Leckere Kartoffelbeilage

Rösti schnell und einfach selber machen: Mit diesem Rezept werden sie besonders kross

  • Maria Dirschauer
    VonMaria Dirschauer
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Rösti ist ein Klassiker der Schweizer Küche und schnell und einfach gemacht. Wie Sie das leckere Gericht aus rohen Kartoffeln selber machen, erfahren Sie hier.

Die Rösti war ursprünglich ein nahrhaftes Bauern-Frühstück* in der Deutsch-Schweiz. Heute isst man sie aber auch bei uns gerne als kartoffelige Beilage, sie passen besonders gut zu Pilzen oder Fleisch – nicht ohne Grund werden Rösti gerne zu Zürcher Geschnetzeltem serviert. Aber auch süß schmeckt die Schweizer Spezialität, etwa mit Apfelmus.

Das auch „Röschti“ genannte Gericht überzeugt mit einem super einfachen Rezept: Eigentlich brauchen Sie lediglich Kartoffeln für das traditionelle Rezept. Die werden gerieben und anschließend in der Pfanne goldgelb und knusprig gebraten. Wer kann da schon widerstehen?

Was ist der Unterschied zwischen Rösti und Kartoffelpuffer?

Auf den ersten Blick sind sich Rösti und Kartoffelpuffer sehr ähnlich. Aber Rösti besteht nur aus geriebenen Kartoffeln – je nach Rezept gekochte Pellkartoffeln oder rohe Kartoffeln – sowie Salz und Pfeffer und werden dann in reichlich Butterschmalz ausgebacken. Die Stärke in den Kartoffeln sorgt allein für die Bindung. Bei Kartoffelpuffern bzw. Reibekuchen der deutschen Küche kommen meist noch Mehl und ein Ei für die Bindung hinzu. Außerdem brät man mehrere kleinere Puffer in der Pfanne, während eine Original-Rösti komplett die Pfanne ausfüllt.

Lesen Sie auch: So werden Reiberdatschi richtig lecker.

Rezept für Rösti: Diese Zutaten brauchen Sie für den Kartoffel-Klassiker

Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • Butter und Öl zum Braten (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)

Außerdem brauchen Sie ein wichtiges Küchengerät für die Zubereitung von Rösti: eine Kastenreibe.

Auch interessant: Sie können Bratkartoffeln viel schneller zubereiten – wenn Sie ein Küchengerät zweckentfremden.

So machen Sie Rösti einfach und schnell selbst

  1. Waschen Sie die Kartoffeln gut. Die Schale können Sie dran lassen, wenn Sie wollen, und so noch mehr Zeit sparen. Die Kartoffelschalen sorgen für einen extra-aromatischen Geschmack.
  2. Reiben Sie eine Hälfte der Kartoffeln auf der groben Reibe, die andere Hälfte auf der feinen Reibe. So erhalten Sie das beste Resultat: Die grob geriebenen Kartoffeln sorgen für Textur, die feinen für Bindung.
  3. Pressen Sie die Kartoffelmasse portionsweise zwischen den Händen aus, um die Flüssigkeit herauszubekommen. Fangen Sie die Flüssigkeit in einer kleinen Schüssel auf, gießen Sie das Wasser ab – zurück bleibt die Stärke aus den Kartoffeln, die Sie wieder zum Kartoffelteig geben können.
  4. Würzen Sie mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Muskatnuss. Rühren Sie alles gut durch.
  5. Erhitzen Sie Butter und Öl zusammen in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Das hocherhitzbare Öl schützt die Butter vorm Anbrennen.
  6. Geben Sie am besten mit den Händen den Kartoffelteig in die Pfanne und drücken Sie ihn flach. Die Rösti darf nicht zu dick sein, da die rohen Kartoffeln durchgegart werden müssen.
  7. Braten Sie die Rösti in der Pfanne schön kross. Pressen und drehen Sie sie mit einem Pfannenwender, damit sie gleichmäßig gart.
  8. Wenn die Rösti auf beiden Seiten goldbraun gebraten ist, können Sie sie herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Im Video: Küchentrick vom Profi – Kartoffelrösti super schnell und einfach

Wenn Sie lieber mehrere kleine oder eine dickere Rösti zubereiten wollen, ist das natürlich auch kein Problem. Achten Sie nur darauf, die Hitze herunterzustellen und alles länger zu garen, wenn Sie den Kartoffelteig in der Pfanne dick lassen: Sonst brennen die Rösti außen an und sind innen noch roh.

Wie Sie sehen, ist Rösti das perfekte Rezept, wenn es schnell gehen muss beim Kochen. Es ist auch ein tolles Rezept für die Resteverwertung von Pellkartoffeln vom Vortag. Die Zubereitung ist gar nicht schwer und das Ergebnis kommt köstlich-knusprig auf den Tisch. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Braten Sie leckere und würzige Zucchinipuffer mit Feta – für das Griechenland-Gefühl.

Diese Mikrowellentricks kennt kaum jemand – dabei sind sie wirklich praktisch

Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft.
Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. © Holger Hollemann/picture alliance
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Dieser einfach Mikrowellen-Tipp funktioniert auch mit Orangen und verschafft Ihnen in Rekordzeit mehr frischen Orangensaft. © anelina/Imago
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Und auch Limetten geben mehr Saft, wenn Sie die Früchte vor dem Auspressen erst in der Mikrowelle erwärmen. Probieren Sie es aus! © Christian Heeb/Imago
getrocknete Bohnen in der Mikrowelle einweichen
Müssen Sie getrocknete Bohnen oder Linsen eine ganze Nacht lang einweichen? Wer hat denn Zeit dafür? Wenn Sie eine Mikrowelle haben, brauchen Sie dafür nur etwa eine Stunde: Geben Sie die Hülsenfrüchte dafür zusammen mit Natron in eine Schüssel und bedecken Sie sie mit Wasser. Stellen Sie sie dann in die Mikrowelle und lassen Sie das Gerät 10 Minuten auf der höchsten Stufe laufen. Anschließend lassen Sie die Bohnen noch etwa 30 bis 40 Minuten durchziehen und schon sind sie fertig. © Jürgen Pfeiffer/Imago
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocken und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen.
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocknen und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen. © hamik/Imago
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé!
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé! © picture alliance/dpa
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt.
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt. © Berena Alvarez/Imago
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle.
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. © Armin Weigel/picture alliance
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden, bis sich Schaum bildet und geben Sie sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen.
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können ihn abschöpfen. © Martin Gerten/dpa
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen.
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen. © Daniel Karmann/dpa

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