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2,5 Prozent mehr Finanzbedarf

Rundfunkbeitrag: ZDF will hunderte Stellen streichen - und trotzdem mehr Geld kassieren

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Der Rundfunkbeitrag soll steigen - zumindest, wenn es nach den Öffentlich-Rechtlichen geht.

Nun hat das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen seinen Finanzbedarf ab 2021 angemeldet. Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags scheint unvermeidlich - trotz Sparplan.

Die Öffentlich-Rechtlichen Sender fordern schon lange, dass der Rundfunkbeitrag ab 2021 erhöht werden muss. Nun haben sie ihren Finanzbedarf für die kommenden Jahre am vergangenen Donnerstag (02. Mai 2019) bei der Gebührenkommission KEF angemeldet.

Rundfunkbeitrag 2019: Öffentlich-Rechtliche fordern Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2021

Grund für einen höheren Rundfunkbeitrag seien ARD, ZDF und Deutschlandradio zufolge steigende Personal- und Programmkosten, wie die FAZ berichtet. Auch die Digitalisierung fordere laut ZDF-Intendant Thomas Bellut ihren Tribut - und "Investitionen in weitere Angebote im Netz". So geht das ZDF von einer Teuerung von jeweils circa 2,5 Prozent pro Jahr aus. Dennoch liege man damit noch immer deutlich unter den Tarifsteigerungen des öffentlichen Dienstes, rechtfertigen sich die Anstalten.

Erfahren Sie hier: So kündigen Sie legal den Rundfunkbeitrag - bei Umzug, Todesfall & Co.

Doch neben einer notwendigen Erhöhung des Rundfunkbeitrags wollen sie sich auch selbst stärker in die Pflicht nehmen und einen härteren Sparplan fahren, heißt es. So kündigt die ARD an, dass bis 2020 etwa 4.800 Stellen und bis 2024 weitere 390 abgebaut sein werden. Auch beim ZDF sollen ebenfalls bis 2020 562 Vollzeitstellen gestrichen werden.

Steigende Kosten, Stellen gestrichen - steigt der Rundfunkbeitrag trotzdem?

Dennoch soll der Rundfunkbeitrag weiter steigen - aber "verantwortungsbewusst, mit Blick auf den Programmauftrag und den Beitragszahler", betont ARD-Chef Ulrich Wilhelm. Ob sich die Forderung der Öffentlich-Rechtlichen Sender allerdings durchsetzen wird, ist noch fraglich. Schließlich wird sie erst einer Prüfung durch die KEF unterzogen, bevor diese dann den Ministerpräsidenten einen Vorschlag über die Höhe des Rundfunkbeitrags unterbreitet. Aktuell beträgt der Rundfunkbeitrag 17,50 Euro pro Monat.

Lesen Sie auch: So befreien Sie sich jetzt ganz legal vom Rundfunkbeitrag.

jp

Rundfunkbeitrag 2018: Alles Wissenswerte über Höhe, Umzug und Befreiung

Auch 2019 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt.
Auch 2019 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt. © dpa
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten.
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten. © dpa / Stephan Scheuer
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen.
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen. © dpa / Christophe Gateau
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft.
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft. © dpa / Carmen Jaspersen
Die Öffentlich-Rechtlichen Sender fordern eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Und das am besten schon ab 2021. Experten gehen davon aus, dass dieser dann ein Euro mehr betragen könnte. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert, diesen vom 1. Januar 2023 an ein Indexmodell der Länder zu koppeln. So soll der Rundfunkbeitrag automatisch in gleicher Höhe wie die Verbraucherpreise steigen  und damit die Inflation ausgleichen.
Die Öffentlich-Rechtlichen Sender fordern eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Und das am besten schon ab 2021. Experten gehen davon aus, dass dieser dann ein Euro mehr betragen könnte. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert, diesen vom 1. Januar 2023 an ein Indexmodell der Länder zu koppeln. So soll der Rundfunkbeitrag automatisch in gleicher Höhe wie die Verbraucherpreise steigen und damit die Inflation ausgleichen. © dpa / Jens Kalaene

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