Die meisten machen es falsch

Bewerbung: Nur in diesem einen Fall gehören Hobbys in den Lebenslauf

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Gehören Hobbys in den Lebenslauf oder nicht? Eine Personal-Expertin weiß die Antwort.

Gehören Hobbys nun in den Lebenslauf oder nicht? Eine Personalerin, die seit 13 Jahren Bewerbungen liest, sagt "Ja!" - aber unter einer bestimmten Bedingung.

Beim Thema Hobbys im Lebenslauf scheiden sich die Geister. Selbst Experten wie Karriereberater oder sogar Personaler selbst haben hier unterschiedliche Meinungen. Die einen finden Hobbys gut, weil sie mehr über den Menschen hinter dem Bewerber verraten - andere sagen, Hobbys hätten nichts mit dem Job zu tun und sind daher in einer Bewerbung fehl am Platz.

Hobbys gehören nur dann in den Lebenslauf, wenn sie ein Teil des Lebens sind

Eine von ihnen, die bereits unzählige Bewerbungen gelesen hat und auf 13 Jahre Berufserfahrung zurückblickt, ist Claudia Dederichs. Die Kölner Personalverantwortliche arbeitet momentan als Head of Human Resources bei einem Buchungsportal und hat auf einem Absolventenkongress in Köln ihre Sicht auf das Thema dargestellt.

"Wenn Sie ein Hobby haben, das Sie wirklich als Menschen ausmacht, dann gehört es für mich da rein. Es ist ein Teil Ihres Lebens, und das soll Ihr Lebenslauf widerspiegeln", rät sie den anwesenden Bewerbern, wie Business Insider berichtet. 

Zum Weiterlesen: Ein besonderer Trick verwandelt Ihren Lebenslauf von gut in großartig.

Hobbys im Lebenslauf: Diese Hobbys besser nicht nennen

Wer seine Hobbys im Lebenslauf angibt, muss auch damit rechnen, dass ihn der Gesprächspartner im Bewerbungsgespräch auch darauf anspricht. Falsche oder aufgehübschte Hobbys, die sie in Wirklichkeit gar nicht ausüben oder welchen Sie schon lange nicht mehr nachgehen, sollten Sie also lieber nicht angeben

Doch wer tatsächlich jedes Wochenende in den Bergen unterwegs ist, Fallschirm springt oder in seinem Ruderverein jede freie Minute verbringt, der hat die Chance, seine Persönlichkeit zu zeigen und beim Personaler Sympathien zu wecken und insgesamt vielleicht auch interessanter zu wirken als die Konkurrenz.

Mit manchen Hobbys kann das aber auch ganz schön nach hinten losgehen, wie Dederichs weiß: "Wenn Sie reinschreiben, dass Reisen Ihr Hobby ist, und ich frage: 'Wo waren Sie denn?' und die Antwort lautet 'Pauschalurlaub auf Mallorca', dann wird das ein bisschen schwierig. Dann hat es nicht unbedingt etwas mit Ihrem Leben und mit Ihnen als Person zu tun." 

Welche Hobbys in den Lebenslauf gehören und welche besser nicht, verraten Experten in diesem Artikel.

Lesen Sie auch: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Simona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona Asam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

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