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Keine Fehlgriffe mehr: So erkennen Sie gute Mandarinen und halten sie lange frisch

  • Maria Wendel
    VonMaria Wendel
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Winterzeit ist Mandarinenzeit. Die orangen Früchtchen findet man in jedem Supermarkt. Wie Sie die besten Exemplare auswählen, verraten unsere Tipps.

Gesund, saftig und ein leckerer Snack für zwischendurch: Das sind Mandarinen. Umso ärgerlicher, wenn man ein ganzes Netz gekauft hat und sich dann zuhause herausstellt, dass alle Früchte darin sehr trocken oder zu sauer sind oder sich furchtbar schwer schälen lassen. Aber wie erkennt man schon im Supermarkt, ob es gute Mandarinen* sind oder man lieber die Finger davon lassen sollte? Mit diesen Tipps landen Sie keinen Fehlgriff mehr.

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Vier Tipps zum Einkaufen: So erkennen Sie gute Mandarinen

  • Das Gewicht: Bevorzugen Sie schwerere Exemplare. Denn je länger eine Mandarine nicht mehr am Baum hängt, desto mehr Saft verliert sie und desto leichter wird sie.
  • Die Schale: Sie sollte fest sein und nicht so schnell nachgeben bei leichtem Druck. Weichheit ist ein Zeichen dafür, dass die Frucht schon viel Saft verloren hat.
  • Die Farbe: Der Abrisspunkt, also die Stelle, an der die Mandarine vom Zweig gepflückt wurde, sollte möglichst weiß sein. Ist sie braun, ist die Frucht schon ausgetrocknet.
  • Stiel und Blätter: Wenn sogar noch Blätter an den Mandarinen hängen, ist das ein gutes Zeichen für Frische.

Außerdem sollten Sie natürlich nur Mandarinen auswählen, die eine unverletzte Schale haben, die keine Druckstellen, Risse oder Kratzer aufweist. Dort kann sich leicht Schimmel bilden.

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Sorgt für gute Laune: Wenn man beim Einkaufen die perfekten Mandarinen erwischt.

Mandarinen vs. Clementinen

Klein, rund, orange: Mandarinen und Clementinen haben viele Ähnlichkeiten. Clementinen sind schließlich auch eine Kreuzung aus Mandarine und Bitterorange. Aber so unterscheiden die Früchte sich: Clementinen sind im Gegensatz zu Mandarinen kernlos und haben eine dünnere Schale. Ihr Fruchtfleisch schmeckt süß, wohingegen Mandarinen ein wenig säuerlich schmecken. Dafür sind sie saftig und aromatisch.

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Frische Früchte: So lagern Sie Mandarinen am besten

Mandarinen sollten kühl gelagert werden – allerdings nicht im Kühlschrank, dort ist es ihnen, wie allen Zitrusfrüchten, zu kalt. Stattdessen fühlen sie sich in der Speisekammer oder im Keller wohl, wo es kühlt temperiert ist. Stapeln Sie mehrere Mandarinen nicht übereinander, sondern nebeneinander und nicht zu eng, zum Beispiel in einem Korb oder in einer luftdurchlässigen Schale mit Löchern. Richtig gelagert können Mandarinen mehrere Wochen frisch bleiben und gegessen werden. Bei Zimmertemperatur sollten die Früchte allerdings innerhalb weniger Tage verzehrt werden, weil sie austrocknen und schneller verderben. Wenn Sie an einer Frucht Schimmel entdecken, sollten Sie diese wegwerfen. Ein weiterer wichtiger Tipp: Lagern Sie Mandarinen und Co. nicht zusammen mit nachreifenden Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel und Bananen. Diese produzieren das Reifegas Ethylen und lassen andere Früchte schneller verderben. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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