Studie enthüllt:

Warum ein üppiger Po und dicke Oberschenkel gesund sind

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Männer stehen auf Frauen mit Kurven - und diejenigen, die sie haben, leben auch länger.

Groß, knackig – und vor allem üppig: So bevorzugen viele Männer die Kehrseite einer Frau. Und das aus erstaunlichem Grund, wie Forscher jetzt herausfanden.

Marilyn Monroe hatte sie, Dita von Teese oder Beyoncé heute auch: die perfekte Sanduhr-Silhouette. Eine dralle Oberweite, Wespentaille und ein knackiger Po sind ihr Markenzeichen. Sie werden für ihre üppigen Kurven von vielen Männern weltweit begehrt – vielleicht, weil sie nicht nur ein Zeichen für Fruchtbarkeit, sondern auch für eine robuste Gesundheit sind?

Studie: Mehr Hüfte, Beine und Po - bessere Gesundheit?

Laut einer neuen Studie, die jetzt im Fachmagazin "Cell Metabolism" erschien, ist die Sanduhr-Figur nämlich die gesündeste, die frau haben kann. So hat das Team um Norbert Stefan, Fritz Schick und Hans-Ulrich Häring von der Universität Tübingen herausgefunden, dass ein wenig mehr auf den Hüften durchaus gesund sein soll. Die lästigen Extra-Pfunde an Po und Oberschenkel fungieren nämlich wie eine Art Schwamm – der soll verhindern, dass das Fett in die inneren Organe wandert.

Dagegen sammeln sich bei sogenannten Apfeltypen überschüssige Fettpolster eher in der Bauchmitte an. Dabei handelt es sich um Viszeralfett – also Fett, das im freien Bauchraum um die Organe herum gespeichert wird.

Wem Sport und Diät zu anstrengend ist, der sollte mal Intervallfasten ausprobieren. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Birnentyp vs. Apfeltyp: Darum ist eine Sanduhr-Figur so viel gesünder

Dies ist deshalb im Vergleich zu den Fettpolstern an Beinen, Po und Hüften so gefährlich, weil es besonders stoffwechselphysiologisch aktiv ist. Dadurch erhöht es das Risiko für Diabetes Typ II, Herzinfarkt, Schlaganfall & Co.

Doch nicht nur Frau, auch Mann ist davon betroffen: So soll der Bierbauch beim starken Geschlecht ebenso gesundheitsschädigend sein. Allerdings gelten die gesundheitliche Vorteile nicht für adipöse Personen – hier sei wegen des vorhandenen Übergewichts kein positiver Effekt vorhanden, so die Forscher.

Wer dagegen eine birnenförmige Figur habe, dem bieten Hüfte und Schenkel sozusagen ein "sicheres Depot" für Fettreserven.

Falls Sie ein Apfeltyp sind und schnell das Fett um die Bauchmitte loswerden wollen, kriegen Sie es mit diesen Tipps endlich weg.

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jp

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Fehler 1: Zu unterschiedlichen Tageszeiten wiegen.  Das Körpergewicht schwankt im Laufe des Tages. Tipp: Direkt nach dem Aufstehen ist ein günstiger Zeitpunkt.
Fehler 1: Zu unterschiedlichen Tageszeiten wiegen.  Das Körpergewicht schwankt im Laufe des Tages. Tipp: Direkt nach dem Aufstehen ist ein günstiger Zeitpunkt. © iStockphoto/elifunal
Fehler 2: Morgens den Körperfett-Anteil bestimmen. Besser ist abends, da die Ergebnisse im Laufe eines Tages infolge der Schwankungen im Wasserhaushalt stark variieren. Menschen verlieren im Schlaf bis zu drei Kilo Wasser. Am Abend ist das Flüssigkeitsdefizit nach der Nacht ausgeglichen.
Fehler 2: Morgens den Körperfett-Anteil bestimmen. Besser ist abends, da die Ergebnisse im Laufe eines Tages infolge der Schwankungen im Wasserhaushalt stark variieren. Menschen verlieren im Schlaf bis zu drei Kilo Wasser. Am Abend ist das Flüssigkeitsdefizit nach der Nacht ausgeglichen. © iStockphoto/djma
Fehler 3: Jeden Tag wiegen. Da das Gewicht über die Woche schwankt, kann das deprimierend sein. Besser nur einmal die Woche, immer an einem festen Tag.
Fehler 3: Jeden Tag wiegen. Da das Gewicht über die Woche schwankt, kann das deprimierend sein. Besser nur einmal die Woche, immer an einem festen Tag. © iStockphoto/Highwaystarz-Photography
Fehler 4: Angezogen wiegen. Dabei kann eine Jeans alleine schon ein Kilo wiegen. Besser: Immer nackt auf die Waage.
Fehler 4: Angezogen wiegen. Dabei kann eine Jeans alleine schon ein Kilo wiegen. Besser: Immer nackt auf die Waage. © iStockphoto/adrian825
Fehler 5: Mit feuchten Füßen auf die Körperfettwaage. Die Analyse wird von einer hohen Luftfeuchtigkeit ebenso beeinflusst wie von feuchten Füßen. Also besser vor dem Duschen auf die Waage – das senkt auch das Risiko, auszurutschen.
Fehler 5: Mit feuchten Füßen auf die Körperfettwaage. Die Analyse wird von einer hohen Luftfeuchtigkeit ebenso beeinflusst wie von feuchten Füßen. Also besser vor dem Duschen auf die Waage – das senkt auch das Risiko, auszurutschen. © iStockphoto/Madiz
Fehler 6: Auf zu weichem oder wechselndem Untergrund wiegen. Die Waage muss immer eben auf festem Untergrund stehen. Bei wechselndem Untergrund schwanken die ermittelten Werte oft stark.
Fehler 6: Auf zu weichem oder wechselndem Untergrund wiegen. Die Waage muss immer eben auf festem Untergrund stehen. Bei wechselndem Untergrund schwanken die ermittelten Werte oft stark. © iStockphoto/KatSnowden

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