Das wurde auch Zeit

Endlich: die erste Kreditkarte von IKEA - ein Detail überrascht

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IKEA bietet seinen Kunden erstmals eine Kreditkarte an.

Das Warten für alle IKEA-Fans hat ein Ende: Ab sofort bietet IKEA in Deutschland erstmals eine eigene Kreditkarte an. Doch es gibt einen kleinen Haken.

Seit dem 1. August ist es soweit: IKEA vergibt treuen Kunden nun auch eine eigene Kreditkarte fürs kontaktlose Bezahlen. Zusammen mit Visa und Ikano Bank will es damit ein neues Finanzprodukt anbieten, dass das Einkaufen beim schwedischen Möbelhändler einfacher gestalten soll.

Ikea Kreditkarte: Kontaktloses Bezahlen möglich? Das steckt dahinter

Die Karte sollin IKEA Einrichtungshäusern weltweit einsetzbar sein: Zudem können Sie ab sofort an Millionen von Visa Akzeptanzstellen bezahlen sowie an 2,6 Millionen Geldautomaten Bargeld abheben, verspricht der Möbelhersteller.

Schließlich soll die IKEA Kreditkarte ebenfalls mit der V Pay-Funktion ausgestattet sein. Das bedeutet: Sie kann in ganz Deutschland bei allen Händlern benutzt werden, bei denen Sie mit Karte zahlen können.

"Die Kunden müssen ihre Karte nicht mehr aus der Hand geben, sondern nur noch an das Terminal halten. Die Zahlung wird per Near Field Communication (NFC) kontaktlos abgewickelt", erklärt Albrecht Kiel, Regional Managing Director für Zentraleuropa (DACH/BENELUX) bei Visa. IKEA Kunden sollen so bei 1,2 Millionen Händlern in Europa kontaktlos bezahlen dürfen.

Auch interessant: Ikea & Co. bieten in Deutschland die besten Karrierechancen.

So benutzen Sie die Ikea Kreditkarte

Das Praktische daran: Im Gegensatz zu Kreditinstituten können Sie frei wählen, ob die zu bezahlende Summe komplett zu einem festen Termin Anfang oder Mitte des darauffolgenden Monats abgebucht wird oder ob Sie sie monatlich in Raten abbezahlen möchten.

"Für uns steht die Zufriedenheit unserer Kunden im Fokus. Wir wollen ihnen ein angenehmes und unkompliziertes Einkaufserlebnis bieten - das schließt das Bezahlen ein. Mit der neuen IKEA Kreditkarte haben unsere Kunden eine Karte für all ihre Anschaffungen. Sie ist flexibel und zudem im ersten Jahr - bei einer bestimmten Mindestnutzung auch dauerhaft - gebührenfrei", sagt Klaus Cholewa, verantwortlich für das Kundenerlebnis bei IKEA Deutschland.

Haken? Nur dann bleibt die Ikea Kreditkarte kostenlos

Doch das stimmt nur bedingt. So schreibt das schwedische Möbelunternehmen weiter, dass die IKEA Kreditkarte zwar ein Jahr lang für alle Kunden kostenfrei sei - aber danach nur für diejenigen, die weiterhin mit der Raten-Option zahlen oder als Vollzahler mindestens mehr als 1.200 Euro im Jahr damit ausgeben.

Doch Vorsicht: Es zählen hierbei allerdings die gesamten Umsätze mit der Karte. Die Karte kann dabei nicht nur bei IKEA, sondern weltweit bei Millionen Visa Akzeptanzstellen eingesetzt werden. Wer dies nicht schafft, zahlt ab dem zweiten Jahr bereits eine Jahresgebühr von 17,99 Euro.

Falls Sie sich dennoch eine zulegen möchte, der kann sie nun in allen IKEA-Einrichtungshäusern oder auf der Homepage beantragen. Sobald Ihre Daten eingegeben und der Vertrag abgesendet wird, steht erst noch eine Bonitätsprüfung an.

Je nachdem, wie diese ausfällt, wird Ihr persönlicher Disporahmen bestimmt, über den Sie verfügen können. Allerdings können Sie Ihr normales Girokonto hier auch als Referenzkonto für die IKEA Kreditkarte hinterlegen lassen.

Mehr zum Thema: So zahlen Sie sicher und bequem mit dem Smartphone.

Kurios: Diese Ikea-Fails sind einfach zum Schreien komisch.

jp

Möglichkeiten der NFC-Übertragung im Alltag

NFC-fähige Handys müssen zum Bezahlen einfach nur kurz ans Terminal gehalten werden. Foto: GS1 GmbH/Marcus Meertz
NFC-fähige Handys müssen zum Bezahlen einfach nur kurz ans Terminal gehalten werden. Foto: GS1 GmbH/Marcus Meertz © Marcus Meertz
Ob digitale Visitenkarten, Links zu Internetseiten, Informationen oder Befehle für Aktionen auf Smartphone oder Talbet: Was in ihnen steckt, sieht man NFC-Tags nicht an. Foto: Inga Kjer
Ob digitale Visitenkarten, Links zu Internetseiten, Informationen oder Befehle für Aktionen auf Smartphone oder Talbet: Was in ihnen steckt, sieht man NFC-Tags nicht an. Foto: Inga Kjer © Inga Kjer
Flexibel: NFC-Tags können eine beliebige Form haben und lassen sich völlig frei programmieren. Foto: Inga Kjer
Flexibel: NFC-Tags können eine beliebige Form haben und lassen sich völlig frei programmieren. Foto: Inga Kjer © Inga Kjer
NFC-Chips sind so klein und leicht, dasss sie immer dabei sein können, beispielsweise als Schlüsselanhänger. Foto: Inga Kjer
NFC-Chips sind so klein und leicht, dasss sie immer dabei sein können, beispielsweise als Schlüsselanhänger. Foto: Inga Kjer © Inga Kjer
NFC-Chips sind nichts anderes als eine hauchdünne Spule, hier in einem transparenten Sticker (r) und einem Aufkleber (l) verarbeitet. Foto: Inga Kjer
NFC-Chips sind nichts anderes als eine hauchdünne Spule, hier in einem transparenten Sticker (r) und einem Aufkleber (l) verarbeitet. Foto: Inga Kjer © Inga Kjer

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