Es geht um 34 Milliarden Euro

Nach Paris Hiltons Tweet? Bitcoin-Kurs massiv eingebrochen

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Paris Hilton hat sich jetzt an einer Digitalwährung beteiligt. Ist das das Ende vom Krypto-Trend?

Wenn schon Hotelerbin Paris Hilton in Bitcoin investiert, bedeutet das sein Ende? Der Kurs ist massiv eingebrochen. Doch Sie können jetzt davon profitieren.

"Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen" – dieses Zitat stammt von einem der einflussreichsten und reichsten Männern der Welt, dem Bankier Carl Mayer von Rothschild. Gleichzeitig ist es auch eine Strategie, wie Investmentgrößen ihr Geld am lukrativsten anlegen und am Ende viel kassieren.

Antizyklisches Investieren: So funktioniert es

Dabei geht es nämlich um das antizyklische Investieren. Das heißt konkret: Dann, wenn alle wegen eines Kurseinbruchs ihre Aktien schnell verkaufen wollen, sollten Sie die Ruhe bewahren und die Aktien der anderen zu günstigen Preisen aufkaufen. Wenn sich der Kurs wieder fängt, haben Sie satte Gewinne eingestrichen.

Genauso raten Experten dazu, dann Aktien zu verkaufen, wenn die Masse auf den Trichter gekommen ist, dass diese lukrativ sind und der Kurs angestiegen ist. Denn sie sind davon überzeugt: "Ein großer Crash beginnt, wenn auch die Taxifahrer und die Putzfrauen beginnen, sich für Aktien zu interessieren."

Zwar ist Hotelerbin Paris Hilton alles andere als das, doch sie ist nicht gerade für ausgeklügelte Finanzstrategien bekannt. Umso mehr wundert es, dass nun sogar das Reality-TV-Sternchen Geschmack an Kryptowährungen gefunden hat. In einem Tweet erklärt sie jetzt, dass sie sich nun an einem ICO, beteiligen werde.

Was ist ein ICO?

ICO steht für "Initial Coin Offering" und ist vergleichbar mit der Ausgabe von Wertpapieren an der Börse. Über Crowdfunding sammeln meist Startups im Kryptobereich Geld ein und geben jene, die in dieses Projekt investiert haben, im Gegenzug Token der geplanten Digitalwährung.

Auch Burger King hat jetzt seine eigene Digitalwährung - den WhopperCoin. Was es genau damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Die "Spenden" werden dazu genutzt, um die neue Kryptowährung weiterzuentwickeln und marktreif zu machen. Dadurch gibt es bereits viele ICOs und genauso viele verschiedene Kryptowährungen auf dem Markt. Wenn das Projekt gelingt, kann es für die Anleger sehr lukrativ sein.

Doch nicht jedem wird der Tweet von Paris Hilton gefallen haben – getreu der Devise von Carl Mayer von Rothschild. Schließlich wird ein Trend unattraktiv, wenn sich sogar welche darum reißen, die mit Aktien sonst nichts am Hut haben.

"Kryptowährungen sind eine tickende Zeitbombe", warnte Charles Hoskinson erst vergangenen Juli. Das Pikante daran: Er ist Mitgründer von Ethereum, der Nummer Zwei nach Bitcoin unter den Kryptowährungen.

Nach Paris Hiltons Tweet: 34 Milliarden Euro Einbuße bei Bitcoin-Kurs

Und das zu Recht: Denn wie die Welt jetzt berichtet, hatte Hiltons Tweet negativen Einfluss auf den Bitcoin-Kurs. Der ist nämlich um satte 34 Milliarden Euro eingebrochen. Viele hatten wohl Angst, dass die Krypto-Blase bald platzen könne. Doch wie es scheint, ist die Society-Lady nicht alleine daran schuld.

Zudem hat die Volksrepublik China jetzt dem massenhaften Treiben der Kryptowährungen den Kampf angesagt und ICOs dort verboten. Für sie steht fest:

"ICOs sind eine Art illegale öffentliche Kapitalbeschaffung, die im Zusammenhang mit kriminellen Machenschaften wie Betrug und Schneeballsystemen stehen", heißt es in einer Mitteilung der chinesischen Zentralbank. Zuwiderhandlungen würden daher fortan hart bestraft.

Doch alle Krypto-Gläubigen können bereits wieder aufatmen: Der Bitcoin-Kurs soll bereits wieder um acht Prozent angestiegen sein. Vielleicht auch, weil sich einige neue Anleger die Devise von Carl Mayer von Rothschild zu Herzen genommen haben.

Lesen Sie hier auch, was ein 18-jähriger Bitcoin-Millionär über die Zukunft der Kryptowährung zu sagen hat.

jp

Euro, Dollar oder Yen: Das sind die Währungen weltweit

Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt.
Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt. © Pixabay
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt.
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt. © Pixabay
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro.
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro. © Pixabay
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro.
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro. © Pixabay
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist.
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist. © Pixabay
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt.
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt. © Pixabay
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber.
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber. © Pixabay
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi.
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi. © Pixabay
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt.
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt. © Pixabay
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro.
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro. © Pixabay
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft.
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft. © Pixabay
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung.
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung. © picture alliance / dpa / Fredrik Sandberg

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