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Unterschätzt

Zehn Zigaretten oder Flasche Wein: Diesen Einfluss hat Alkohol auf das Krebsrisiko

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Ein Gläschen Wein muss sein? Nicht, wenn es nach den Studienergebnissen britischer Forscher geht.

Ist ein Glas Wein am Tag gesund? Britische Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Alkohol auf das Krebsrisiko auswirkt - mit schockierendem Ergebnis.

Rauchen gefährdet die Gesundheit und fördert Lungenkrebs - diese Tatsache ist bekannt. Doch welche Rolle spielt Alkohol bei der Entstehung von Krebs? Das untersuchten englische Mediziner vom University Hospital Southampton und kamen in ihrer Studie zu einem Ergebnis, das Wein-Liebhaber nicht gefallen dürfte.

Krebs-Risiko: Zehn Zigaretten entsprechen einer Flasche Wein

Für ihre Studie zogen sie eine Vergleich zwischen den Auswirkungen von Tabak- und Alkoholkonsum auf das Krebs-Risiko. Das verblüffende Ergebnis: Frauen, die eine Flasche Wein in der Woche tranken, hatten dasselbe Risiko an Krebs (vor allem Brustkrebs) zu erkranken wie Frauen, die wöchentlich zehn Zigaretten rauchten. Bei Männern entsprach das Krebs-Risiko nach einer Flasche Wein in der Woche einem Zigarettenkonsum von fünf Glimmstängeln, wie das Portal Express berichtete.

Generell gehen die Forscher davon aus, dass eine Flasche Wein pro Woche das Krebs-Risiko langfristig - im Vergleich zu Nicht-Trinkern und Nicht-Rauchern - bei Männern um ein Prozent und bei Frauen um 1,4 Prozent erhöht. Bei Menschen, die wöchentlich sogar drei Flaschen Wein tranken, stieg die Wahrscheinlichkeit Krebs zu entwickeln weiter an: Bei Männern um 1,9 Prozent und bei Frauen um 3,6 Prozent.

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Ihre Meinung ist gefragt

Krebs-Risiko durch Alkohol wenig bis gar nicht bekannt

Studienleiterin Dr. Theresa Hydes erklärt in der vorliegenden Studie, dass selbst moderate Mengen Alkohol die Entstehung verschiedenster Krebsarten begünstigen, wie etwa Brust-, Leber-, Speiseröhren- und Darmkrebs. Dieses Risiko durch Alkohol sei allerdings - im Gegensatz zum Rauchen - wenig bis gar nicht bekannt.

In ihrer Studie weisen die Forscher jedoch auch darauf hin, dass sie mit der Studie nicht behaupten wollen, dass Alkohol- und Zigarettenkonsum grundsätzlich ein vergleichbares Krebs-Risiko aufweisen. "Unsere Ergebnisse beziehen sich auf das Lebenszeitrisiko in der gesamten Bevölkerung. Auf individueller Ebene variiert das Krebs-Risiko durch Trinken oder Rauchen und für jedes Individuum kann die Auswirkung von zehn Einheiten Alkohol (eine Flasche Wein) oder fünf bis zehn Zigaretten sehr unterschiedlich sein", so Hydes.

Zur Studie

Mehr zum Thema: Diese Essensgewohnheit senkt Ihr Krebs-Risiko erheblich.

Kürzlich machte die Geschichte einer Grundschullehrerin Schlagzeilen, die wegen ihrer Brustkrebserkrankung krankgeschrieben wurde und ihre eigene Vertretung bezahlen musste.

Weiterlesen: Alltags-Medikament tötet Krebszellen ab - wie neue Studie Therapie revolutionieren könnte.

jg

Krass: Sieben User setzten sich auf Alkoholentzug - das passierte

Dasselbe T-Shirt, derselbe Mensch, aber ein komplett anderes Aussehen: Dieser User zeigt im Vorher-Nachher-Vergleich, wie stolz er darauf ist, mit dem Trinken aufgehört zu haben. Zuvor soll er zehn Jahre lang jeden Tag Bier und Whiskey konsumiert haben, schreibt er.
Dasselbe T-Shirt, derselbe Mensch, aber ein komplett anderes Aussehen: Dieser User zeigt im Vorher-Nachher-Vergleich, wie stolz er darauf ist, mit dem Trinken aufgehört zu haben. Zuvor soll er zehn Jahre lang jeden Tag Bier und Whiskey konsumiert haben, schreibt er. © Imgur/MEATTEO (Screenshot)
Endlich wieder glücklich: Dieser Mann berichtet auf Reddit, wie er nach seinem Alkoholentzug in nur einem Monat 13 Kilo verlor. Er hatte zudem aufgehört, Fast Food zu essen und trieb wieder Sport. Vor seiner Behandlung soll er täglich einen Liter Wodka zu sich genommen haben.
Endlich wieder glücklich: Dieser Mann berichtet auf Reddit, wie er nach seinem Alkoholentzug in nur einem Monat 13 Kilo verlor. Er hatte zudem aufgehört, Fast Food zu essen und trieb wieder Sport. Vor seiner Behandlung soll er täglich einen Liter Wodka zu sich genommen haben. © Imgur (Screenshot)
Shane Watson ist Blogger und schildert auf seiner Seite seinen jahrelangen Kampf mit der Alkoholsucht. Er sei bereits in der Schulzeit alkoholabhängig geworden, später nahm er zudem Marihuana und Schmerzmittel sowie Kokain, Ecstasy und Meth. Als er ins Gefängnis kam, wurde er zum Entzug gezwungen. Danach begab er sich freiwillig in ein Selbsthilfezentrum.
Shane Watson ist Blogger und schildert auf seiner Seite seinen jahrelangen Kampf mit der Alkoholsucht. Er sei bereits in der Schulzeit alkoholabhängig geworden, später nahm er zudem Marihuana und Schmerzmittel sowie Kokain, Ecstasy und Meth. Als er ins Gefängnis kam, wurde er zum Entzug gezwungen. Danach begab er sich freiwillig in ein Selbsthilfezentrum. © Imgur (Screenshot)
"Ich fühle mich wieder wie ich selbst" - das schrieb diese Frau unter ihrem Vorher-Nachher-Bild auf der Plattform Imgur. Achteinhalb Monate nach ihrem Entzug ist sie nun 15 Kilo leichter.
"Ich fühle mich wieder wie ich selbst" - das schrieb diese Frau unter ihrem Vorher-Nachher-Bild auf der Plattform Imgur. Achteinhalb Monate nach ihrem Entzug ist sie nun 15 Kilo leichter. © Imgur (Screenshot)
Aufgedunsen, übergewichtig und unglücklich: Dieser Reddit-Nutzer soll eigenen Angaben zufolge sieben Jahre lang Alkoholiker gewesen sein.
Aufgedunsen, übergewichtig und unglücklich: Dieser Reddit-Nutzer soll eigenen Angaben zufolge sieben Jahre lang Alkoholiker gewesen sein. © Imgur (Screenshot)
Heute ist er kaum wiederzuerkennen: Unglaublich, dass es sich dabei um dieselbe Person handelt.
Heute ist er kaum wiederzuerkennen: Unglaublich, dass es sich dabei um dieselbe Person handelt. © Imgur (Screenshot)
"Das ist das Gesicht einer akuten Pankreatitis" - titelt dieser Nutzer sein Selfie aus der Notaufnahme. Dabei handelt es sich um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Symptome sind heftige Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen und Fieber.
"Das ist das Gesicht einer akuten Pankreatitis" - titelt dieser Nutzer sein Selfie aus der Notaufnahme. Dabei handelt es sich um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Symptome sind heftige Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen und Fieber. © Imgur (Screenshot)
Nur sechs Monate später ist der Mann wie neugeboren - und sieht völlig verändert aus. Nach seinem Entzug verlor er 18 Kilo und nahm sogar an einer 50 Kilometer langen Radtour teil.
Nur sechs Monate später ist der Mann wie neugeboren - und sieht völlig verändert aus. Nach seinem Entzug verlor er 18 Kilo und nahm sogar an einer 50 Kilometer langen Radtour teil. © Imgur (Screenshot)
Dieser Mann behauptet über sich, er sei auf dem Bild "betrunken und fett" gewesen. Weil er sich dafür hasste, hörte er nach über zehn Jahren auf, zu trinken und begann, zu trainieren.
Dieser Mann behauptet über sich, er sei auf dem Bild "betrunken und fett" gewesen. Weil er sich dafür hasste, hörte er nach über zehn Jahren auf, zu trinken und begann, zu trainieren. © Imgur (Screenshot)
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Ein neues Spiegel-Selfie zeigt, wie gut er sich jetzt in seinem neuen, gesunden Körper fühlt und schreibt darunter stolz: "nüchtern und schlanker". © Imgur (Screenshot)

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