Flache Atmung

Mit Atemtechniken der Angst entgegentreten

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An den Nägel zu kauen, ist keine Lösung. Besser ist es mit Atemtechniken, Stress-Situationen zu bewältigen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn

Tief durchatmen - die Atmung spielt in Angstsituationen eine wesentliche Rolle. Das Erlernen einer Atemtechnik kann helfen, Angst und Nervosität besser zu kontrollieren.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wer nicht andauernd vor vielen Leuten spricht, kennt das vielleicht: Kaum wird es ruhig im Saal und man steht da vorne, ist man völlig außer Atem. Das liegt daran, dass der Mensch meist flach atmet, wenn er Angst hat.

Abhilfe schafft eventuell das Erlernen einer Atemtechnik, erklärt Psychiaterin Christa Roth-Sackenheim in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe A12/2017). Bestenfalls gelingt es, die eigene Atmung in der angstauslösenden Situation zu kontrollieren und so ruhiger zu werden.

Ein Fall für den Psychotherapeuten sind Ängste, wenn sie den Alltag des Betroffenen einschränken. In einer kognitiven Verhaltenstherapie sucht der Therapeut mit dem Patienten unter anderem nach individuellen Strategien, mit den eigenen Ängsten umzugehen.

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