Gehalts-Check

Gehalt: Wie viel verdienen Krankenschwestern und -pfleger?

+
Wie viel verdient eine Krankenschwester? Das Gehalt kann sich im Öffentlichen Dienst durchaus sehen lassen.

Krankenschwester und Krankenpfleger ist für viele ein Traumberuf. Doch wie sieht es beim Gehalt aus? Wie viel verdient man wirklich im Krankenhaus?

Krankenschwestern und ihre männliche Kollegen, die Krankenpfleger, versorgen Patienten in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Wohnheimen - sowohl stationär wie auch ambulant. Dabei tragen sie viel Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patienten: Sie setzen Infusionen, nehmen Blut ab, verteilen Medikamente und halten die Patientenakten auf den neusten Stand.

Doch wie viel verdienen sie dabei? Lohnt es sich, für das Gehalt einer Krankenschwester den anstrengenden Schichtdienst auf sich zu nehmen - und das bis zur Rente?

Gehalt: So viel verdient eine Krankenschwester während der Ausbildung

DieAusbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in gehört zu den bestbezahlten Ausbildungen Deutschlands, wie das Online-Portal Ausbildung.de meldet. Krankenschwestern und Krankenpfleger verdienen als Azubis im Öffentlichen Dienst durchschnittlich: 

  • 1. Lehrjahr: 1.010 Euro brutto
  • 2. Lehrjahr: 1.072 Euro brutto
  • 3. Lehrjahr: 1.173 Euro brutto

So viel verdienen Krankenschwestern im Öffentlichen Dienst

Arbeiten Krankenschwestern und Krankenpfleger im öffentlichen Dienst, etwa in einem städtischen Krankenhaus, steht ihnen nach der Ausbildung ein Gehalt zu, das nach Tarif bezahlt wird. Das heißt, das Gehalt ist festgelegt und man steigt nach einer bestimmten Zeit in die nächsthöhere Gehaltsstufe auf. 

  • Nach der Ausbildung beginnen Krankenschwestern mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.000 bis 2.400 Euro brutto. Nach 13 Jahren verdienen Klinik-Mitarbeiter dann schon etwa 3.200 Euro brutto. 
  • Hinzu kommen Zuschläge für Nachtschicht, Sonn- und Feiertagsdienst.
  • Wer als Krankenschwester oder - pfleger in eine Führungsposition - etwa als Stationsleitung - aufsteigt, verdient natürlich noch einmal mehr: Bis zu 3.600 Euro brutto sind dann beim Gehalt drin. 

Weniger Gehalt in privatisierten Betrieben

Wer nicht im Öffentlichen Dienst, sondern in einem privatisierten Betrieb arbeitet, verdient dagegen weniger. Zwar orientieren sich viele Privatkliniken oder private Pflegeheime an den Tariflöhnen, doch einige zahlen ein deutlich niedrigeres Gehalt für Krankenschwestern und Krankenpfleger. 

Weitere Artikel aus unserer Gehalts-Serie: 

Von Andrea Stettner

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Abwesenheitsnotiz: So witzig verabschieden sich Mitarbeiter in den Urlaub
Abwesenheitsnotiz: So witzig verabschieden sich Mitarbeiter in den Urlaub
Kündigung: Diese Verhaltensweisen können Sie den Job kosten
Kündigung: Diese Verhaltensweisen können Sie den Job kosten
Wer dieses Zahlen-Rätsel knackt, hat einen IQ von 150 
Wer dieses Zahlen-Rätsel knackt, hat einen IQ von 150 
Warum Sie ab sofort immer um fünf Uhr aufstehen sollten
Warum Sie ab sofort immer um fünf Uhr aufstehen sollten

Kommentare