Forscher enthüllen

Unglaublich: Fast Food soll wie bakterielle Infektion wirken

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Burger, Pommes & Co. sind lecker - doch auf Dauer können sie Entzündungen im Körper schüren.

Dass zu viel Fast Food dick macht und ungesund ist, weiß bereits jedes Kind. Doch was jetzt Forscher herausfanden, schnürt einem die Kehle zu.

Fühlen Sie sich öfters grippisch, müde oder haben anhaltende gesundheitliche Probleme, die Sie sich nicht erklären lassen? Dann sollten Sie vielleicht mal einen Blick auf Ihre Ernährung werfen. Wenn diese hauptsächlich aus Pizza, Tiefkühl- und Fertigprodukten besteht, dann sollten Sie Ihr Konsumverhalten wohl schleunigst überdenken.

Forscher enthüllen: Fast Food sorgt für Entzündungsherde im Körper

Aber nicht nur, weil Fast Food auf Dauer dick macht, sondern auch krank. Und zwar richtig krank. Das haben Forscher bereits in einer Studie von 2016 nachgewiesen. Damals fanden sie heraus, dass eine fett- und zuckerreiche Ernährung nach nur drei Tagen aufs Gehirn schlägt. Angeblich soll es darauf wie auf eine gravierende bakterielle Entzündung reagiert haben.

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Auch deutsche Forscher konnten diesen Effekt jetzt in einer neuen Studie nachweisen. Dazu fütterten sie Mäuse einen Monat lang mit Fast Food. Die Folge: Die Tiere starben nach nur acht Wochen an den Spätfolgen der ungesunden Ernährung. Unter anderem auch an Herzverkalkung.

Die Forscher vermuten, dass es zu so massiven Entzündungsreaktionen im Körper der Mäuse gekommen sein muss, sodass sich Immunzellen vermehrten. Letztere sollen unter anderem Gefäßverkalkungen und Diabetes fördern. Zudem glauben sie, dass die gesundheitlichen Folgen, die bei der Maus in Zeitraffer auftraten, bei einem Menschen nach etwa 50 bis 60 Jahren ans Licht treten.

Tragisch: Diese Frau musste so stark husten, dass ihr eine Rippe brach - wegen eines gefährlichen Erregers.

Schlechte Ernährung kann auf Dauer massive gesundheitliche Schäden anrichten

Doch es kommt noch dicker: Den Wissenschaftlern zufolge soll das Immunsystem bei schlechter Ernährung dauerhaft auf Entzündung programmiert sein. Das bedeutet: Auch wenn die Ernährungsweise umgestellt werden würde, würde das Immunsystem auch in Zukunft äußerst empfindlich auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel reagieren. Und damit auch wieder mehr Entzündungsbotenstoffe im Körper freisetzen.

Ein Teufelskreis – zwar soll sich der Effekt nach einiger Zeit wieder umkehren lassen, heißt es. Doch die Forscher wissen noch nicht, wie lange der Körper braucht, um sich von einer schlechten Ernährung zu erholen.

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jp

Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich. © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.   © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken. © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © pixabay/jrvalverde

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