Krasses Experiment

Frau benutzt seit acht Jahren kein Shampoo mehr - mit diesem Ergebnis

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Anhänger der "No Poo"-Bewegung verzichten völlig auf Shampoo - funktioniert das?

Für viele ist es ein unvorstellbarer Gedanke: Völlig auf Shampoo zu verzichten. Eine Bloggerin hat das Experiment gewagt und fällt ein eindeutiges Urteil.

So gut wie jeder kennt das Problem: Einmal kein Shampoo verwendet oder länger als zwei Tage nicht die Haare gewaschen und schon befindet sich ein fettiges Nest auf dem Kopf. Da fällt es schwer, nicht sofort wieder zur Shampoo-Flasche zu greifen. Eine Bloggerin hat allerdings das Experiment gewagt und verbannte vor rund acht Jahren das Mittel zur Haarpflege aus ihrem Schrank - mit erstaunlichem Ergebnis.

Bloggerin verzichtet völlig auf Shampoo - doch das Ergebnis enttäuscht zunächst

Lisa Pfleger bloggt seit Jahren rund um das Thema Selbstversorgung. Dort und in einem Gastbeitrag auf dem Online-Portal Focus beschreibt sie ein Experiment, das sie fast an ihre Grenzen brachte - und zwar komplett ohne Shampoo die Haare zu waschen. Aber wieso das Ganze? 

Im Internet las sie laut ihres Gastbeitrages von der "No Poo" bzw. "Water Only"-Methode. Dabei wird zum einen beim Waschen der Haare völlig auf Shampoo verzichtet und stattdessen nur Wasser angewandt. Dahinter steckt die These, dass Shampoos die natürliche Talgschicht der Haare zerstören - und somit erst dafür sorgen, dass die eigene Mähne so schnell fettet. Denn die Kopfhaut wolle den Talg schnell nachproduzieren.

Die junge Frau ließ also fortan das Shampoo komplett weg und wusch ihre Haarpracht nur noch mit Wasser. Schon nach wenigen Wochen warf sie allerdings genervt die Flinte ins Korn. Denn die fettige "Matte" bliebt nach ihren Aussagen genau das - eine fettige "Matte".

Auch interessant: Vergessen Sie dieses Körperteil nach dem Duschen abzutrocknen, drohen Ihnen eklige Folgen.

Zweiter "No Poo"-Versuch: Bloggerin wendet weiteren Haarwasch-Trick an

Schließlich soll sich die Bloggerin aber an folgenden Spruch erinnert haben: "100 Bürstenstriche am Tag". Nun begann sie ihr Experiment von neuem, achtete allerdings darauf, ihre Haare immer ordentlich zu bürsten - und schon nach zwei Wochen habe die Methode ihre Wirkung entfaltet.

Denn durch das Kämmen soll sich die Talgmasse von der Kopfhaut bis in die Haarspitzen verteilen. Zudem nahm sie hin und wieder ein "Trockenshampoo" - in ihrem Fall Kakaopulver oder Maisstärke aus dem Küchenschrank - zur Hand, wenn sie die nächste Wäsche hinauszögern wollte. Als Spülung verwendet sie stark verdünnten Apfelessig oder auch einmal eine dünne Paste aus Roggenmehl und Wasser. Diese soll zudem für einen schönen Glanz sorgen.

Mit dieser Methode müsse sie nun nur noch einmal pro Woche die Haare waschen - und das nun seit ungefähr acht Jahren. Auch seien ihre Haare seither nie wieder fettig geworden.

Achtung: Diese Fehler beim Duschen machen garantiert auch Sie.

Das sagt eine Expertin zur "No Poo"-Wäsche

Anhänger der "No Poo"-Wäsche sind von ihrer Methode mehr als überzeugt. Aber was sagen Experten dazu? Die Berliner Morgenpost befragte dazu die Leiterin der Klinik für Dermatologie an der Berliner Charité, Ulrike Blume-Peytavi. Für sie ist demnach die These einer erhöhten Talgproduktion bei ständiger Wäsche ein Mythos: "Die Talgdrüsen haben keine Sensoren, die Signal geben, ob ausreichend Talg vorhanden ist."

Ebenso wenig würde sich der Säureschutzmantel der Kopfhaut von Shampoo beeinflussen lassen - eine Wäsche sei schließlich "keine Tiefenreinigung". Wer eine gesunde Kopfhaut hätte, könne sich unbesorgt täglich die Haare waschen - auch mit Shampoo.

Lesen Sie auch: Das hat ein weitere Experte zur "No Poo"-Bewegung zu sagen.

Wellness im Badezimmer: Die passende Dusche finden

Voller Wasserschwall und Erholung pur: Eine Regendusche mit Lichtstimmung - hier ein Modell von Grohe Spa. Foto: Grohe Spa/VDS
Voller Wasserschwall und Erholung pur: Eine Regendusche mit Lichtstimmung - hier ein Modell von Grohe Spa. Foto: Grohe Spa/VDS © Grohe Spa
Eine ebenerdige Dusche wünschen sich viele, aber nicht jedes Bad ist für solche Konstruktionen geeignet. Hier ein Modell von HÜPPE-Design mit Falttüren. Foto: HÜPPE-Design/VDS
Eine ebenerdige Dusche wünschen sich viele, aber nicht jedes Bad ist für solche Konstruktionen geeignet. Hier ein Modell von HÜPPE-Design mit Falttüren. Foto: HÜPPE-Design/VDS © HÜPPE-Design
Das Thermostatmodul hat den Vorteil, dass Nutzer über den Regler die exakte Wassertemperatur einstellen können. Hier ein Modell von Axor. Foto: Axor/VDS
Das Thermostatmodul hat den Vorteil, dass Nutzer über den Regler die exakte Wassertemperatur einstellen können. Hier ein Modell von Axor. Foto: Axor/VDS © Axor
Komfortable Bedienung: Das Dusch-Set von Hansgrohe kombiniert Handbrause und Thermostat. Foto: Hansgrohe SE/VDS
Komfortable Bedienung: Das Dusch-Set von Hansgrohe kombiniert Handbrause und Thermostat. Foto: Hansgrohe SE/VDS © Hansgrohe SE
Eine dezente Glasschiebetür von Bella Vita trennt den Duschbereich vom Bad ab. Foto: Bella Vita/VDS
Eine dezente Glasschiebetür von Bella Vita trennt den Duschbereich vom Bad ab. Foto: Bella Vita/VDS © Bella Vita
Glassdouche kreiert mit einer LED-Leuchtwand mit dem Motiv Jungleworld eine Stimmung wie im Regenwald. Foto: glassdouche/VDS
Glassdouche kreiert mit einer LED-Leuchtwand mit dem Motiv Jungleworld eine Stimmung wie im Regenwald. Foto: glassdouche/VDS © glassdouche

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