Tücken am Arbeitsplatz

Bei Abfindung nicht vor geltender Kündigungsfrist gehen

Wer eine Abfindung annimmt, sollte nicht vor der geltenden Kündigungsfrist gehen. Foto: Jens Schierenbeck
+
Wer eine Abfindung annimmt, sollte nicht vor der geltenden Kündigungsfrist gehen. Foto: Jens Schierenbeck

Unternehmen wollen manchmal aus finanziellen Gründen Stellen streichen. Um den Mitarbeitern entgegenzukommen, bieten sie ihnen eine Abfindung an, wenn diese selber abtreten. Doch das kann schief gehen, wenn die Arbeitnehmer ein wichtiges Detail nicht beachten.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Arbeitgeber muss Stellen einsparen und bietet allen Mitarbeitern Abfindungen an, wenn sie gehen: Wichtig ist hierbei, nicht vor der geltenden Kündigungsfrist zu gehen, wenn man die Abfindung annimmt. Darauf weist Hans-Georg Meier hin, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Berlin.

Das könne unter Umständen eine Sperrzeit oder Kürzung beim Arbeitslosengeld nach sich ziehen. Denn Arbeitnehmer sind grundsätzlich dazu verpflichtet, nichts dazu beizutragen, dass sie ihren Job verlieren. Wenn man die Firma vor der geltenden Kündigungsfrist verlässt und vorzeitig ausscheidet, liegt die Vermutung nahe, dass man selbst etwas zum Verlust des Arbeitsplatzes beigetragen hat.

Auch interessant:

Meistgelesen

Bewerbung: Bei diesen sieben Fehlern werden Sie sehr wahrscheinlich abgelehnt
Bewerbung: Bei diesen sieben Fehlern werden Sie sehr wahrscheinlich abgelehnt
Arbeiten trotz Krankschreibung: Ist das wirklich erlaubt?
Arbeiten trotz Krankschreibung: Ist das wirklich erlaubt?
Das verdienen Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland
Das verdienen Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland
Darum sollten Sie ohne Plan B Ihren Job kündigen
Darum sollten Sie ohne Plan B Ihren Job kündigen

Kommentare