Gehaltsatlas 2018

Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe Deutschlands 2018

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Berufe aus der Medizin, dem Finanz- und Wirtschaftssektor schneiden beim Gehalt immer gut ab.

Wer in Deutschland gut verdienen will, sollte sich seinen Beruf genau aussuchen. Eine Studie zeigt, in welchen Jobs die großen Gehälter gezahlt werden.

In welchen Berufen steht das höchste Gehalt auf dem Lohnzettel? Und welcher Job ist der bestbezahlte Deutschlands?

Gehaltsatlas 2018: Das ist der bestbezahlte Beruf Deutschlands 

Das Ergebnis überrascht wenig: Wer in Deutschland gutes Geld verdienen will, sollte Arzt werden. Denn hier winkt den Berufstätigen nicht nur ein hohes Ansehen, sondern auch ein voller Geldbeutel. 

Die Nummer eins unter den bestbezahlten Berufen ist der Oberarzt bzw. die Oberärztin. Diese Mediziner verdienen im Durchschnitt 121.207 Euro im Jahr. Im Vergleich: Der Durchschnitt bei Fach- und Führungskräften ohne Personalverantwortung liegt bei gerade einmal 44.000 Euro brutto.

Auf Platz zwei folgen - mit einem durchaus beachtlichen Abstand - Fachärzte und -innen mit 82.406 Euro Durchschnittsgehalt. Das zeigt eine neue Studie des Online-Portals gehalt.de.

Wer außerhalb der Medizin sein berufliches Glück sucht, der findet im Finanz- und Wirtschaftssektor oder in der Justiz beachtliche Gehälter vor, wie Sie hier im Überblick sehen können:

Gehalt: Die bestbezahlten Berufe 2018 im Überblick

Platz

Beruf

Median*-Gehalt (brutto) pro Jahr

Durchschnittsgehalt (brutto) pro Jahr

1

Oberarzt / Oberärztin

116.937 Euro

121.207 Euro

2

Facharzt / Fachärztin

78.004 Euro

82.406 Euro

3

Fondsmanager/-in

75.793 Euro

84.025 Euro

4

Corporate Finance Manager/-in

75.420 Euro

83.812 Euro

5

(Key) Account Manager/-in

72.609 Euro

77.039 Euro

6

Patentingenieur/-in

71.983 Euro

79.540 Euro

7

Versicherungsingenieur/-in

70.963 Euro

74.028 Euro

8

Regionalverkaufsleiter/-in

70.838 Euro

78.359 Euro

9

Syndikus, Justitiar/-in

68.959 Euro

74.571 Euro

10

Vertriebsingenieur/-in

68.058 Euro

72.632 Euro

Quelle: gehalt.de, Gehaltsatlas 2018

* Als Median bezeichnet man denjenigen Wert in einer Reihe, der genau in der Mitte liegt, wenn man die Werte der Größe nach sortiert. Der Median ist deshalb genauer als der Durchschnittswert, da er nicht durch einzelne extrem hohe oder extrem niedrige Werte beeinflusst wird.

Datengrundlage für den Gehaltsatlas 2018

Für den Gehaltsatlas 2018 wurden 750.848 Gehaltsangaben der Portale gehalt.de, gehaltsvergleich.com sowie dem Beratungsunternehmen Compensation Partner ausgewertet, die auf die letzten zwölf Monate zurückgehen. 

40 Prozent davon stammen von weiblichen, 60 Prozent von männlichen Berufstätigen. Dabei ist beachtlich: Der Anteil der Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt lediglich sieben Prozent, 93 Prozent sind Fachkräfte ohne Personalverantwortung. 

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Von Andrea Stettner

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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