Vorsicht vor Salmonellen und Campylobacter

Entsorgen Sie Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild sofort

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Das Auftauwasser von gefrorenem Geflügel kann Salmonellen enthalten. Es sollte deshalb unbedingt entsorgt werden.

Man kann sie weder riechen noch schmecken - Salmonellen und andere Bakterien. Eine gute Küchenhygiene verhindert, dass die Krankheitserreger ins Essen gelangen.

Stuttgart - Das Auftauwasser von gefrorenem Geflügel oder Wild sollten Verbraucher sofort entsorgen. Die Flüssigkeit kann Salmonellen enthalten.

Davor warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eindringlich. Anschließend sollten die genutzten Küchenutensilien und Hände gründlich mit heißem Wasser abgespült werden. Es bringt leider nichts, das Hähnchenfleisch vor dem Kochen abzuwaschen. Salmonellen und Campylobacter stecken auch häufig in tierischen Lebensmitteln wie Rohmilch oder ungekochten Eiern. Darum sollten Verbraucher stets auf eine ausreichende Kühlung achten.

Auch Eierkartons sollten Sie nicht mehrmals verwenden.

Fleisch muss beim Kochen ausreichend erhitzt und nicht länger als zwei Stunden warmgehalten werden.

Was tun, wenn Sie eine Salmonellen-Infektion haben?

Kommt es dennoch zu einer Infektion, sind Flüssigkeitszufuhr und Ruhe in den meisten Fällen ausreichend. Aber aufgepasst, Sie sind sehr ansteckend und sollten sich von anderen Menschen möglichst fern halten. Auch verstärkte Hygienemaßnahmen im Bad sind erforderlich. Erholt sich der Magen nicht, ist ein Besuch beim Arzt ratsam.

dpa

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