Achtung bei den Kichererbsen

Falafel: Darauf müssen Sie bei der Zubereitung unbedingt achten

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Falafel und Hummus schmecken zu fast jeder Tageszeit.

Sie kommen aus dem nahen Osten und sind längst auch bei uns beliebt: Falafel-Bällchen. Sie werden aus Kichererbsen gemacht und sind besonders für Veganer geeignet.

Hamburg - Besonders für Vegetarier sind die Falafel-Bällchen ein perfekter, nährstoffreicher Fleischersatz. Die Grundzutat für Falafel sind Kichererbsen. Sie machen durch ihre enthaltenen Nährstoffe lange satt und der Fettanteil besteht hauptsächlich aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Also nichts wie ran, an die Falafel-Bällchen!

Das sollten Sie bei der Falafel-Zubereitung beachten

Eines sollten Hobbyköche allerdings beachten, damit die orientalischen Teigbällchen gelingen. Die Zeitschrift "essen & trinken" (Ausgabe 7/2016) rät dazu, getrocknete Kichererbsen zu verwenden.

Mit gekochten Kichererbsen erhält der Teig nicht die nötige Bindung. Ebenfalls wichtig: Getrocknete Kichererbsen sollten vor der Falafel-Zubereitung mindestens acht Stunden lang in kaltem Wasser einweichen.

So bereiten Sie selbst Falafel zu

Für die eigenen Falafel benötigen Sie:

  • 200 Gramm getrocknete Kichererbsen
  • 1 Scheibe Toastbrot oder 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 TL Korianderpulver
  • 2 TL Kreuzkümmelpulver
  • 2 El Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Frittieren

Und so gehen Sie vor:

  1. Wie bereits erwähnt, weichen Sie getrocknete Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser ein. Diese werden anschließend abgegossen, abgespült und abgetropft.
  2. Waschen Sie die Petersilie und zupfen Sie die Blättchen ab.
  3. Schälen und hacken Sie die Zwiebel und die Knoblauchzehen.
  4. Pürieren Sie Kichererbsen, Knoblauch, Zwiebel und Petersilie.
  5. Das Püree verkneten Sie mit Toastbrot bzw. Semmelbröseln, Mehl, Backpulver und würzen es anschließend mit Korianderpulver, Kreuzkümmelpulver, Salz und Pfeffer.
  6. Das Frittieröl erhitzen Sie auf 180 Grad und formen aus der Falafel-Masse Ihre Bällchen. Diese frittieren Sie für vier bis fünf Minuten im Öl.
  7. Danach holen Sie die Bällchen mit einer Schaumkelle aus dem Fett und lassen sie abtropfen.

Woher kommt Falafel?

Falafel ist ein Klassiker der arabischen Küche, doch darüber, woher das Gericht tatsächlich stammt, gibt es verschiedene Meinungen. Vermutlich stammt es aber aus Ägypten, von wo aus es sich im Nahen und Mittleren Osten ausbreitete.

Video: Sozialer Falafel-Chef - hier essen Arme gratis

Lesen Sie auchRezept für sommerlichen Mango-Kichererbsen-Salat.

fk mit Material der dpa

Vielfalt prägt die Levante-Küche

In Israel wird Schakschuka häufig zum Frühstück gegessen: ein Schmorgericht aus Tomaten, Paprika, Eiern und Kräutern. Foto: Daniel Dominik/DADO photography
In Israel wird Schakschuka häufig zum Frühstück gegessen: ein Schmorgericht aus Tomaten, Paprika, Eiern und Kräutern. Foto: Daniel Dominik/DADO photography © Daniel Dominik
Hanni Rützler ist Ernährungswissenschaftlerin und Trendforscherin in Wien. Foto: Nicole Heiling/futurefoodstudio.at
Hanni Rützler ist Ernährungswissenschaftlerin und Trendforscherin in Wien. Foto: Nicole Heiling/futurefoodstudio.at © Nicole Heiling
Hubertus Marquardt ist Spitzenkoch im Hotel Roomers in Frankfurt am Main. Foto: Daniel Dominik/DADO photography
Hubertus Marquardt ist Spitzenkoch im Hotel Roomers in Frankfurt am Main. Foto: Daniel Dominik/DADO photography © Daniel Dominik
Eine Paste aus weißen Bohnen, die man als Dip für Brot verwenden kann. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Eine Paste aus weißen Bohnen, die man als Dip für Brot verwenden kann. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho
Eingelegte Salzzitronen passen zu Fisch, aber auch zu Salaten oder Ragouts. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Eingelegte Salzzitronen passen zu Fisch, aber auch zu Salaten oder Ragouts. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho
Frittierte Fischbällchen (Burikas) werden mit feuriger Kürbis-Harissa serviert. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Frittierte Fischbällchen (Burikas) werden mit feuriger Kürbis-Harissa serviert. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho
Haya Molcho hat mehrere Restaurants eröffnet, in denen die Levante-Küche eine große Rolle spielt. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Haya Molcho hat mehrere Restaurants eröffnet, in denen die Levante-Küche eine große Rolle spielt. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho
Haya Molcho und ihre Söhne stellen in ihrem "Tel Aviv Reise-Kochbuch" israelische Rezepte vor. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Haya Molcho und ihre Söhne stellen in ihrem "Tel Aviv Reise-Kochbuch" israelische Rezepte vor. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho
Auch das ist ein wichtiger Bestandteil der Levante-Küche. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag
Auch das ist ein wichtiger Bestandteil der Levante-Küche. Foto: Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag © Nuriel Molcho

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