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Mit 40 in Rente: Ein Paar wagt finanziell das Unglaubliche

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Die Penningtons haben es geschafft: Sie sind endlich schuldenfrei - und planen bereits, im Mai 2019 in Rente zu gehen.

Ein Pärchen will mit 40 Jahren in Rente gehen – und bis dahin finanziell ausgesorgt haben. Jetzt verraten sie ihre Taktik, wie sie das schaffen wollen.

Sparen, sparen, sparen – das haben viele Eltern schon von früh an ihren Kindern eingebläut. Nur so können sie sich schließlich das heiß ersehnte Fahrrad, das erste eigene Auto kaufen – oder sich später ein Haus leisten.

Claudia und Garrett Pennington aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania haben diesen Ratschlag anfangs nicht ernst genommen – am Ende saßen sie wegen ihres maßlosen Lebensstils auf einem Riesenhaufen Schulden: etwa 177.000 Euro.

Da wachte das Paar endlich auf – und nahm sich vor zwei Jahren vor, seine Ausgaben enorm zu drosseln und richtig viel weg zu sparen. Sie verkauften ihr 140 Quadratmeter großes Haus und zogen in ein kleineres mit nur 50 Quadratmetern um. Dadurch konnten sie ihr Kreditdarlehen schon mal von etwa 140.000 auf 62.000 Euro hinunterschrauben.

Drastische Sparmaßnahme: So wurden die Penningtons endlich schuldenfrei

Zudem kürzten sie, wo es nur ging und erstellten einen Spar-Plan. Der sah vor: Nur noch Ausgaben für maximal 22.000 Euro pro Jahr tätigen. Mit dieser simplen Methode konnten die beiden über die Hälfte ihres Einkommens sparen. Zwar gehen sie kaum noch in Restaurants essen und machen alle Arbeiten an ihrem Haus selbst – dennoch bleiben ihnen immer noch etwa 1.000 Euro, mit denen sie sich die Dinge leisten, die sie gerne mögen.

Auf ihrem Blog "Two Cup House" erklärt das Paar ausführlich, wie sie das anstellen und wie ihr Finanzplan genau aussieht. Doch am Ende sparte das Paar nicht nur viel Geld, sondern erfuhr dadurch auch eine neue, ursprünglichere Einstellung zum Leben: "Jede Gelegenheit, unsere Ausgaben zu verkleinern, haben wir ergriffen. Denn wir versuchten auf das zu kommen, was uns wirklich wichtig war", so Claudia gegenüber dem Onlineportal CNN Money. "Wir hatten vier Autos. Wir sind nur zu zweit."

Durch das Sparen zurück zu einem einfacheren Leben

Erst durch ihren finanziellen Engpass haben sie gemerkt, dass sie nichts vermissen – im Gegenteil, nun geben sie nur noch Geld aus, die wichtig sind und die sie glücklich machen. Mit ihrer drastischen Sparmaßnahme schafften sie es sogar, ihre Kreditkartenschulden von etwa 15.000 Euro bereits im November 2015 abzubezahlen. Im März dieses Jahres gelang es ihnen dann, ihren Studentenkredit von etwa 32.000 Euro loszuwerden.

Damit haben die Penningtons ihr Ziel erreicht: Sie sind endlich schuldenfrei. "Ich habe die Tage bis zur letzten Zahlung gezählt", verriet Claudia. "Ich war so aufgeregt, hüpfte auf und ab in der Bank und gab den Leuten High-Fives."

Sparen und hart arbeiten - Ziel: Mit 40 in Rente gehen

Doch nicht nur sparen, auch hart arbeiten, ist die Devise der Penningtons. So arbeiteten beide Vollzeit, Garrett im technischen Vertrieb und Claudia im digitalen Marketing. Zudem baute Claudia noch ein kleines Nebengeschäft auf.

Das meiste Ersparte fließt jetzt in ihre Rentenvorsorge, ein weiterer Teil auf einen Fond, der später ihre Lebenshaltungskosten in der Rente abdecken soll und außerdem wollen sie weitere 27.000 Euro in einen Fond zahlen, der als Notgroschen dienen soll.

Spar-Plan: So wollen die Penningtons mit 40 in Rente

Wenn alles weiter so gut klappt, dann haben sie ihr großen Traum am 18. Mai 2019 endlich erreicht: Dann ist das Paar finanziell unabhängig und könnte in den Vorruhestand gehen. Doch was machen sie dann?

Viel in der Natur wandern gehen, Roadtrips durch die USA oder vielleicht doch noch ein wenig arbeiten - falls es ihnen dann noch Spaß macht. "Ich wollte schon immer auf einem Weingut arbeiten. Ich möchte mir aber keine Sorgen um Geld machen müssen", so Garrett.

Lesen Sie hier, wie Sie ganz leicht in fünf Schritten viel Geld im Haushalt sparen können.

Auch interessant: Fastenzeit für den Geldbeutel - mit einer Finanzplaner-App behalten Sie endlich  den Überblick über Ihre Ausgaben.

Von Jasmin Pospiech

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