Lückenhaft

Toblerone-Tunnel: Deshalb sollten Sie dem Schönheitstrend nicht nacheifern

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Toblerone steht nicht nur für die wohl berühmteste Schweizer Schokolade, sondern auch für einen fraglichen Schönheitstrend.

Nach dem Thigh-Gap - ein durchgängiger Freiraum zwischen beiden Oberschenkeln - war in diesem Jahr der Toblerone-Tunnel angesagt. Doch dieser kann fatale Folgen haben.

Stars und Sternchen auf Instagram machen es vor: Nur in Bikini oder Höschen posieren sie vor der Kamera - bevorzugt von hinten. Zu sehen ist nicht nur ein wohlgeformter Po, sondern auch eine kleine, dreieckige Lücke zwischen den Oberschenkeln und dem Intimbereich. Sie sollte dabei so groß sein, dass ein Stück Toblerone dazwischen passt. Wieder ein fragwürdiger Trend, der unheilvolle Folgen haben kann, meint Psychotherapeutin Harriet Vrana.

Toblerone-Tunnel: Schnell abnehmen um jeden Preis?

Die Fachfrau sagte dem Portal netmoms: "Um so auszuschauen, muss man sich eigentlich krank machen". Damit meint sie die Hungerkuren, die viele Frauen in Kauf nehmen, um dem Trend nachzueifern. Im schlimmsten Fall würde sich eine Bulimie oder andere Essstörung entwickeln.

Das Problematische an der Sache: Ein Trend kommt und geht - und das oft in kurzen Abständen. Wer also "en vogue" sein möchte, muss schnell sein. Bezogen auf den Körper ist das nicht selten gesundheitsschädlich. Wer sich etwa einen Toblerone-Tunnel "zulegen" und deshalb den Umfang seiner Oberschenkel verringern will, könnte in Versuchung geraten, zu schnell abzunehmen. 

Sie möchten gesund und schnell abnehmen? Was Sie dabei beachten sollten.

Schönheitstrends wie Toblerone-Tunnel machen Druck

Therapeutin Vrana sieht ein weitere Gefahr darin, dass die Fülle an Toblerone-Tunnel-Fotos in sozialen Netzwerken wie Instagram vor allem junge Mädchen unter Druck setzen könnte. "Es sollte nicht das Ziel von öffentlichen Medien sein, junge Leute dahin zu locken, wo es ungesund ist", so Vrana.

Die "A4-Taille", bei welcher die Taille nur so breit sein darf wie ein DIN-A4-Blatt oder die "Ab Crack", der die Linie in der Mitte eines sehr durchtrainierten Bauches meint: Ungesunde Schönheitsideale sind nicht auszurotten. Es bleibt nur zu hoffen, dass das Jahr 2019 gesündere Trends bereit hält - und mehr Menschen, die Fragliche aufs Korn nehmen:

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CHECK OUT MY #TOBLERONETUNNEL... . From the #thighgap to the #hipdip I now present you the Toblerone Tunnel. Admittedly my version is slightly different to the one I saw on the @dailymail today. For some reason their’s just looked like a gap between girls legs, apparently used in much the same way as the Kardashians #hipcleavage, basically getting as physically close to showing your minge as is humanly possible without actually doing it, for likes. And probably a deal with appetite-suppressant lollies. . Sounds like a bloody missed opportunity to eat @tobleroneglobal to me. . My version uses the gap between my butthole and thighs to both store the chocolate and gently warm it. This is not only one way to rectify any Luddite decision to store their chocolate in the fridge but also makes it just a little bit melty. This increases the bioavailability of the chocolates flavonoids. And so, when it comes to transporting the ‘rone from tunnel 1 to tunnel 2 (I.e my fat gob) it’s ready to be digested and improve my heart health. Nutritious AND delicious. . I suggest we all start posting pictures of us using our #tobleronetunnelnumber2 instead of nearly flashing our hoops for the ‘gram because, well, it’s just makes us all nicer people, innit.

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jg/glomex

Trend aus Japan: Wellness mit Waldbaden

Verschnaufpause: In Südtirol führt Barbara Peintner vom "Hotel Gitschberg" ihre Gäste morgens zum "Atemwandern" in den Wald. Foto: Andre Schoenherr/Hotel Gitschberg
Verschnaufpause: In Südtirol führt Barbara Peintner vom "Hotel Gitschberg" ihre Gäste morgens zum "Atemwandern" in den Wald. Foto: Andre Schoenherr/Hotel Gitschberg © Andre Schoenherr
Voll im Flow: Im Hotel "Das Kranzbach" bei Garmisch-Partenkirchen steht Yoga in der Natur auf dem Programm. Foto: Bodo Rickassl/Hotel Kranzbach GmbH
Voll im Flow: Im Hotel "Das Kranzbach" bei Garmisch-Partenkirchen steht Yoga in der Natur auf dem Programm. Foto: Bodo Rickassl/Hotel Kranzbach GmbH © Bodo Rickassl
Im "WaldResort" in Thüringen am Nationalpark Hainich gehört das Naturerlebnis zum Urlaub dazu. Foto: Torben Eskerod/WaldResort am Nationalpark Hainich www.waldresort-hainich.de
Im "WaldResort" in Thüringen am Nationalpark Hainich gehört das Naturerlebnis zum Urlaub dazu. Foto: Torben Eskerod/WaldResort am Nationalpark Hainich www.waldresort-hainich.de © Torben Eskerod
Wellness mit Waldblick: Im Hotel "Forstguthof" in Österreich können Gäste vom Pool aus die Aussicht auf Berge und Bäume genießen. Foto: Hotel Forsthofgut
Wellness mit Waldblick: Im Hotel "Forstguthof" in Österreich können Gäste vom Pool aus die Aussicht auf Berge und Bäume genießen. Foto: Hotel Forsthofgut © Hotel Forsthofgut
Trimm-Dich-Pfad im Grünen: Im Kur- und Heilwald auf Usedom turnen unter anderem Asthma-Patienten in der gesunden Küstenwaldluft an Geräten. Foto: Henry Böhm/Kaiserbäder Insel Usedom
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Im Hotel "Seehof Nature Retreat" geht der Fitnesstrainer barfuß mit den Gästen von der Wiese durch den Wald. Danach steht die Sauna an Wald und See bereit. Foto: Tiberio Sorvillo/Seehof Nature Retreat
Im Hotel "Seehof Nature Retreat" geht der Fitnesstrainer barfuß mit den Gästen von der Wiese durch den Wald. Danach steht die Sauna an Wald und See bereit. Foto: Tiberio Sorvillo/Seehof Nature Retreat © Tiberio Sorvillo
Wie in der Scheune: Im "Hotel Gitschberg" in Südtirol können Gäste nach einer Waldwanderung in der Heu-Lounge entspannen. Foto: Andre Schoenherr/Hotel Gitschberg
Wie in der Scheune: Im "Hotel Gitschberg" in Südtirol können Gäste nach einer Waldwanderung in der Heu-Lounge entspannen. Foto: Andre Schoenherr/Hotel Gitschberg © Andre Schoenherr
Professor Iwao Uehara schickt seine Patienten in den Wald - zum Shinrin Yoku, zu Deutsch: baden in der Waldatmosphäre. Foto: Karin Willen
Professor Iwao Uehara schickt seine Patienten in den Wald - zum Shinrin Yoku, zu Deutsch: baden in der Waldatmosphäre. Foto: Karin Willen © Karin Willen
Christine Müller ist ärztliche Leiterin des Hotels "Das Kranzbach" bei Garmisch-Partenkirchen und so etwas wie die deutsche Pionierin der Waldwellness. Foto: Anneliese Kompatscher/Hotel Kranzbach GmbH
Christine Müller ist ärztliche Leiterin des Hotels "Das Kranzbach" bei Garmisch-Partenkirchen und so etwas wie die deutsche Pionierin der Waldwellness. Foto: Anneliese Kompatscher/Hotel Kranzbach GmbH © Anneliese Kompatscher

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