Bitcoin Cash vs. Bitcoin

Bitcoin Cash: Wo und wie kaufen und welche Wallet am besten ist 

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Sie haben keine Ahnung von Bitcoins kleinem Bruder? Hier erfahren Sie alles über Bitcoin Cash.

Die beliebte Kryptowährung bekommt harte Konkurrenz von ihrem kleinen Bruder Bitcoin Cash. Der sei schneller und günstiger. Was Anleger jetzt wissen müssen.

Seit November 2017 ist der Kurs von Bitcoin Cash mächtig angezogen – wo er einst bei "nur" 550 Dollar herumdümpelte, ist er nach dem abgesagten SegWit2x-Update rasant nach oben gesprungen und hatte die 2.000 Dollar-Marke geknackt.

Der Grund, warum das geplante Update geplatzt ist: Angeblich konnten sich die Bitcoin-Anhänger nicht einigen, wie dieses vonstatten gehen sollte. Um daher eine Aufspaltung der Gemeinde zu verhindern, wurde das Update vorübergehend gecancelt. Allerdings soll weiter diskutiert werden, damit es 2018 endlich durchgeführt werden kann.

Starke Konkurrenz für Bitcoin: Bitcoin Cash ist schneller und günstiger

Erst kürzlich musste der Bitcoin-Kurs einen herben Rückschlag einstecken, als er um fast 50 Prozent abgesunken war (Merkur.de berichtete). Daher wenden sich immer mehr Anleger seinem kleinen Bruder, Bitcoin Cash, zu. Dessen Kurs hat sich seit seinem Rekordhoch gerade bei 1.325 Euro eingependelt – dennoch versprechen sie sich viel davon. Schließlich könne es große Blöcke, die etwa acht Megabyte groß seien, anbieten und so mehr Transaktionen schneller abwickeln. Außerdem würde sich die Transaktionsgebühr noch im Rahmen halten und gerade mal 20 Cent pro Transaktion kosten.

Bitcoin Cash können Sie ähnlich wie seinen großen Bruder Bitcoin auf Online-Handelsbörsen erwerben. Dazu müssen Sie allerdings zuerst eine sogenannte Wallet, eine digitale Geldbörse, einrichten. Diese ist Grundvoraussetzung, um in den Besitz von Kryptowährungen wie Bitcoin Cash zu gelangen.

So richten Sie sich eine Wallet für Bitcoin Cash ein

Mit dieser elektronischen Brieftasche können Sie Digitalgeld überweisen und auch selber empfangen. Auch wenn Sie Bitcoin Cash über mehrere Börsen kaufen sollten, können Sie diese in einer Wallet, die Sie auf ihrem PC, Smartphone oder Tablet installieren, abspeichern. Wenn Sie allerdings verschiedene Kryptowährungen kaufen, benötigen Sie dazu auch verschiedene Wallets.

Auf einer Website können Sie sich kostenlos eine für Sie passende Wallet aussuchen und diese auf das ausgewählte Gerät downloaden. Danach folgen Sie den Anweisungen und installieren sie. Folgende Anbieter gibt es unter anderem:

  • Coinomi (Mobile Wallet)
  • Jaxx (Mobile/Desktop Wallet)
  • Trezor (Hardware Wallet)
  • Ledger Nano S (Hardware Wallet)
  • BTC.com (Web/Mobile Wallet)

Wichtig: Nach der Installation sollten Sie dringend ein starkes Passwort vergeben, damit niemand außer Ihnen Zugang zu Ihrem Krypto-Guthaben erhält. Diesen Zugangs-Code müssen Sie schließlich künftig vor jeder Transaktion angeben.

Bitcoin.de & Co.: Hier können Sie Bitcoin kaufen und verkaufen

Auf Online-Marktplätzen können Sie anschließend Bitcoin Cash kaufen und/oder verkaufen. Die bekannteren darunter sind

  • Coinbase.com
  • Litebit.eu
  • Bitcoin.de

Coinbase.com: Hierbei handelt es sich um die größte deutschsprachige Krypto-Börse für Bitcoin Cash. Daneben bietet es zudem noch den Handel mit Bitcoin, Ethereum und LiteCoin an. So gehen Sie vor:

  • Mit E-Mail-Adresse und einer Handynummer registrieren
  • Identifizieren (zum Beispiel mit Führerschein-Kopie)
  • Transaktionsgebühr liegt zwischen null (per SEPA-Überweisung) und 3,99 Euro (Debit-/Visakarte)
  • Bei Neuanmeldung erhält jeder Kunde einen Bonus in Höhe von acht Euro in Bitcoin.

Litebit.eu: Die alternative Krypto-Börse ist etwas kleiner und englischsprachig. Auch hier benötigen Sie Ihre Email-Adresse für die Anmeldung und müssen Ihre Identität bestätigen. Bezahlen können Sie mit:

  • iDeal
  • SEPA
  • LiteBitCredits
  • Sofortüberweisung
  • Giropay
  • Bancontact
  • MyBank

Bitcoin.de: Sie gilt als bekannteste, deutsche Krypto-Börse. Auch hier ist die Anmeldung einfach, doch die Identifizierung dauert etwas länger, da es mehr Schritte sind. Zudem hinterlegen Sie auch hier Ihre Kontodaten. Dann klicken Sie im Menü auf Marktplatz und schon können Sie entweder Kaufangebote durchstöbern oder selbst eines platzieren. Oder Sie tragen entweder die Anzahl an BBC beziehungsweise den Wert in Euro in das jeweilige Feld ein und klicken auf den Button „Kaufen“. Abgerechnet wird am Ende direkt über Ihr Bankkonto.

Lesen Sie hier, wie Sie Schritt für Schritt auf Bitcoin.de Kryptowährungen kaufen und verkaufen können.  

jp

Achtung: Diese zehn Bitcoin-Pioniere sollten Sie unbedingt kennen

Der australische Informatiker Craig Steven Wright hat im Mai 2016 für einen Aufschrei in der Krypto-Welt gesorgt: Er hatte sich als Bitcoin-Erfinder mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu erkennen gegeben. Experten zweifeln dies jedoch an.
Der australische Informatiker Craig Steven Wright hat im Mai 2016 für einen Aufschrei in der Krypto-Welt gesorgt: Er hatte sich als Bitcoin-Erfinder mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu erkennen gegeben. Experten zweifeln dies jedoch an. © Twitter/Curtis Scoon (Screenshot)
Die Winklevoss-Zwillinge sind bekannt geworden als Olympioniken im Rudern - und ihrem Rechtsstreit mit Mark Zuckerberg. Sie klagten ihren ehemaligen Unikollegen an, die Idee zu Facebook von ihnen gestohlen zu haben. Vor kurzem haben sie bekannt gegeben, die ersten Bitcoin-Milliardäre zu sein.
Die Winklevoss-Zwillinge sind bekannt geworden als Olympioniken im Rudern - und ihrem Rechtsstreit mit Mark Zuckerberg. Sie klagten ihren ehemaligen Unikollegen an, die Idee zu Facebook von ihnen gestohlen zu haben. Vor kurzem haben sie bekannt gegeben, die ersten Bitcoin-Milliardäre zu sein. © Twitter/Sven Roeleven
Er gilt als "Bitcoin-Jesus" - und bezeichnet sich selbst als allererster Investor weltweit, der das Potenzial in Kryptowährungen erkannt und gefördert hat. Roger Ver (l.) soll hinter so bekannten Firmen wie die Handelsbörsen BitPay, Ripple oder Kraken stehen. Zudem ist er mit seiner eigenen Firma Memorydealers millionenschwer geworden.
Er gilt als "Bitcoin-Jesus" - und bezeichnet sich selbst als allererster Investor weltweit, der das Potenzial in Kryptowährungen erkannt und gefördert hat. Roger Ver (l.) soll hinter so bekannten Firmen wie die Handelsbörsen BitPay, Ripple oder Kraken stehen. Zudem ist er mit seiner eigenen Firma Memorydealers millionenschwer geworden. © Twitter/Roger Ver
BTC China gilt als die größte und wichtigste Bitcoin-Handelsbörse des Landes. Sie wurde 2011 gegründet und hat ihren Sitz in Shanghai. CEO der Plattform ist Bobby Lee (l.), doch sie stellte nach dem ICO-Verbot durch die chinesische Regierung den Krypto-Handel ein. Nun konzentriert sie sich aufs Bitcoin-Mining und dessen Handel in internationalen Währungen.
BTC China gilt als die größte und wichtigste Bitcoin-Handelsbörse des Landes. Sie wurde 2011 gegründet und hat ihren Sitz in Shanghai. CEO der Plattform ist Bobby Lee (l.), doch sie stellte nach dem ICO-Verbot durch die chinesische Regierung den Krypto-Handel ein. Nun konzentriert sie sich aufs Bitcoin-Mining und dessen Handel in internationalen Währungen. © Twitter/Bobby Lee
Er ist gerade mal 23 Jahre alt - dennoch ist er in der Kryptowelt bereits ein alter Hase. Der Sohn russischer Einwanderer in Kanada soll Bitcoins größte Konkurrenz mit erfunden haben: Ethereum. Auf Kryptobörsen wird sie bereits als zweitwichtigste Digitalwährung gehandelt.
Er ist gerade mal 23 Jahre alt - dennoch ist er in der Kryptowelt bereits ein alter Hase. Der Sohn russischer Einwanderer in Kanada soll Bitcoins größte Konkurrenz mit erfunden haben: Ethereum. Auf Kryptobörsen wird sie bereits als zweitwichtigste Digitalwährung gehandelt. © Facebook/Vitalik Buterin
Auch sie ist erst 23 Jahre alt und trotzdem ist Justyna Laskowska bereits Marketingverantwortliche der polnischen Handelsbörse BitPay. Diese wurde 2014 gegründet und gilt als größte Handelsplattform für Digitalwährungen in ganz Europa. Neben Bitcoin kann hier auch mit Litecoin und Ethereum gehandelt werden. 
Auch sie ist erst 23 Jahre alt und trotzdem ist Justyna Laskowska bereits Marketingverantwortliche der polnischen Handelsbörse BitPay. Diese wurde 2014 gegründet und gilt als größte Handelsplattform für Digitalwährungen in ganz Europa. Neben Bitcoin kann hier auch mit Litecoin und Ethereum gehandelt werden. © Facebook/Justyna Laskowska
Die Investmentbankerin Blythe Masters war 27 Jahre für die US-Großbank JP Morgan Chase tätig, bis sie das Potenzial der Blockchain-Technologie hinter Bitcoin & Co. erkannte. Daraufhin kündigte sie und stieg als CEO beim Startup Digital Asset Holdings ein. Dieses entwickelt Banksysteme auf Basis der Krypto-Technologie. Zudem ist Masters seit 2015 Beiratsvorsitzende der Chamber of Digital Commerce.
Die Investmentbankerin Blythe Masters war 27 Jahre für die US-Großbank JP Morgan Chase tätig, bis sie das Potenzial der Blockchain-Technologie hinter Bitcoin & Co. erkannte. Daraufhin kündigte sie und stieg als CEO beim Startup Digital Asset Holdings ein. Dieses entwickelt Banksysteme auf Basis der Krypto-Technologie. Zudem ist Masters seit 2015 Beiratsvorsitzende der Chamber of Digital Commerce. © Wikipedia/Blythe Masters

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