Selbsteinschätzung

Mit diesen zehn Wörtern scheitern Sie im Bewerbungsgespräch

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"Wie würden Sie sich selbst beschreiben?" - Gar keine so leichte Frage.

"Wie würden Sie sich selbst beschreiben?" Diese Frage wird in Vorstellungsgesprächen oft gestellt. Eine Expertin verrät, welche Worte sie dabei vermeiden sollten.

Wenn Sie im Vorstellungsgespräch gebeten werden, sich selbst zu beschreiben, dient das einem bestimmten Zweck: Der Personaler will herausfinden, wie Sie sich selbst einschätzen. Sind Sie dabei realistisch? Übertreiben Sie? Oder stellen Sie Ihr Licht unter den Scheffel?

Eine ehemalige Personalerin erklärt, welche Worte Sie dabei unbedingt vermeiden sollten:

Keine Adjektive

Wie die ehemalige Personalerin Liz Ryan gegenüber dem Magazin Forbes erklärt, ist vor allem eins bei der Selbstbeschreibung wichtig: Bleiben Sie bei den Tatsachen - und verwenden Sie keine Adjektive. "Sie sind eine lebendige, einzigartige Person. Sie sind viel mehr als ein 'Ergebnisorientierter Profi'", so Ryan.

Als Musterbeispiel für eine kurze Selbstbeschreibung nennt die Expertin folgendes:

"Ich designe seit 15 Jahren Websites für kleinere Unternehmen. Dabei habe ich mich auf Word-Press-Seiten für Redner, Autoren und andere kreative Menschen spezialisiert. Mein Ziel ist es, Ihre einzigartige Botschaft allen näherzubringen, die sie hören wollen."

Diese Aussage sei deshalb so exemplarisch, da die Person keine Adjektive verwende, sondern konkrete Beispiele um sich selbst zu beschreiben. Das sei zur Veranschaulichung der eigenen Fähigkeiten und Person der bessere Weg - der beim Gegenüber auch besser ankäme.

Lassen Sie diese Worte komplett weg:

Laut der ehemaligen Personalerin gibt es aber - abseits von dem Tipp, keine Adjektive zu verwenden -, zehn Wörter, die Sie auf gar keinen Fall für die Selbstbeschreibung verwenden sollten:

  1. Innovativ
  2. Visionär
  3. Unruhe stiftend
  4. Fortgeschritten
  5. Talentiert
  6. Geschickt / patent
  7. Gerissen / schlau
  8. Strategisch
  9. Gut ausgebildet
  10.  Wegweisend

Auch interessant: Fünf Anzeichen dafür, dass Sie den ersehnten Job bekommen. Lesen Sie hier, welche Unternehmen die besten Karrierechancen bieten.

sca

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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