Falsches Motiv, Münzenwert & Co.

Entdecken Sie DAS auf Euromünzen, winken 10.000 Euro und mehr

+
Falsche Motive, Fehlprägungen oder alte Europakarte: Es gibt viele Münzen, die im Umlauf - und sehr viel wert sind.

Wer sich manche in seinem Geldbeutel genauer anschaut, hält am Ende vielleicht einen wahren Schatz in Händen. Auf was Sie dabei achten müssen, lesen Sie hier.

Fehlprägungen, besondere Seriennummern oder falsche Motive: Es gibt allerhand Euromünzen und -scheine, die unter Sammlern heiß begehrt sind. Schließlich kommen sie oftmals so selten vor, dass sie regelmäßig auf Online-Handelsplätzen wie eBay und Co. hohe Summen erzielen. Daher empfiehlt es sich, nach Münzen und Geldscheinen Ausschau zu halten, die gerade besonders hoch im Kurs stehen. Die Redaktion stellt Ihnen drei Merkmale vor, auf die Sie beim Stöbern im Geldbeutel künftig achten sollten.

Münzenwert ist falsch

Euromünzen bestehen einerseits aus einer Seite, auf der der Wert der Münze gedruckt ist und – seit 2007 – auch die geographische Darstellung Europas. Auf der anderen Seite findet man oft Motive des jeweiligen europäischen Landes, in dem die Münze geprägt wurde und für die es bekannt ist.

Es gibt allerdings auch besondere Stücke darunter, wie zum Beispiel die 2- Euro-Gedenkmünze Hamburgs von 2008, die sehr selten zu haben sind. Letztere trägt richtigerweise auf der Rückseite das Motiv der Michaelskirche – doch auf der Vorderseite stimmen die Werte nicht. Genau das macht diese 2-Euro-Münze so beliebt – und Sammler sollen laut Focus Online 40 Euro dafür hinblättern.

Lesen Sie auch: Sehen Sie dieses Detail auf 5-Euro-Schein? Dann winken 700 Euro.

Alte Europakarte

Doch manchmal kommen die Münzdrucker nicht nur mit den Werten durcheinander, sondern vergessen auch manchmal die ab 2007 neu beigetretenen EU-Länder. Die Fehlprägungen, die die alte Europakarte zeigen, sollen noch von 2008 aus einer Prägestätte in Stuttgart stammen. Wie viele von ihnen heute noch im Umlauf sind, ist allerdings noch nicht geklärt. Dennoch sollen sie unter Sammlern hoch gehandelt werden.

Motiv verwechselt

Auch die Rückseite von Euromünzen, auf denen wichtige Motive der Länder zu sehen sind, wird manchmal falsch bedruckt. Zum Beispiel eine 50-Cent-Münze aus dem Jahre 2002. Der "Übeltäter" diesmal: die Prägestätte in Karlsruhe. Auf der Wappenseite soll statt des Brandenburger Tors fälschlicherweise der Bundesadler prangen – doch der ist nur 1- und 2-Euromünzen vorbehalten. Berichten zufolge sei das besondere Exemplar am Ende für 750 Euro im Jahre 2010 versteigert worden.

Auch interessant: Haben Sie diese Euromünze im Geldbeutel? Dann könnten 560 Euro winken.

Falsche Aufschrift auf D-Marken bringen fünfstellige Beträge

Doch auch Fehlprägungen aus der Zeit vor dem Euro sollen heute ein Vermögen wert sein. So unter anderem eine 50-Pfennig-Münze aus der Prägestätte in Hamburg. Diese wird heute fünfstellig geschätzt. Der Grund dafür: ihre Besonderheit.

Ganz früher stand auf der D-Mark die Aufschrift "Bank deutscher Länder", doch im Jahre 1949 kamen fälschlicherweise Münzen in Umlauf, auf denen "Bundesrepublik Deutschland" stand. Es existieren angeblich nur noch sieben Exemplare davon. Der Fehler mit der Aufschrift soll sich auch in Karlsruhe drei Jahre später abgespielt haben – allerdings genau andersherum.

Lesen Sie hier mehr über besondere Euromünzen, die viel wert sein sollen - und schauen Sie schnell nach.

jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.  
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.   © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Auch interessant:

Meistgelesen

Jetzt heißt es "Put" oder "Call": So funktionieren Optionsscheine wirklich
Jetzt heißt es "Put" oder "Call": So funktionieren Optionsscheine wirklich
Schockierende Studie: Über die Hälfte der Deutschen steht im Alter mit leeren Händen da
Schockierende Studie: Über die Hälfte der Deutschen steht im Alter mit leeren Händen da
Krass: Preis-Check auf Amazon offenbart, wie erschreckend teuer es wirklich ist
Krass: Preis-Check auf Amazon offenbart, wie erschreckend teuer es wirklich ist
Sensation in "Bares für Rares": Sie glauben nicht, was dieser Gold-Schatz wert ist
Sensation in "Bares für Rares": Sie glauben nicht, was dieser Gold-Schatz wert ist

Kommentare