Erst 24 Jahre alt

Mann zahlt 52.000 Euro Schulden in 1,5 Jahren ab - so ging er vor

Er ist gerade mal 24 Jahre alt, dennoch hat er einen Uni-Abschluss in der Tasche und bereits 52.000 Euro in 1,5 Jahren abbezahlt. Doch wie hat er das geschafft?

Seine Geschichte hört sich unglaublich an: Während manche in seinem Alter noch mitten im Studium stehen oder sich finanziell durchschlagen müssen, kann Muneeb Ahmad nur darüber lachen. Der 24-Jährige hat einen Abschluss in Informatik-Ingenieurwesen und bereits sein Studentendarlehen von knapp 52.000 Euro zurückgezahlt. Und das in Rekordzeit – in nur eineinhalb Jahren hat der ehemalige Student der University of Michigan den Kredit abgezahlt.

Mit gerade mal 24 Jahren: Muneeb Ahmad zahlt in nur eineinhalb Jahren 52.000 Euro Schulden ab

Gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat er nun verraten, wie das möglich war. So erklärte er im Gespräch, dass er einfach dem Vorbild seiner älteren Geschwister gefolgt sei. Diese wären bereits vor ihm aus Pakistan in die USA gegangen, um dort zu studieren. Und wie auch er hätten sie alle in sehr bescheidenen Verhältnissen gelebt, um ihre Schulden schnell zu begleichen.

Nach seinem Uni-Abschluss zog er in das Mini-Apartment seines Bruders mit ein – und lebte weiterhin sehr sparsam. Er erlaubte sich nicht, über die Stränge zu schlagen, schlief sogar auf einer Matratze auf dessen Wohnzimmerboden. Zudem begann er, beim Automobilhersteller BMW zu arbeiten – doch anstatt sich ein Auto zu gönnen, fuhr er stets mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften zur Arbeit oder auch in seiner Freizeit.

Zwar erscheinen all diese kleinen Ersparnisse auf den ersten Blick nicht besonders viel, gibt Ahmad im Interview zu, doch am Ende des Monats würden sie definitiv ins Gewicht fallen. Dennoch glaubt er, dass er seinen Studentenkredit noch schneller hätte zurückzahlen können, wenn er bereits während seines Studiums damit angefangen hätte, zu sparen.

Dieser 27-Jährige dagegen ist sogar schon Millionär - wie er das geschafft hat, erfahren Sie hier.

Fleiß und Selbstdisziplin halfen dem Uni-Absolventen dabei, viel Geld zu sparen

Um den Überblick über seine Finanzen und Rückzahlungen nicht zu verlieren, erstellte er für sich eine separate Excel-Tabelle, in dem er seine Einnahmen und Ausgaben für jeden Monat im Detail protokollierte. So konnte er schnell gegensteuern, wenn er ein bestimmtes Budget überschritten hatte. Zudem half ihm dabei, konsequent zu bleiben, dass er sich vorher einen Zwei-Jahres-Plan aufgestellt hatte, in dessen Rahmen er so schnell wie möglich die Schulden beglichen haben wollte. Zwar gönnte er sich auch eine Mitgliedschaft in einem teuren Fitnessclub – aber dafür sparte er bei anderen Dingen, wie teure Restaurant- oder Barbesuche.

Dank seiner Selbstdisziplin hat er seinen ehrgeizigen Plan sogar schon vor Ablauf der zwei Jahre in die Tat umsetzen können – heute ist er komplett schuldenfrei. Doch diese Erfahrung hat ihn so geprägt, dass er damit nicht aufhören will – im Gegenteil. Er plane jetzt, verriet Ahmad weiter, sein Geld in langfristige Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen zu investieren. Aber erst belohnt er sich noch mit einer besonderen Reise: zum FIFA World Cup 2018 nach Russland mit der ganzen Familie.

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jp

Wer an diesen Unis studiert hat, wird Milliardär

Sechs Milliardäre: Das ist die Zahl, die die Lund Universität in Schweden stolz präsentieren kann. Darunter auch der schwedisch-schweizerische Pharmaunternehmer Frederik Paulsen, der ein geschätztes Vermögen von rund sechs Milliarden Euro haben soll. Er übernahm nach seinem Studium von seinem Vater eine Zeitlang die Leitung des Pharmaunternehmens Ferring mit Sitz in Saint-Prex in der Schweiz.
Sechs Milliardäre: Das ist die Zahl, die die Lund Universität in Schweden stolz präsentieren kann. Darunter auch der schwedisch-schweizerische Pharmaunternehmer Frederik Paulsen, der ein geschätztes Vermögen von rund sechs Milliarden Euro haben soll. Er übernahm nach seinem Studium von seinem Vater eine Zeitlang die Leitung des Pharmaunternehmens Ferring mit Sitz in Saint-Prex in der Schweiz. © picture alliance / dpa / Emil Langvad
Das die Schweiz im Uni-Ranking vorkommt, ist kein Wunder. In Zürich ist die ETH dafür bekannt, Milliardäre auszubilden. Die Hochschule ist besonders für Naturwissenschaften und Technik international bekannt. Insgesamt sieben Milliardäre haben hier ihren Abschluss gemacht. Unter anderem auch der Deutsche Willi Liebherr, Leiter des gleichnamigen Familienunternehmens. Sein Vermögen wird auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt.
Dass die Schweiz im Uni-Ranking vorkommt, ist kein Wunder. In Zürich ist die ETH dafür bekannt, Milliardäre auszubilden. Die Hochschule ist besonders für Naturwissenschaften und Technik international bekannt. Insgesamt sieben Milliardäre haben hier ihren Abschluss gemacht. Unter anderem auch der Deutsche Willi Liebherr, Leiter des gleichnamigen Familienunternehmens. Sein Vermögen wird auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt. © pixabay
Ebenso hat es die Universität von Köln ins Ranking geschafft - sie hat drei Milliardäre zu bieten. Ihr bekanntester Vertreter ist Heinrich Deichmann vom gleichnamigen Schuh-Imperium. Geschätztes Vermögen: 8,5 Milliarden Euro.
Ebenso hat es die Universität von Köln ins Ranking geschafft - sie hat drei Milliardäre zu bieten. Ihr bekanntester Vertreter ist Heinrich Deichmann vom gleichnamigen Schuh-Imperium. Geschätztes Vermögen: 8,5 Milliarden Euro. © pixabay
Die Universität von Oxford ist international bekannt und zählt zu den besten der Welt. Kein Wunder, haben hier schon berühmte Schriftsteller wie Oscar Wilde, Politiker wie Bill Clinton oder Theresa May studiert. Fünf Milliardäre hat die englische Uni hervorgebracht - darunter auch der Deutsche Alfred Oetker der Familiendynastie des Nahrungsmittelherstellers Dr. Oetker. Er soll zwei Milliarden Euro besitzen.
Die Universität von Oxford ist international bekannt und zählt zu den besten der Welt. Kein Wunder, haben hier schon berühmte Schriftsteller wie Oscar Wilde, Politiker wie Bill Clinton oder Theresa May studiert. Fünf Milliardäre hat die englische Uni hervorgebracht - darunter auch der deutsche Alfred Oetker, Gründer der nach ihm benannten Nahrungsmittelfirma. Er soll zwei Milliarden Euro besitzen. © pixabay
Das Karlsruher Institut für Technologie wirkt auf den ersten Blick unscheinbar - doch es finden sich vier Milliardäre unter seinen Absolventen. So hat Dietmar Hopp, Mitgründer des Softwarekonzerns SAP, hier studiert. Er soll ebenfalls etwa 8,5 Milliarden Euro sein Eigen nennen.
Das Karlsruher Institut für Technologie wirkt auf den ersten Blick unscheinbar - doch es finden sich vier Milliardäre unter seinen Absolventen. So hat Dietmar Hopp, Mitgründer des Softwarekonzerns SAP, hier studiert. Er soll ebenfalls etwa 8,5 Milliarden Euro sein Eigen nennen. © picture alliance / dpa / Uli Deck
An der Schweizer Universität St. Gallen hat einer der reichsten Deutschen studiert: Georg Schaeffler. Das Vermögen des umtriebigen Gesellschafter des Automobilzulieferers Schaeffler soll sich auf stolze 18 Milliarden Euro belaufen. Mit insgesamt zehn lebenden Milliardären mit einem Gesamtvermögen von fast 53 Milliarden Dollar ist St. Gallen daher unangefochtene Nummer Eins im europäischen Uni-Ranking.
An der Schweizer Universität St. Gallen hat einer der reichsten Deutschen studiert: Georg Schaeffler. Das Vermögen des umtriebigen Gesellschafter des Automobilzulieferers Schaeffler soll sich auf stolze 18 Milliarden Euro belaufen. Mit insgesamt zehn lebenden Milliardären mit einem Gesamtvermögen von fast 53 Milliarden Dollar ist St. Gallen daher unangefochtene Nummer Eins im europäischen Uni-Ranking. © picture alliance / dpa

Rubriklistenbild: © Facebook/Muneeb Ahmad

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