Autonomie im Job

Führungskräfte sind nicht freier als ihre Mitarbeiter

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Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass Führungskräfte sich oft nicht freier fühlen als ihre Mitarbeiter. Foto: Nicolas Armer/dpa

Als Chef ist man unabhängiger? Wer das glaubt, der irrt. Eine aktuelle psychologische Studie zeigt andere Ergebnisse. Ein Grund: die Dynamik der modernen Arbeitswelt.

Weinheim/Köln (dpa/tmn) - Wer es auf der Karriereleiter nach oben schafft, fühlt sich deswegen noch lange nicht frei und unabhängig. Das gilt auch dann, wenn jemand täglich über andere bestimmen kann.

Und umgekehrt fühlen sich Berufstätige ohne Entscheidungsgewalt nicht automatisch ohnmächtig. Das geht aus einer Studie von Forschern der Universitäten in Köln und dem britischen Kent hervor, über die "Psychologie heute" (Ausgabe Januar 2018) berichtet.

Ein möglicher Grund für den Mangel an gefühlter Freiheit ist nach Angaben der Forscher die moderne Arbeitswelt: Führungskräfte seien heute dazu angehalten, auf die Meinung ihrer Mitarbeiter zu achten. Gerade im mittleren, aber auch im oberen Management sind Berufstätige zudem oft selbst an Anweisungen gebunden.

Studie "Does influence beget autonomy? Clarifying the relationship between social and personal power"

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