Bitter und gesund

Endivien sind voller Nährstoffe

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Ein saisonaler Pflücksalat enthält viele Nährstoffe. Foto: Andrea Warnecke/Symbolbild

Wenn die Erntezeit für Kopfsalat zu Ende geht, können Endivien in der Herbstküche punkten. Sie gelten nicht nur als Appetitanreger, sondern liefern auch Mineralien wie Kalzium und Natrium.

Bonn (dpa/tmn) - Endivien sind nichts für Süßmäuler. Denn das Gemüse enthält vor allem Bitterstoffe, unter anderem Inulin. Inulin regt sowohl Galle als auch die Blase an. Der Bitterstoff Intybin regt wiederum den Appetit an. 

Endivie wird gern als Vorspeise serviert, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Endivien sind sehr kalorienarm: Sie enthalten gerade mal 10 Kilokalorien pro 100 Gramm. Reich sind sie allerdings an sekundären Pflanzenstoffen, unter anderem enthalten sie viele Flavonoide. Sie sollen freie Radikale im Körper bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Salaten punktet die Endivie aber auch mit ihrem Gehalt an Kalium, Phosphat, Kalzium, Natrium und ß-Carotin.

Die Endivie ist ein klassisches Herbstgemüse und dann frisch auf dem Markt zu bekommen. Wer sich mit dem Bittergeschmack partout nicht anfreunden kann, sollte die Blätter für kurze Zeit in lauwarmes Wasser legen oder das Dressing mit einer Prise Zucker anmachen.

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