Oft schwindlig? Dann sollten Sie zu diesem Lebensmittel greifen

Oft schwindlig? Dann sollten Sie zu diesem Lebensmittel greifen

Oft schwindlig? Dann sollten Sie zu diesem Lebensmittel greifen
Herzrasen bis Bluthochdruck: Diese Symptome sprechen für Schilddrüsenüberfunktion

Herzrasen bis Bluthochdruck: Diese Symptome sprechen für Schilddrüsenüberfunktion

Herzrasen bis Bluthochdruck: Diese Symptome sprechen für Schilddrüsenüberfunktion

Bitte nicht kratzen!

Darum sollten Sie sofort zum Arzt, wenn ein Zeckenbiss juckt

+
Oftmals merkt man viel zu spät, dass man von einer Zecke gebissen wurde. Daran ist ein Wirkstoff im Speichel des Blutsaugers Schuld.

Wer von einer Zecke gebissen wird, hat oftmals danach eine Einstichstelle. Wenn diese allerdings zu jucken beginnt, sollten Sie schnell zum Arzt.

Wer sich im Hochsommer öfters im Freien aufhält, der hat es sicherlich schon mal erlebt: Schon hat sich eine hartnäckige Zecke festgesaugt. Wer diese sauber mit einer Zeckenzange oder Pinzette entfernt, sollte die Bissstelle in den kommenden Tagen besser beobachten.

Von der Zecke gebissen - darum sollten Sie bei Juckreiz sofort zum Arzt

Falls diese anfangen sollte, zu jucken, kann es sich um eine Infektion handeln. In der Regel juckt ein Zeckenbiss nämlich nicht oder ist schmerzhaft. Der Grund dafür: Nach dem Stich sondert die Zecke ein Betäubungsmittel in die Wunde ab, weshalb Betroffene meist erst viel später bemerken, dass sie überhaupt von einer Zecke gebissen wurden.

Lesen Sie hier: Weiße, rote, schwarze Zecken: Das sagt die Farbe über ihre Gefahr aus.

Da der Speichel auch entzündungshemmend wirkt, treten mögliche Schmerzen aufgrund einer Infektion oftmals erst Minuten oder Stunden nach dem Biss auf. Der im Speichel befindliche Wirkstoff soll schließlich vermeiden, dass das körpereigene Immunsystem sofort anspringt und den Blutsauger bei der Arbeit stört.

Auch interessant: So alt werden Zecken wirklich - und wie lange sie in der Wohnung überleben.

Auf jeden Fall sollten Sie sich die Wunde von einem Arzt anschauen lassen. Dieser wird schnell erkennen, ob der Juckreiz auf etwas Gefährlicheres hindeutet oder völlig harmlos ist. Schließlich muss es sich nicht unbedingt um eine Infektion handeln. So kann es lediglich ein Hinweis auf eine allergische Reaktion auf den Speichel des Parasiten sein.

Bitte nicht kratzen: Juckreiz kann auf Infektion mit Bakterien hinweisen

Falls der Arzt doch eine Infektion diagnostiziert, rührt der Juckreiz daher, dass Bakterien wie zum Beispiel Borrelien oder Pneumokokken in die Wunde gelangt sind. Die sogenannte Wanderröte, eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle, kann ebenfalls ein Indiz dafür sein. Wenn dies der Fall ist, wird der Arzt eine nötige Behandlung sofort in die Wege leiten, damit es erst gar nicht zu einer Borreliose oder einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt.

Auch interessant: FSME-Zeckenimpfung - so erkennen Sie sofort, ob Sie allergisch reagieren.

In der Zwischenzeit empfiehlt es sich, die Einstichstelle nicht zu berühren oder daran zu kratzen. Ansonsten entzündet sie sich (weiter) und es gelangen noch mehr Keime in die Wunde. Generell gilt: Wenn der Juckreiz zu stark werden sollte, können Sie kühlende Salben oder Cremes, Eiswürfel oder Kühlpacks verwenden, um sich zwischenzeitlich Linderung zu verschaffen. Zumindest bis geklärt ist, ob der Biss harmlos ist oder nicht.

Lesen Sie auch: So entfernen Sie eine Zecke richtig.

Auch interessant: FSME Risikogebiete 2018: Hier sollten Sie in Deutschland besser vorsichtig sein.

jp

Aufgepasst: Das sind die acht häufigsten Irrtümer über Zecken

Von April bis September lauern sie auf ihre Wirte: Holzbock, Schafzecke oder die braune Hundezecke. Doch über Zecken existieren etliche Mythen. Wir klären die häufigsten Irrtümer auf.
Von April bis September lauern sie auf ihre Wirte: Holzbock, Schafzecke oder die braune Hundezecke. Doch über Zecken existieren etliche Mythen. Wir klären die häufigsten Irrtümer auf. © dpa
Mythos I: Zecken fallen nur von Baumkronen.
Mythos I: Zecken fallen nur von Baumkronen. © dpa
Dass Zecken nur von Bäumen auf ihre Wirte fallen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Blutsauger halten sich vielmehr in hohen Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf. Entsprechend sollte bei Spaziergängen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen getragen werden.
Dass Zecken nur von Bäumen auf ihre Wirte fallen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Blutsauger halten sich vielmehr in hohen Gräsern und im Unterholz in einer Höhe von bis zu 1,50 Meter auf. Entsprechend sollte bei Spaziergängen geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen getragen werden. © dpa
Mythos II: Zecken mit Öl und Klebstoff entfernen.
Mythos II: Zecken mit Öl und Klebstoff entfernen. © dpa
Ja keine Zeckenbeseitigung mit Hilfe von Öl und Klebstoff. Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in die Blutbahn ab. Die Zecke sollte nur mit einer Zeckenpinzette oder ärztlich entfernt werden.
Ja keine Zeckenbeseitigung mit Hilfe von Öl und Klebstoff. Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in die Blutbahn ab. Die Zecke sollte nur mit einer Zeckenpinzette oder ärztlich entfernt werden. © dpa
Mythos III: Ein weiterer Irrtum ist, dass Zecken sofort entfernt werden müssen.
Mythos III: Ein weiterer Irrtum ist, dass Zecken sofort entfernt werden müssen. © ap
Zecken: Die häufigsten Irrtümer
Ruhe bewahren: Denn wenn Zecken zu abrupt von der Haut entfernt werden, können Teile ihres Körpers abreißen und zu Infektionen führen. © ap
Mythos IV: Infektionen durch Zecken gibt es nur in Risikogebieten.
Mythos IV: Infektionen durch Zecken gibt es nur in Risikogebieten. © ap
Infizierte Zecken gibt es überall in Deutschland. Es ist also auch überall von möglichen Infektionen auszugehen.
Infizierte Zecken gibt es überall in Deutschland. Es ist also auch überall von möglichen Infektionen auszugehen. © ap
Mythos V: Eine Zeckeninfektion ist kein Unfall.
Mythos V: Eine Zeckeninfektion ist kein Unfall. © ots
Falsch ist die Annahme, dass Zeckenbissinfektionen nicht von der Unfallversicherung abgedeckt werden. Eine aus einer Infektion mit einem Erreger der Infektionskrankheiten Borreliose und Frühsommermeningitis resultierende Invalidität ist in der Unfallversicherung mitversichert.
Falsch ist die Annahme, dass Zeckenbissinfektionen nicht von der Unfallversicherung abgedeckt werden. Eine aus einer Infektion mit einem Erreger der Infektionskrankheiten Borreliose und Frühsommermeningitis resultierende Invalidität ist in der Unfallversicherung mitversichert. © ots
Mythos VI: Mit richtiger Kleidung kann ich mich schützen.
Mythos VI: Mit richtiger Kleidung kann ich mich schützen. © dpa
Im Prinzip halten Gummistiefel und lange Hosen Zecken ab oder zumindest auf. Sicheren Schutz kann Kleidung allein jedoch nicht gewähren. Zecken können auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle eine ganze Weile herumkrabbeln.
Im Prinzip halten Gummistiefel und lange Hosen Zecken ab oder zumindest auf. Sicheren Schutz kann Kleidung allein jedoch nicht gewähren. Zecken können auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle eine ganze Weile herumkrabbeln. © dpa
Mythos VII: Zecken können verhungern.
Mythos VII: Zecken können verhungern. © zecken.de
Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange überleben. Im Labor konnten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn Jahre lang ohne weitere Nahrung überleben.
Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange überleben. Im Labor konnten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn Jahre lang ohne weitere Nahrung überleben. © zecken.de
Mythos VIII: FSME Frühsommer-Menigoenzephalitis kommt nur im Frühsommer vor.
Mythos VIII: FSME Frühsommer-Menigoenzephalitis kommt nur im Frühsommer vor. © zecken.de
Der Name der Krankheit täuscht. Die Zecken, die FSME übertragen, sind ab sieben Grad Celsius aktiv. Liegt im Winter über einen längeren Zeitraum die Temperatur darüber, bleiben die Zecken aktiv und können auch in dieser Jahreszeit zustechen und Menschen infizieren.
Der Name der Krankheit täuscht. Die Zecken, die FSME übertragen, sind ab sieben Grad Celsius aktiv. Liegt im Winter über einen längeren Zeitraum die Temperatur darüber, bleiben die Zecken aktiv und können auch in dieser Jahreszeit zustechen und Menschen infizieren. © zecken.de

Auch interessant:

Meistgelesen

Kalte oder heiße Knoten in der Schilddrüse? So erkennen Sie Schilddrüsenkrebs
Kalte oder heiße Knoten in der Schilddrüse? So erkennen Sie Schilddrüsenkrebs
Mann dreht wegen Schlaf-Experiment durch - weil er nur vier Stunden am Stück schläft
Mann dreht wegen Schlaf-Experiment durch - weil er nur vier Stunden am Stück schläft
Hornhaut an den Füßen? Dann könnten Sie an dieser Krankheit leiden
Hornhaut an den Füßen? Dann könnten Sie an dieser Krankheit leiden
Bauchfett reduzieren: Wer diese Regel kennt, nimmt garantiert am Bauch ab
Bauchfett reduzieren: Wer diese Regel kennt, nimmt garantiert am Bauch ab

Kommentare