Einfach zum Brüllen

"Du kannst die Uhr lesen": Stellenanzeige von Familienunternehmen wirkt richtig verzweifelt 

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Mit einer humorvollen Stellenausschreibung traf ein Unternehmen den Nagel auf den Kopf.

Ein Familienunternehmen ist auf der Suche nach neuem Personal derart verzweifelt, dass es einen neuen Weg einschlägt - mit einer Stellenanzeige, die es so selten gibt.

Das Familienunternehmen Kampmann aus Essen hat scheinbar in der Vergangenheit mit Bewerbern nicht die besten Erfahrungen gemacht. Denn mit einer verzweifelten - und richtig humorvollen - Stellenausschreibung treibt es die Suche nach einem fähigen Mitarbeiter auf die Spitze.

Gnadenlos ehrlich: Das müssen Bewerber für diese Stellenausschreibung mitbringen

Das Gastronomie-Unternehmen Kampmann sucht per Anzeige einen fähigen Bewerber, wie das Portal Der Westen berichtet - und lässt dabei kein gutes Haar am künftigen Bewerber.

Lesen Sie hier: Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um die Bewerbung.

Humorvoll und schonungslos ehrlich umfasst die Stellenausschreibung folgende Anforderungen:

  • Du bist nicht komplett verpeilt.
  • Du bist in der Lage, dich selbst im Supermarkt mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen.
  • Du beherrschst die Grundrechenarten.
  • Termine sind für dich nicht nur leere Verabredungen.
  • Du hast nach dem einmaligen Tragen eines leeren Bierkastens nicht direkt einen Muskelfaserriss.
  • Du brauchst nicht in den nächsten fünf Wochen ein Urlaubssemester, weil du erstmal zu dir selbst finden musst.
  • Du kannst die Uhr lesen.
  • Du kannst dir vorstellen, 5x pro Woche zu arbeiten ohne gleich an Burnout zu erkranken?
  • Dann bist du unser Mann, bewirb dich jetzt!

Die Bewerbungen potentiell fähiger Mitarbeiter seien tatsächlich angestiegen seit der Veröffentlichung der Stellenausschreibungen, wie es heißt. Wieso also nicht einfach mal humorvoll an Dinge herangehen.

Video: Die lustigste Stellenanzeige des Jahres

Auch interessant: Fünf Tipps, wie Sie im neuen Job mehr Geld bekommen.

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sca

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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