So funktioniert's

Mit nur 25 Jahren: So wurde dieser Mann zum Bitcoin-Millionär

Dieser US-Amerikaner ist mit 25 Jahren schon Millionär – mithilfe der Kryptowährung wurde er in kürzester Zeit megareich. Erfahren Sie hier, wie er das gemacht hat.

Er selbst konnte es kaum glauben, als er erfuhr, wie es um seine Bitcoin-Aktien stand. Jeremy Gardner war gerade auf der Rückreise von einer Safari in Südafrika – als er über Twitter live miterlebte, wie der Bitcoin-Kurs rasant anstieg – und ihn zum Millionär machte.

Mit nur 25 Jahren Bitcoin-Millionär 

"Ich habe gesehen, dass der Bitcoin-Kurs einen Wert von 2.500 US-Dollar (2.126 Euro) erreicht hat - der Wert aller Kryptoanlagen ist in die Höhe geschossen", erzählt Gardner dem Business Insider in einem Interview. "Und plötzlich hat sich mein Vermögenswert innerhalb von fünf Tagen verdoppelt. Das war verrückt."

Kein Wunder, schließlich ist Bitcoin gerade auf einem Allzeithoch – die Kryptowährung ist innerhalb eines Jahres von etwa 170 Euro auf über 3.400 Euro im August 2017 geschossen.

Doch was sind Bitcoin eigentlich?

Dabei handelt es sich um eine digitale Währung, die erstmals 2008 aufgetaucht ist und im dubiosen Darknet schnell Bekanntheit erlangte. Mit dem virtuellen Geld ist es möglich, anonym Waren zu kaufen und zu verkaufen oder Geld zu versenden.

Einige Experten glauben sogar, dass Bitcoin schon jetzt wertvoller als Gold ist. Warum Sie lieber in die Kryptowährung investieren sollte, erfahren Sie hier

Es braucht in diesem System keine Zwischenhändler wie Banken oder Regierungen. Transaktionen werden dabei auf einem digitalen Konto, der sogenannten Blockchain, hinterlegt.

Gardner hatte schon früh das Potential von Bitcoin erkannt und in die Kryptowährung investiert – mit gerade einmal 25 Jahren hat er es nun zum Millionär geschafft. "Durch meine Arbeit mit Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie habe ich mehr Geld verdient als ich mir jemals hätte erträumen lassen", sagt er.

Dabei sah es anfangs überhaupt nicht rosig für ihn aus: Zweimal schmiss er die Uni und arbeitet jetzt ohne Bezahlung bei einer Risikokapitalgesellschaft, die in Unternehmen investiert. In deren Auftrag reist er um die Welt, um Anleger für Bitcoins zu finden.

Zweimal schmiss er die Uni - heute jettet Jeremy Gardner um die Welt

Vor vier Jahren hat er begonnen, in Bitcoins zu investieren – erst für einen Freund, als er damit allerdings erfolgreich war, stieg er selbst ein und legte seinen Gewinn immer wieder neu an.

Auch interessant: Dieser Teenager schmiss ebenfalls die Schule - und ist jetzt der jüngste Bitcoin-Millionär. Wie er das geschafft hat, erfahren Sie hier

Er war so fasziniert von der Kryptowährung, dass er sich immer mehr dem Thema zuwandte und 2014 sogar das Blockchain-Bildungsnetzwerk gründete – ein Netzwerk von Universitäts-Gruppen auf der ganzen Welt, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen.

Im selben Jahr, indem er mit den Investitionen begann, gründete er auch das Startup namens Augur, eine Prognose-Plattform, die wie Bitcoin auf der Blockchain-Technologie funktioniert. Bereits zwei Jahre später heimste die Firma durch eine Crowdfunding-Kampagne 4,5 Millionen Euro ein.

Doch auf seinen goldenen Lorbeeren will sich Gardner dennoch nicht ausruhen und er ist bescheiden geblieben – er lebt gemeinsam mit anderen Tech-Unternehmern in einem riesigen Haus, dem sogenannten "Kryptoschloss", in San Francisco.

Doch am Wochenende lässt er auch gerne mal die Puppen tanzen – so erklärte Gardner im Interview, dass er dann um die ganze Welt jettet und in Hong Kong & Co. gerne feiern geht. Das meiste Geld gehe dabei für Alkohol drauf. Rein aus geschäftlichen Gründen, versteht sich.

"Nachdem ich gesehen habe, wie mein Reichtum wächst, war mir wichtig, der Industrie, die mir so viel gegeben hat, auch etwas zurückzugeben", fügt er hinzu. "Wenn wir also auf Konferenzen gehen, lade ich auch einige Leute ein, kaufe Getränke in den Clubs, zahle für das Abendessen und solche Dinge."

Platzt irgendwann die Krypto-Blase?

Allerdings hat auch er Angst, dass die Krypto-Blase irgendwann mal platzen könne. So gab er zu, momentan sogar in mehrere digitale Währungen investiert zu haben – wobei man auch schnell mal den Überblick verlieren kann. Außerdem spart der 25-Jährige einen Teil seines Gewinns, um Aktien kaufen zu können, für den Fall, dass es wirklich zu einer Krise kommen sollte.

Lesen Sie hier, warum manche befürchten, dass dem Bitcoin der große Crash bevorstehen könnte.

Dennoch ist Gardner guter Hoffnung: Er schätzt, dass der Bitcoin-Kurs in den kommenden fünf bis zehn Jahren noch auf 8.500 Euro steigen wird.

"Uns wurde schon so oft gesagt, dass die Kryptowährungen aussterben werden. Aber hier sind sie, stärker denn je", erklärt Gardner. "Wir kommen von einem Startpunkt, an dem der Erfolg von Blockchain sehr unwahrscheinlich oder nur unendlich klein war und heute ist dieser Erfolg garantiert."

Lesen Sie hier, warum manche Finanzexperten davon ausgehen, dass Bitcoin sogar die Weltreservewährung der Zukunft werden könnte.

Auch interessant: Nun dürfen auch größere Institutionen in Bitcoin investieren - das hat die US-Börsenaufsicht jetzt entschieden.

jp

Euro, Dollar oder Yen: Das sind die Währungen weltweit

Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt.
Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt. © Pixabay
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt.
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt. © Pixabay
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro.
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro. © Pixabay
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro.
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro. © Pixabay
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist.
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist. © Pixabay
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt.
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt. © Pixabay
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber.
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber. © Pixabay
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi.
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi. © Pixabay
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt.
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt. © Pixabay
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro.
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro. © Pixabay
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft.
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft. © Pixabay
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung.
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung. © picture alliance / dpa / Fredrik Sandberg

Rubriklistenbild: © Twitter/Jeremy Gardner

Auch interessant:

Meistgelesen

Jetzt heißt es "Put" oder "Call": So funktionieren Optionsscheine wirklich
Jetzt heißt es "Put" oder "Call": So funktionieren Optionsscheine wirklich
Schockierende Studie: Über die Hälfte der Deutschen steht im Alter mit leeren Händen da
Schockierende Studie: Über die Hälfte der Deutschen steht im Alter mit leeren Händen da
Krass: Preis-Check auf Amazon offenbart, wie erschreckend teuer es wirklich ist
Krass: Preis-Check auf Amazon offenbart, wie erschreckend teuer es wirklich ist
Familie kauft Haus, von dem viele nur träumen können - ohne groß zu sparen
Familie kauft Haus, von dem viele nur träumen können - ohne groß zu sparen

Kommentare