
Auch unser Herz-Kreislaufsystem leidet unter Bewegungsmangel.
Auch unser Herz-Kreislaufsystem leidet unter Bewegungsmangel. © dpa
Wer sich wenig bewegt, bei dem sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe. Dadurch schwellen die Füße an, was sich besonders im Sommer oft bemerkbar macht 
Wer sich wenig bewegt, bei dem sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe. Dadurch schwellen die Füße an, was sich besonders im Sommer oft bemerkbar macht  © dpa
Genau das selbe Phänomen tritt bei langem Sitzen in den Beinen auf: Flüssigkeit staut sich auf. Dagegen hilft vor allem - Bewegung: Stehen Sie zwischendurch immer wieder auf, verändern Sie die Position Ihrer Beine oder verlagern Sie immer wieder Ihr Gewicht, wenn Sie lange stehen müssen.
Genau dasselbe Phänomen tritt bei langem Sitzen in den Beinen auf: Flüssigkeit staut sich auf. Dagegen hilft vor allem - Bewegung: Stehen Sie zwischendurch immer wieder auf, verändern Sie die Position Ihrer Beine oder verlagern Sie immer wieder Ihr Gewicht, wenn Sie lange stehen müssen. © dpa
Aber nicht nur Füße und Beine werden durch angestaute Flüssigkeit belastet: Bei Menschen mit Herzproblemen kann sich sogar Wasser in der Lunge sammeln.
Aber nicht nur Füße und Beine werden durch angestaute Flüssigkeit belastet: Bei Menschen mit Herzproblemen kann sich sogar Wasser in der Lunge sammeln. © dpa
Am Schreibtisch verspannt sich der Nacken durch die immer gleiche Haltung. Aber nicht nur das: Angestaute Flüssigkeit wandert nachts gerne in den Nacken und kann dort für Atemaussetzer, díe sogenannte Schlafapnoe, sorgen.
Am Schreibtisch verspannt sich der Nacken durch die immer gleiche Haltung. Aber nicht nur das: Angestaute Flüssigkeit wandert nachts gerne in den Nacken und kann dort für Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, sorgen. © pixabay
Langes Sitzen begünstigt außerdem Bluthochdruck - fatal wird es, wenn auch noch Stress dazukommt.
Langes Sitzen begünstigt außerdem Bluthochdruck - fatal wird es, wenn auch noch Stress dazukommt. © dpa
Bewegen sich Büromitarbeiter zu wenig, wird der gesamte Körper schlecht durchblutet. Im schlimmsten Falle können sich sogar Blutgerinsel bilden - Thrombosen beziehungsweise Schlaganfälle sind die Folge. 
Bewegen sich Büromitarbeiter zu wenig, wird der gesamte Körper schlecht durchblutet. Im schlimmsten Falle können sich sogar Blutgerinsel bilden - Thrombosen beziehungsweise Schlaganfälle sind die Folge.  © dpa

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