Ab heute

"Speed-Casting" am Gleis: Die Bahn sucht 1.000 neue Mitarbeiter

Die Deutsche Bahn sucht händeringend Personal - vom Lokführer bis zum Azubi. Talente können sich direkt am Bahnhof bewerben. In welchen, erfahren Sie hier.

Sie haben schon immer davon geträumt, als Lokführer einen ICE durch Deutschland zu steuern? Dann könnte dieser Traum bald Wirklichkeit werden. Die deutsche Bahn sucht noch dieses Jahr 12.000 neue Mitarbeiter - davon 1.000 innerhalb von einer Woche. Dafür startet sie heute die große Joboffensive "Deutschlands größtes Bewerbungsgespräch", an sieben Bahnhöfen deutschlandweit.

"Deutschlands größtes Bewerbungsgespräch in sieben Städten in Deutschland

Vom 5. bis zum 11. November können sich Bewerber täglich zwischen 6 und 22 Uhr persönlich vorstellen - und das ganze ohne Termin. Dabei sind nicht nur erfahrene Fachkräfte gerne gesehen - auch Quereinsteiger haben sehr gute Chancen auf einen von vielen Traumjobs.

Die Location: Sieben Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dazu gehören München, Nürnberg, Frankfurt am Main, Mannheim, Köln, Hamburg und Berlin. Gesucht werden unter anderem Fahrdienstleiter, Busfahrer, Rangierbegleiter, Sicherungsposten oder Elektriker.

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Lebenslauf zum Bewerbungsgespräch mitnehmen

Die Talentsuche bei der Deutschen Bahn startete bereits vor einigen Tagen, als sich Interessenten online bewerben konnten. Ab heute können sie nun direkt vorbeikommen. Alles, was Sie für das Vorstellungsgespräch am Bahnhof brauchen, ist ein Lebenslauf. Ob es mit dem Job klappt oder nicht, sollen Bewerber direkt am selben Tag noch erfahren.

Mit der großen Joboffensive reagiert die Bahn auf den harten Wettbewerb bei der Talentsuche, wie die Leiterin der Recruitingabteilung, Janine Andrä, gegenüberrbb24 berichtet. Deshalb müsse man kreativ sein und sich "neue und innovative Formate" ausdenken, "um auch Aufmerksamkeit zu erzeugen". 

"Azubi-Speed-Dating" für junge Talente

Die Bahn führt für Auszubildende ein spezielles "Azubi-Speed-Dating" durch. Das Casting findet bis Dezember in folgenden Städten statt:

Frankfurt/Main: 5.-11.November

Karlsruhe: 7. November

Hamburg: 7. November

Ulm: 14. November

Stralsund: 18. November

Freiburg: 21. November

Rostock: 21. November

Neumünster: 23. November

Hannover: 27. November

Stuttgart: 29. November

Dortmund: 30. November

Schwerin: 13. Dezember

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Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Si mona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona A sam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

Rubriklistenbild: © facebook / Deutsche Bahn Karriere

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