Start in die Grillsaison

Gefüllte Paprika vom Grill: So machen Sie den Klassiker mal anders

Gefüllte Paprika vom Grill lässt sich prima vegetarisch, mit einer würzigen Füllung aus Feta, Tomaten, Oliven und Lauchzwiebeln, kredenzen.
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Gefüllte Paprika vom Grill lässt sich prima vegetarisch, mit einer würzigen Füllung aus Feta, Tomaten, Oliven und Lauchzwiebeln, kredenzen.
  • Maria Wendel
    VonMaria Wendel
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Gefüllte Paprika ist normalerweise ein Rezept für den Ofen. Heute bereiten wir den Klassiker einfach auf dem Grill zu. Damit wird die Grillsaison lecker eröffnet.

Endlich wird es wieder wärmer: Höchste Zeit für die meisten Genießer, den Grill wieder hervorzuholen und die Barbecue-Saison einzuläuten. Neben Steaks und Bratwürsten werden auch vegetarische Grill-Rezepte immer beliebter. Wem Halloumi und gegrillter Mais allerdings zu langweilig sind, der sollte sich mal an der folgenden Idee versuchen: Gefüllte Paprika vom Grill. Den Klassiker kennen die meisten im Ofen zubereitet und mit Hackfleisch gefüllt. Sie können ihn aber genauso gut vegetarisch, nämlich mit einer würzigen Füllung aus Feta, Tomaten, Oliven und Lauchzwiebeln kredenzen – und dann ab auf den Grill damit!

Rezept für gefüllte Paprika vom Grill: Die Zutaten

Für 2 Portionen benötigen Sie:

  • 1 große Paprikaschote
  • 1 TL Rapsöl
  • ½ Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Tomate
  • 15 g schwarze Oliven (entsteint)
  • 25 g Feta
  • 1 ½ Zweige Thymian
  • 1 ½ Zweige Rosmarin
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft

    Salz und Pfeffer

Probieren Sie auch: Ein einfaches Rezept für den Feierabend: Gefüllte Tomaten mit Hackfleisch.

Beispielbild, nicht das tatsächliche Rezeptbild.

So machen Sie gefüllte Paprika vom Grill

  1. Vorbereitung: Halbieren und entkernen Sie die Paprikaschote. Waschen und tupfen Sie die Paprika trocken. Bestreichen Sie die Außenseiten mit Rapsöl.
  2. Putzen, waschen und schneiden Sie die Lauchzwiebeln in feine Ringe. Waschen und vierteln Sie die Tomate, entfernen Sie den Stielansatz und die Kerne und würfeln Sie das Fruchtfleisch.
  3. Gießen Sie die Oliven ggf. ab und vierteln diese. Den Feta zerbröseln Sie.
  4. Zupfen Sie die Thymianblättchen und Rosmarinnadeln von den Stielen und hacken Sie diese grob. Waschen und schütteln Sie die Petersilie trocken und hacken Sie sie fein.
  5. Vermischen Sie Lauchzwiebel, Tomate, Oliven und Feta in einer Schüssel. Geben Sie die Kräuter dazu und würzen Sie mit Chiliflocken, Olivenöl und Zitronensaft. Mit Pfeffer und etwas Salz abschmecken.
  6. Jetzt geben Sie die Füllung in die Paprikahälften.
  7. Gefüllte Paprika grillen: Grillen Sie die Paprikahälften auf dem Rost, am besten bei geschlossenem Deckel, für 15-20 Minuten. Wenn Sie einen Grill ohne Deckel haben, sollte die Paprika keine direkte, zu starke Hitze abbekommen – sie sollte langsam schmoren, ohne dabei zu verbrennen.
  8. Anschließend mit der gehackten Petersilie bestreuen und servieren.

Tipp:

Wenn Sie die Paprika besonders weich mögen, können Sie die Hälften vor dem Befüllen schon für 5-10 Minuten unter Wenden vorgrillen.

Zu der gefüllten Paprika vom Grill schmeckt zum Beispiel Baguette, das Sie in Scheiben schneiden und auch noch kurz auf dem Grill rösten können. (mad)

Diese Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren

Frau vor dem Tiefkühlfach mit eingefrorenem Obst in den Händen.
Sicher haben Sie auf der Verpackung von Tiefkühlkost wie TK-Pizza oder Fischstäbchen schon mal den Hinweis gelesen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“: Dieser Hinweis ist sogar gesetzlich in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel festgelegt.  © epd/Imago
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.  © Jochen Tack/Imago
Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
Nach dem Auftauen wieder einfrieren? Bei Tiefkühlprodukten wie Pizza ist die sogenannte „Gelinggarantie“ bei einem doppelten Einfrieren nicht mehr gewährleistet. © CSH /Imago
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
Auch für Fischstäbchen gilt, dass Sie das lieber bleiben lassen sollten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet. © Westend61/Imago
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie etwa Aufback-Brötchen, ist die Gefahr relativ gering.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Tiefkühlgemüse mit Packung.
Auch bei Gemüse ist die Gefahr relativ gering. Tiefgefrorenes Gemüse können Sie prinzipiell nach dem Auftauen noch einmal einfrieren. © Imago
Frischer Fisch riecht nach nichts.
Vorsicht geboten ist beim erneuten Einfrieren von Fisch und Fleisch, das gilt sowohl für rohe Ware als auch gegarte. © Christian Charisius/dpa
Rohes Hähnchenfleisch und Gewürze auf einem Holzbrett.
Rohes Fleisch, insbesondere Geflügel, sollten Sie keinesfalls erneut einfrieren, sondern zunächst durchgaren und dann in den Gefrierschrank legen. © tycoon/Imago
Hackfleisch einfrieren - so geht es richtig.
Hackfleisch sollten Sie niemals auftauen und wieder einfrieren: stattdessen durchgaren, dann ist auch das Einfrieren kein Problem. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bolognese-Sauce selber kochen.
Zum Beispiel können Sie aus dem Hackfleisch eine leckere Bolognese kochen. Die lässt sich dann auch prima einfrieren. © Kia Cheng Boon/Imago

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