Krebsfrüherkennung

Kehlkopfkrebs: Diese Symptome sollten Sie auf keinen Fall ignorieren

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Rauchen fördert nicht nur die Entstehung von Lungenkrebs: Es gilt auch als Hauptrisikofaktor für Kehlkopfkrebs.

Rauchen und Alkohol: Die Hauptrisikofaktoren von Kehlkopfkrebs lassen sich im Grunde gut vermeiden. Ein Symptom der Krebskrankheit sollte Sie sofort zum Arzt führen.

Krebs ist ein Volksleiden, das in vielen Fällen gut therapierbar ist. Doch die Diagnose Krebs schockiert - und sollte doch so früh wie möglich gestellt werden. Denn je früher er erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. Der regelmäßige Check-Up beim Arzt sollte deshalb nicht vernachlässigt werden. Auch man selbst ist gefragt: Wer seinen Körper gut kennt und erste Alarmsignale richtig deutet, hat einen enormen Vorteil.

Symptome von Kehlkopfkrebs: Frühzeitige Therapie erhöht Überlebenschance 

Wer viel raucht, erhöht sein Kehlkopfkrebs-Risiko immens. "Je länger und je mehr ein Mensch raucht, umso höher ist sein Risiko, an dieser Krebsform zu erkranken", zitiert das News-Portal Focus Andreas Dietz, Direktor der HNO-Universitätsklinik Leipzig und Sprecher der Interdisziplinären Studiengruppe Kopf-Hals-Tumoren der Deutschen Krebsgesellschaft. Neben Rauchen gilt Alkoholkonsum als größter Risikofaktor für Kehlkopfkrebs. Wer diese meidet, kann dem Krebs effektiv vorbeugen.

Bei mehr als 90 Prozent aller Kehlkopfkrebs-Fälle handelt es sich um Hauttumore, die auf und in der Schleimhaut des Kehlkopfes entstehen. Der Krebs wächst zwar oft langsam und die Überlebensrate liegt bei mehr als 70 Prozent - doch nur, wenn die Krebskrankheit frühzeitig erkannt und behandelt wird.

Folgende typische Symptome sollten Sie sofort zum Arzt führen:

  • Heiserkeit: Bei den meisten Kehlkopfkrebs-Patienten sind die Stimmbänder betroffen, weshalb Heiserkeit das Hauptsymptom der seltenen Krebserkrankung ist.
  • Blutiger Husten: Auch das Husten von Blut ist ein Anzeichen, das für Kehlkopfkrebs sprechen kann.

Mehr zum Thema: Jens Büchner starb an Lungenkrebs: Darum erkranken auch so viele Nichtraucher.

Diagnose von Kehlkopfkrebs: Kehlkopfspiegelung bis PET-CT

Bei lang anhaltender Heiserkeit und blutigem Auswurf beim Husten sollten Sie deshalb einen Arzt aufsuchen. Dieser wird Ihren Mundraum und Rachen untersuchen und eine Kehlkopfspiegelung machen. Auch eine Computertomographie (CT) und/oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) geben Aufschluss über den Zustand des Kehlkopfes. "Mittlerweile macht man ein PET-CT, also Positronen-Emissions-Tomografie kombiniert mit Computertomografie, um Metastasen auszuschließen", zitiert der Focus den Onkologen Dietz.

Die oben genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zum Arzt. Nur dieser kann die richtige Diagnose stellen und eine geeignete Therapie einleiten.

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Lesen Sie auch: Diese Essensgewohnheit senkt Ihr Krebs-Risiko erheblich.

jg

Wie man mit erblich bedingten Krankheiten umgeht

Besteht eine familiäre Vorbelastung, werden die Kosten für einen genetischen Test bei Erbkrankheiten von Krankenkassen übernommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
Besteht eine familiäre Vorbelastung, werden die Kosten für einen genetischen Test bei Erbkrankheiten von Krankenkassen übernommen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © Klaus-Dietmar Gabbert
Oft spielen auch Umwelteinflüsse und die Lebensführung eine wichtige Rolle. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn
Oft spielen auch Umwelteinflüsse und die Lebensführung eine wichtige Rolle. Foto: Angelika Warmuth/dpa-tmn © Angelika Warmuth
Tritt eine bestimmte Krebsform in zwei aufeinanderfolgenden Generationen auf, besteht ein hohes familiäres Risiko. Foto: Jan-Peter Kasper/dpa-Zentralbild
Tritt eine bestimmte Krebsform in zwei aufeinanderfolgenden Generationen auf, besteht ein hohes familiäres Risiko. Foto: Jan-Peter Kasper/dpa-Zentralbild © Jan-Peter Kasper
Prof. André Fischer arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen. Foto: Frank Stefan Kimmel/UMG/dpa-tmn
Prof. André Fischer arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen. Foto: Frank Stefan Kimmel/UMG/dpa-tmn © Frank Stefan Kimmel
Prof. Peter Lichter ist Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Foto: Tobias Schwerdt/DKFZ/dpa-tmn
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