Umziehen oft ein No-Go

Arbeitnehmer suchen Job meist im Umkreis von 50 Kilometern

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Wenn schon ein neuer Job, dann sollte er in der Nähe des Wohnortes liegen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nur wenige Deutsche würden für einen neuen Job umziehen oder pendeln. Das zeigt eine Umfrage. Grund dafür liegt womöglich in der hohen Zufriedenheit mit der aktuellen Stelle.

Berlin/Hamburg (dpa/tmn) - Für einen neuen Job würden viele Berufstätige weder umziehen noch pendeln. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing.

Vier von zehn Arbeitnehmern in Deutschland (39 Prozent) würden eine neue Stelle demnach nur an ihrem Wohnort oder im unmittelbaren Umfeld suchen. Und jeder Zweite (50 Prozent) will zum neuen Arbeitsplatz höchstens 50 Kilometer weit fahren. Außerhalb von Deutschland nach einem neuen Job zu suchen, kommt nur für 5 Prozent der Angestellten infrage.

Ein Grund für diese Bequemlichkeit könnte aber auch die hohe Zufriedenheit mit dem aktuellen Job sein: 85 Prozent der Arbeitnehmer sind mit ihrer jetzigen Tätigkeit eher oder sehr zufrieden, nur eine kleine Minderheit von 2 Prozent bezeichnet sich selbst als sehr unzufrieden.

Forsa hat im Januar 2018 rund 1000 Angestellte befragt.

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