Schwache Blase

Inkontinenzhilfe: Kasse zahlt bei ärztlicher Verordnung mit

Patienten mit schwacher Blase benötigen in der Regel Inkontinenzhilfen. Wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, übernehmen die Krankenkassen einen Teil der Kosten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Patienten mit schwacher Blase benötigen in der Regel Inkontinenzhilfen. Wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, übernehmen die Krankenkassen einen Teil der Kosten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Benötigen Patienten mit schwacher Blase Hilfsmittel, sollten sie sich eine Verordnung vom Arzt geben lassen. Nur dann beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer eine schwache Blase hat, braucht früher oder später Inkontinenzhilfen. Einen Teil der Kosten übernehmen die Krankenkassen. Jedoch nur, wenn Betroffene eine ärztliche Verordnung haben, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Darin sollten folgende Angaben nicht fehlen: die Diagnose, die Bezeichnung des verordneten Artikels und die benötigte Menge. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen für medizinische Einlagen monatlich zwischen 14 und 28 Euro pro Kunde - je nach Betrag, den sie mit den Apotheken oder Sanitätshäusern vereinbart haben. Patienten müssen sich an den Kosten beteiligen - mit 10 Prozent oder maximal 10 Euro pro Monat.

Seit März gelten neue Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Sie sollen eine bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen sicherstellen. So gilt unter anderem: Vertragspartner müssen über eine Telefonhotline und einen Bringdienst verfügen, sowie die Einlagen unverzüglich in neutralen Kartons ohne Aufdruck liefern.

VZ NRW: Infos zu Hilfsmittel

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