Im Zweifel zum Arzt

Tierbiss nicht unterschätzen

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Wenn man von einem Tier gebissen wird, sollte man möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Werden Menschen von Tieren gebissen, wird dies häufig als harmlose Verletzung abgetan - aber das kann schlimme Folgen haben. Wie soll man sich am besten verhalten?

Saarbrücken (dpa/tmn) - Ein Biss von einem Tier kann sich schnell entzünden. Darum empfiehlt sich eine ärztliche Untersuchung, wenn die Hautverletzung über einen einfachen Kratzer oder Abdruck hinausreicht. Das rät Unfallchirurg Josef Mischo, Präsident der Ärztekammer des Saarlandes.

Die Verletzung sollte zuerst mit Leitungswasser abgespült und danach mit einem sterilen Verband oder Pflaster abgedeckt werden. Gegen Schmerzen hilft eine lokale Kühlung.

Generell sollten Bisse mit einer scheinbar geringen Hautverletzung nicht unterschätzt werden, sagt Mischo. Laien könnten die Verletzung des Gewebes kaum abschätzen. "Besonders Katzenbisse reichen meist tief und neigen daher in einem höheren Ausmaß zu einer nachfolgenden Infektion", sagt der Unfallchirurg. Darum sollten Betroffene im Zweifel immer zum Arzt gehen und in jedem Fall den Impfschutz auf Tetanus überprüfen.

Tipps der DGUV

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