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Wassereinlagerungen bekämpfen: Welche Lebensmittel helfen

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Angeschwollene Hände und Beine deuten auf Wassereinlagerung hin. Oft ist die falsche Ernährung dafür verantwortlich. Diese Lebensmittel entwässern den Körper.

Wenn Gliedmaßen anschwellen und sich vermehrt Wasser im Körper sammelt, kann das verschiedenste Ursachen haben. Krankheiten, Hormone, mangelnde Bewegung, Medikamente oder sogar das Wetter können Einfluss auf den Wassergehalt haben. Oft führt auch die falsche Ernährung zu Wassereinlagerungen im Inneren unseres Körpers. Auf der anderen Seite gibt es Nahrungsmittel, die entwässernd wirken können.

Was steckt hinter Wassereinlagerungen?

Bei einer Wassereinlagerung, auch Ödem genannt, schwillt das Körpergewebe an. Diese Schwellungen entstehen, wenn der Druck im Lymph- oder Blutgefäß ansteigt. Dabei wird Wasser in das Gewebe gedrückt, was sich dort sammelt und zu unangenehmen Schwellungen führt. Oberarme, Knöchel, Po oder Oberschenkel sind dabei am häufigsten betroffen. Doch auch im Gesicht kann sich die sogenannte Wasserretention einstellen.

Dieser Test kann helfen, um hinter die Ursache zu kommen: Kurz mit dem Daumen auf die angeschwollene Stelle drücken und dann beobachten, wie sich das Gewebe verhält. Springt die Haut sofort wieder in den Ursprungszustand zurück, ist alles so weit in Ordnung. Bleibt jedoch kurze Zeit eine Delle sichtbar, hat sich Wasser an der betroffenen Stelle angesammelt.

Wassermelonen und Bananen können gegen Wassereinlagerungen helfen
Wassermelonen und Bananen können gegen Wassereinlagerungen helfen © IMAGO/Martin Wagner

Für die Schmerzlinderung gibt es einen schnellen Trick: Beine hochlegen, sodass sie mindestens auf Höhe des Herzens sind. Idealerweise im 90-Grad-Winkel. Am besten funktioniert es, wenn man die Beine an die Wand stützt und währenddessen mit einem Kissen am Boden liegt.

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Wassereinlagerungen wegen falscher Ernährung

Salze gehören zu den schlimmsten Auslösern für Wassereinlagerungen. Lediglich acht Gramm dieser Substanz können bis zu einen Liter Wasser im Körper binden. Fertigprodukte und Fastfood zählen sowieso schon nicht zu den gesündesten Lebensmitteln. Und zu allem Überfluss begünstigen sie auch noch die Entstehung von Wassereinlagerungen.

Auch industrieller Zucker steht in Verbindung mit Wassereinlagerungen. Auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke sollte ebenfalls verzichtet werden, wenn man eine Wasserretention vermeiden möchte.

Entwässern mit Lebensmitteln

Kaliumreiche Ernährung fördert die Regulierung des Wasserhaushaltes. Durch das Elektrolyt wird die Nierenfunktion angekurbelt und dadurch die Entwässerung verbessert. Bananen, Karotten, Spargel oder Tomatenmark gelten als besonders kaliumhaltig und sind daher als natürliche Medizin bestens geeignet. Zusätzlich verstärkt Olivenöl die Kaliumaufnahme im Körper.

Magnesium kann ebenfalls zur Entwässerung beitragen. Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Brombeeren oder Spinat gleichen den Wasserhaushalt im Körper aus und können so zur Heilung beitragen. Übrigens: Hanfsamen sind extrem magnesiumhaltig und reduzieren durch ihre Inhaltsstoffe ebenso die Schwellungen. Auch Koriander- oder Leinsamen helfen beim Ausschwemmen der Giftstoffe und Flüssigkeiten.

Klingt erst mal paradox, ist aber richtig: Wer Wassereinlagerungen den Kampf ansagen möchte, sollte möglichst viel Tee oder Wasser zu sich nehmen. Auch Gemüse oder Obst mit hohem Wassergehalt sind geeignet, da sie den Harndrang fördern und so die ungewünschten Einlagerungen bekämpfen. Insbesondere Grapefruit, Ananas, Gurken, Sellerie, Wassermelonen oder Salat bestehen aus viel Wasser. (ncz/jok/spot)

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