Total überholt

Drei Karriere-Tipps, auf die Sie besser nicht hören

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Ihr Freund schickt Ihnen wieder einen dieser tollen Karriere-Tipps? Manche können Sie getrost ignorieren. 

Gut gemeint ist nicht immer gut. Wenn Sie mal wieder einen dieser überholten Karriere-Ratschläge erhalten - hören Sie besser weg!

Freunde, Familie und besserwisserische Bekannte haben oft Karriere-Tipps parat, die sie für die ultimativen Ratschläge halten. Doch vieles von dem, was sie raten, gehört entweder ins Reich der Mythen - oder ist schon längst überholt.

Tipp 1: "Mach das, was Du liebst - dann wirst du erfolgreich!"

Die Intention dahinter ist klar: Wenn Sie Ihrem Traumjob nachgehen und mit Leidenschaft darin arbeiten, werden Sie immer besser sein als andere, die nur Dienst nach Vorschrift schieben. Doch der Traumjob ist nicht immer gut bezahlt - oder passt zu den eigenen Fähigkeiten. Zwischen etwas tun wollen und tun können, herrscht oft ein ziemlich großes Gefälle. Denken Sie nur an die vielen gescheiterten Möchtegern-Superstars, die zwar mit Inbrunst ihr Lieblingslied trällern - aber dabei keinen geraden Ton herausbringen.

Wägen Sie also immer ab, ob das, was Sie gerne machen möchten, auch zu Ihren Fähigkeiten passt und ob sich der Job finanziell für Sie lohnt. Die Miete will schließlich auch bezahlt werden - und von Luft und Leidenschaft lebt es sich nun mal schlecht. Da kann der Job noch so viel Spaß machen.

Mehr dazu: Ist mein Job der richtige? Diese acht Fragen zeigen es Ihnen.

Tipp 2: "Du musst unbedingt studieren."

Klar, für manche Berufe muss man eben studieren. Gerade in den Naturwissenschaften wie Biologie oder Pharmazie braucht es oft sogar einen Doktortitel, um eine Job in diesem Bereich zu ergattern. 

Doch um richtig gutes Geld zu verdienen, reicht oft schon eine Ausbildung (Lesen Sie hier, welche zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen gehören.) 

Zudem haben Sie mit einer Ausbildung schon wesentlich mehr Berufserfahrung vorzuweisen, als ein Abiturient, der nach seiner langen Schulzeit auch noch ein Studium absolviert. Dafür werden Sie in der Berufspraxis sehr oft Pluspunkte sammeln. 

Tipp 3: "Du solltest ein Jahr in einer Firma gearbeitet haben, bevor du kündigst."

Viele Berufstätige haben Bedenken, ihre Arbeitsstelle zu schnell wieder zu kündigen - schließlich hinterlässt das im Lebenslauf keinen guten Eindruck. Oder doch nicht? In manchen Fällen mag diese Annahme berechtigt sein, denn viele potentielle Chefs fürchten, dieser Mitarbeiter könnte ihre Firma genauso schnell wieder verlassen. 

Doch wer in seinem neuen Job partout nicht glücklich ist und genau weiß, dass er in dieser Firma nicht länger bleiben will, der sollte auf jeden Fall kündigen. Schließlich verschwendet man so nur unnötig Zeit. Außerdem denken inzwischen viele Firmenbosse und Personaler um, schließlich verändert sich unsere Gesellschaft rasant und kaum einer arbeitet mehr ein Leben lang bei ein und demselben Unternehmen. Experte empfehlen, sogar nicht, allzu lange bei einer Firma zu arbeiten, sondernalle zwei Jahre den Job zu wechseln. Warum das so ist, erfahren Sie hier

Mehr dazu: Drei gute Gründe, wieso Sie jetzt endlich kündigen sollten.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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