Cremes, Rizinusöl, Make-Up & Co.

Dehnungsstreifen: Mit diesen Hausmitteln werden Sie sie endlich los

Nach der Schwangerschaft, einer Gewichtsabnahme oder Pubertät: Manche Frauen schlagen sich mit lästigen Dehnungsstreifen herum. Was dagegen hilft, erfahren Sie hier.

Sie sind völlig natürlich, tun auch nicht weh – dennoch sind sie vielen Frauen ein Dorn im Auge: Dehnungsstreifen. Sie gelten als unästhetisch und stellen daher meist nur ein kosmetisches Problem dar. Treten sie schließlich meist dann auf, wenn die Haut überstrapaziert wird, wie zum Beispiel, nach einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtszu- oder -abnahme.

Glücklicherweise gibt es für alle Betroffenen einige Mittelchen und Tipps, die Abhilfe schaffen sollen. Zwar können sie diese nicht gänzlich zum Verschwinden bringen, dennoch lohnt es sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Doch zuerst stellt sich die Frage, was Dehnungsstreifen überhaupt sind – und warum sie entstehen.

Dehnungsstreifen: Das steckt dahinter und so entstehen sie

Männer wie Frauen können davon betroffen sein. Schließlich handelt es sich dabei um streifenförmige Veränderungen in der Hautstruktur. Dehnungsstreifen, auch bekannt als Striae, sind genau genommen Risse im Unterhautgewebe. Sie entstehen durch eine starke Dehnung des Gewebes. Sie sind meist auch ein Anzeichen für ein schwaches Bindegewebe.

Manchmal können Sie rot oder violett erscheinen – das liegt dann daran, dass die Blutgefäße darunter durchscheinen. Allerdings verblassen sie meist auch mit der Zeit wieder und/oder werden silbrig. Ganz verschwinden werden sie aber nicht mehr. "Frische" Dehnungsstreifen sind dennoch meist leichter zu behandeln bzw. zu kaschieren.

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Hausmittel, Cremes und Antioxidantien: So entfernen Sie Dehnungsstreifen

Folgende Behandlungsmethoden können das Erscheinungsbild mildern:

  • Carboxytherapie

Hierbei werden in die Dehnungsstreifen kleine Mengen an Kohlendioxid-Gas mithilfe einer Spritze injiziert. Dadurch wird die Haut ausgetrickst, so dass sie glaubt, dass es an der Stelle ein Sauerstoff-Defizit gibt. Daraufhin pumpt sie vermehrt Blut dorthin, dadurch erhöht sich der Blutfluss und die betroffene Hautstelle erholt sich und deren Elastizität verbessert sich. Allerdings werden Sie auch mit dieser Behandlung die Dehnungsstreifen nicht vollends los.

  • Nahrungsergänzungsmittel

Das Spurenelement Zink unterstützt die Zellregeneration. Wer also Lebensmittel mit hohem Zink-Anteil oder Zink-Supplemente zu sich nimmt, dessen Dehnungsstreifen können sich zurückbilden.

  • Cremes

Straffende Bodylotions gibt es wie Sand am Meer – und obwohl ihre Wirkung umstritten ist, können sie Dehnungsstreifen bei regelmäßiger Anwendung ein wenig mindern. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie die den hauteigenen Eiweißstoff Kollagen und/oder Antioxidantien enthalten. Tipp: Massieren Sie die jeweilige Creme zweimal pro Tag gleichmäßig in Ihre Haut bzw. die gewünschten Stellen ein.

  • Trockenbürsten

Neben Massagen, die die Durchblutung fördern, können Sie auch eine Trockenbürste verwenden. Wie der Name schon sagt, wenden Sie diese auf trockener Haut an. Streichen Sie mit dieser ohne Druck in kreisenden Bewegungen von den Extremitäten hin Richtung Herz. Tipp: Bürsten Sie jeden Morgen nach dem Aufstehen, das bringt zusätzlich Ihren Kreislauf in Schwung.

  • Retinol

Statt Cremes können Sie auch auf pures Retinol setzen. Hautärzte schwören darauf, ist es doch ein wahrer Vitamin-A-Booster. Das wiederum bindet Feuchtigkeit in der Haut und lässt sie praller aussehen. Die Haut wird wieder elastischer und scheint sichtbar geglättet.

  • Hausmittel

Wer es natürlicher mag, der sollte es mal mit Kakaobutter versuchen. Schließlich ist sie seit jeher für ihre heilende und hautverjüngende Wirkung bekannt. Anstatt einer Creme massieren Sie zweimal am Tag einen Teelöffel der Butter auf die betreffenden Stellen, die Sie stören.

Auch Rizinusöl wird für seinen antioxidativen Effekt geschätzt, schließlich ist es reich an essentiellen Fettsäuren wie Vitamin E und hilft, Hautzellen zu regenerieren. Um die Wirkung noch zu unterstützen, wickeln Sie einfach einen warmen Umschlag um die jeweilige Stelle.

Stattdessen können Sie auch zwei Eiweiß aufschlagen und auf die Dehnungsstreifen auftragen. Zehn Minuten einwirken lassen und danach die Reste mit warmem Wasser abspülen. Anschließend mit etwas Olivenöl einschmieren.

Alternativ können Sie auch Zitronensaft auf die Stelle träufeln. Dieses wird schließlich ebenfalls mit warmem Wasser abgespült. Ebenfalls ungewöhnlich, aber effektiv sind Kartoffelscheiben. Reiben Sie damit die Haut für fünf bis zehn Minuten ein. Lassen Sie die Flüssigkeit antrocknen und waschen Sie sie am Ende wieder ab.

Erfahren Sie hier: Dieses Wunderöl soll das Dekolleté straffen - und sogar noch gesund machen.

Mit Make-Up und Selbstbräuner Dehnungsstreifen kaschieren

Neben den oben genannten Hausmitteln können Sie auch (stark) deckendes Make-Up verwenden. Die sogenannte Camouflage erhalten Sie zum Beispiel in der Apotheke und ist für Betroffene gedacht, die Narben, Pigmentflecken oder auch Tattoos verschwinden lassen wollen.

Die Camouflage-Creme ist auch oftmals wasserfest und sollte stets denselben Ton wie die Haut an den Beinen aufweisen. Zudem gibt es sie auch in grünlichen Tönen, welche sich empfehlen, wenn die Dehnungsstreifen noch recht frisch sind und sehr rötlich schimmern.

Tipp: Tupfen Sie mit einem Pinsel oder den Fingern ein wenig auf die zu kaschierenden Stellen. Bauen Sie die Intensität je nach Bedarf auf.

Alternativ können Sie auch zu einem Selbstbräuner greifen. Achten Sie dabei allerdings darauf, dass Sie diesen gleichmäßig auftragen, andernfalls könnte das Ergebnis streifig werden und so genau das Gegenteil bezwecken.

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jp

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