Aus der vierten Staffel

"Die Höhle der Löwen": Das waren die fünf kuriosesten Produkte

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Im Staffelfinale gab es wieder kuriose und praktische Produkte zum Testen für die Löwen.

Zum Finale der vierten Staffel von "Die Höhle der Löwen" lassen wir noch einmal Revue passieren – und stellen die fünf kuriosesten Produkte dieses Jahres vor.

Ungewöhnlich, innovativ oder praktisch: In "Die Höhle der Löwen" bekommen viele Gründer mit den unterschiedlichsten Geschäftsmodellen die Chance ihres Lebens, die Investoren für ihr Startup zu gewinnen. Egal, ob Fensterschnapper, eine Parodont-Zahncreme oder diverse Lifestyle-Apps: Wer seinen Pitch überzeugend präsentiert und die kritischen Fragen der Jury besteht, darf sich am Ende über einen Deal freuen. Welche fünf kuriosen Produkte 2017 besonders beeindruckt haben, erfahren Sie hier.

1. "Fahrrad-Blinkerhandschuh"

In der vorletzten Folge der vierten DHDL-Staffel überzeugte Unternehmer Harald Gerhard mit seinem "Blinkerhandschuh". Damit sollen auch Fahrradfahrer im Straßenverkehr endlich sicher die Richtung anzeigen können, in die sie abbiegen möchten, so der Gründer. Die Löwen waren begeistert – Ralf Dümmel bekam schließlich den Zuschlag.

Doch im "Stern"-Test schnitt er nur mittelmäßig ab - woran es lag, lesen Sie hier.

2. Katzenstreuschaufel "KeDDii Scoop"

Darauf muss man erst mal kommen: Erfinder Ali Diglin stellte in der vierten Staffel das wohl skurrilste Produkt vor und erklärte den Löwen selbstbewusst: "Der KeDDii Scoop ist die innovativste Katzenstreuschaufel weltweit". Sie sei zudem multifunktional und werde mit einstellbarer Siebgröße geliefert, so Diglin. Sein Enthusiasmus imponierte Löwe Ralf Dümmel so sehr, dass er schließlich in das riskante Unterfangen mit einstieg.

3. Po-Dusche "HappyPo"

Manche kennen noch Bidets von früher, um der körperlichen Hygiene nach dem großen Geschäft zu frönen. Doch für unterwegs sind diese leider sehr unhandlich – weshalb haben sich die beiden Gründer Oliver Elsoud und Frank Schmischke etwas Besonderes ausgedacht haben. "HappyPo", die Dusche für den Po, sieht zwar aus wie eine überdimensionale elektrische Zahnbürste, aber soll dafür besonders umweltschonend sein. Investorin Dagmar Wöhrl war überzeugt – und sofort mit an Bord.

4. "Fenster Schnapper"

Im Staffelfinale präsentierte Erfinder Detlev Sommer aus Jena, wie er mit seinem "Fenster Schnapper" Einbrecher von den eigenen vier Wänden fernhalten will. In seinem Pitch verriet der Diplom-Ingenieur, dass die Vorrichtung so sicher sei, dass weitere Maßnahmen nicht mehr nötig wären. Diese Aussage beeindruckte die Löwen – allen voran Ralf Dümmel, der am Ende das Rennen machte.

5. "Mabyen"

Was gibt es Schöneres, als einen Tag lang im Spa zu entspannen? Besonders für gestresste Eltern wäre ein Wellness-Erlebnis genau das Richtige. Doch meist bleibt keine Zeit – mit Kleinkind zuhause. Baby-Masseurin Marie Papenkort und ihre Partnerin Manuela Apitzsch schaffen mit ihrer "Wohlfühloase für junge Eltern und ihren Säuglingen" da Abhilfe – inklusive "Baby-Floating". Diverse Artikel wie Baby-Bademantel, Baumwoll-Handtuch oder Baby-Öle runden den Spa-Aufenthalt zusätzlich ab.

Lesen Sie auch: Zwei DHDL-Deals sind hinter den Kulissen geplatzt - doch die Antwort der Gründer macht erst mal stutzig.

jp

Fünf Tipps, wie auch Ihr Startup zum Millionenimperium wird

Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld.
Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld. © pixabay/ivabalk
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz.
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz. © pixabay
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen.
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen. © dpa
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter.
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter. © picture alliance / dpa / Jens Kalaene
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein.
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein. © pixabay

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