Im Fotografenhimmel

Für hohe Ansprüche: Systemkameras im Test

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Systemkameras werden immer beliebter und können mit hoher Bildqualität und Schnelligkeit auch Profis überzeugen.

Amateure und auch Profis setzen anstatt auf die klassische Spiegelreflexkamera immer öfter auf spiegellose Systemkameras. Welche Modelle sind empfehlenswert?

Im Gegensatz zur klassischen Spiegelreflexkamera, auch DSLR genannt, kommen Systemkameras ohne Klappspiegel aus und sind dadurch kompakter und leichter. Anstatt durch das Objektiv guckt man durch einen Videosucher. Das mag nicht jeder, aber ein elektronischer Sucher hat auch seine Vorteile, denn so kann man schon vor der Aufnahme sehen, wie das Bild aussehen wird. Auch in punkto Schnelligkeit muss sich die DSLR den spiegellosen Systemkameras geschlagen geben, sie schaffen wesentlich höhere Serienbildraten.

Je nachdem, welche Ansprüche man an eine spiegellose Systemkamera stellt, kann man beinahe beliebig viel Geld ausgeben. Sehr gute Kameras gibt es bereits ab 1.000 Euro, Top-Geräte kosten aber auch das Dreifache – nur für das Kameragehäuse, versteht sich. Objektive kommen noch hinzu.

Spiegellose Systemkameras im Test

Das Testportal AllesBeste hat vier neue spiegellose Systemkameras getestet. Neue Testsiegerin wurde wieder eine Sony: Die Alpha 7R III beerbt die vorangegangene Favoritin 7R II, ist allerdings noch besser in der Handhabung und lässt, was Ausstattung und Bildqualität angeht, keine Wünsche offen. Nicht nur für Amateur-Fotografen ist die Sony momentan das Nonplusultra, auch Profis fühlen sich mit ihr ausgesprochen wohl. Das lässt sich Sony aber auch kosten: Satte 3.499 Euro müssen Sie dafür auf den Tisch legen.

Ein gute Stück günstiger geht es mit der Panasonic Lumix DC-G9, ihr Fokus liegt vor allem auf Schnelligkeit: Sagenhafte 60 Bilder pro Sekunde kann sie schießen und das bei 20 Megapixel Auflösung. Wenn Sie oft schnelle Serienbilder schießen, sind die knapp 1.700 Euro gut investiert.

Eine eher klassische Kamera ist die Olympus PEN-F. Sie ist die Richtige, wenn Sie Ihren Fotos eine individuelle Note geben möchten. Enorm viele Einstellungsmöglichkeiten versüßen dem Fotografen die Arbeit. Außerdem ist sie sehr kompakt und damit auch auf Reisen gut zu gebrauchen. Mit knapp 1.000 Euro ist sie zudem die günstigste.

Den ausführlichen Testbericht und weitere Informationen zu spiegellosen Systemkameras lesen Sie auf AllesBeste.

Kompakte Knipsen: Was sie noch besser können als Smartphones

Hersteller bieten eine große Auswahl an Kompaktkameras. Die Konkurrenz durch Smartphones wächst jedoch immer mehr. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Hersteller bieten eine große Auswahl an Kompaktkameras. Die Konkurrenz durch Smartphones wächst jedoch immer mehr. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Canons PowerShot G9 X Mark II gehört zum breiten Segment kompakter Kameras mit Ein-Zoll-Sensor (ca. 500 Euro). Foto: Canon
Canons PowerShot G9 X Mark II gehört zum breiten Segment kompakter Kameras mit Ein-Zoll-Sensor (ca. 500 Euro). Foto: Canon © Canon
Fujifilm bietet das Modell X100F. Ein Sensor mit Formfaktor APS-C (23,6 mal 15,6 Millimeter) ist sonst eher in Spiegelreflex- und Systemkameras zu finden (ca. 1400 Euro). Foto: Fujifilm/dpa-tmn
Fujifilm bietet das Modell X100F. Ein Sensor mit Formfaktor APS-C (23,6 mal 15,6 Millimeter) ist sonst eher in Spiegelreflex- und Systemkameras zu finden (ca. 1400 Euro). Foto: Fujifilm/dpa-tmn © Fujifilm
Panasonic hat seine Premium-Kompaktkamera LX15 mit 1-Zoll-Bildsensor und lichtstarkem Objektiv (f1,4-2,8) ausgestattet (ca.600 Euro). Foto: Panasonic/dpa-tmn
Panasonic hat seine Premium-Kompaktkamera LX15 mit 1-Zoll-Bildsensor und lichtstarkem Objektiv (f1,4-2,8) ausgestattet (ca.600 Euro). Foto: Panasonic/dpa-tmn © Panasonic
Sonys RX100 V bietet 20 Megapixel Auflösung, Aufnahmen in 4K-Qualität und einen schnellen reagierenden Autofokus (ca. 1000 Euro). Foto: Sony/dpa-tmn
Sonys RX100 V bietet 20 Megapixel Auflösung, Aufnahmen in 4K-Qualität und einen schnellen reagierenden Autofokus (ca. 1000 Euro). Foto: Sony/dpa-tmn © Sony
Schnörkellose schwarze Optik, Four-Thirds-Sensor und eine hohe Lichtempfindlichkeit (ISO 25600): Die D-LUX von Leica ist eine Kompaktkamera für ambitionierte Fotografen (ca. 995 Euro). Foto: Leica/dpa-tmn
Schnörkellose schwarze Optik, Four-Thirds-Sensor und eine hohe Lichtempfindlichkeit (ISO 25600): Die D-LUX von Leica ist eine Kompaktkamera für ambitionierte Fotografen (ca. 995 Euro). Foto: Leica/dpa-tmn © Leica

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