Auslöser und Symptome

Tuberkulose: So gefährlich ist die Infektionskrankheit wirklich

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Tuberkulose-Erreger sind aerobe, unbewegliche, langsam wachsende, stäbchenförmige Bakterien der Familie Mycobacteriaceae, Genus Mycobacterium.

Tuberkulose wird durch Bakterien ausgelöst - in Folge einer Tröpfcheninfektion. Die Krankheit beginnt mit diffusen Symptomen - und hat fatale Konsequenzen.

Die Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die sich wie eine Grippe über Tröpfcheninfektion überträgt. Sie befällt in den meisten Fällen die Lunge, kann aber auch jedes andere Organ betreffen. Erkrankte leiden unter Kraftlosigkeit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme und andauerndem Husten.

Tuberkulose wurde früher auch Schwindsucht genannt. Sie ist in den allermeisten Fällen heilbar, ist aber trotzdem weiterhin eine der weltweit gefährlichsten Infektionskrankheiten.

Auslöser eine Tuberkulose

Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis). Die Erreger ähneln dem der Lepra. Ähnlichkeiten gibt es auch bei der Behandlung: Bei Tuberkulose kommt in der Regel ein Mix aus vier Antibiotika zum Einsatz, bei der Lepra sind es drei. Die Therapie dauert mehrere Monate. Ohne Behandlung stirbt jeder zweite Patient an Tuberkulose, jeder zweite Überlebende erleidet bleibende Schäden.

Bevor es wirksame Antibiotika gegen die Tuberkulose gab, war die Krankheit auch in Westeuropa eine Volkskrankheit - die vielfach auch in der Literatur behandelt wurde. Ein bekanntes Beispiel ist der Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann, der in einem Tuberkulose-Sanatorium spielt. Heute sind die Fallzahlen in den Industrieländern vergleichsweise niedrig.

Risiko in Berlin, Hamburg und Bremen

In Deutschland machen sich Experten allerdings Sorgen darum, dass die Zahl der Erkrankungen kaum noch sinkt und auf ähnlich hohem Niveau wie zuletzt vor etwa zehn Jahren bleibt. Dem Roland-Koch-Institut (RKI) wurden 2016 deutschlandweit bereits 5.915 Tuberkulose-Fälle gemeldet, im Jahr 2015 waren es 5.852.

Tuberkulose (TB) ist laut dem RKI die weltweit am häufigsten zum Tod führende, heilbare Infektionskrankheit. In Deutschland werde die Impfung gegen TB seit einiger Zeit (1998) nicht empfohlen, weil die Krankheit hierzulande inzwischen relativ selten auftritt und die Wirksamkeit der Impfung nicht sicher belegt ist.

Tuberkulose - Symptome

Die Beschwerden bei Tuberkulose (TB) sind demnach anfangs meist uncharakteristisch:

  • Gewichtsabnahme
  • Fieber
  • vermehrtes Schwitzen
  • Appetitmangel oder
  • Müdigkeit sind mögliche Symptome.

Atemwegsbeschwerden können in Form von

  • Husten
  • Schmerzen im Brustkorb und
  • Atemnot auftreten.

Besteht ein Husten länger als drei Wochen, sollte er unbedingt ärztlich untersucht werden, rät das RKI.

Auch diese Erreger können für Atembeschwerden sorgen, sie lauern sogar in Ihrer Dusche.

Tuberkulose-Diagnose

Für die Diagnose sind deshalb neben der Krankheitsgeschichte auch mikrobiologische oder immunologische Tests notwendig. Mögliche Tuberkulose-Testverfahren sind zum Beispiel der Tuberkulin-Test oder der Interferon-Gamma-Test.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Infos zu Tuberkulose in einer pdf zusammengestellt.

Lesen Sie hier auch, ob Sie sich durch Küssen mit Infektionen anstecken können.

dpa/ml

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
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Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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