Rekordhoch

5.000 Dollar-Marke geknackt: Doch wird Bitcoin sie halten können?

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Er hat es tatsächlich geschafft: Bitcoin hat ein neues Rekordhoch von über 5.000 Dollar erzielt.

Anleger sind in heller Freude: Bitcoin hat jetzt tatsächlich die 5.000 Dollar-Marke geknackt. Wird es aber dieses Rekordhoch auch halten können?

Die Kryptowährung hat es geschafft: Nach einem Fünf-Wochen-Tief und ständigen Schwankungen hat sich der Bitcoin-Kurs wieder aufgerappelt und ist rasant angestiegen. Anleger können nun jubeln: Auf der Handelsplattform Bitstamp hat das Cybergeld vergangenen Donnerstag (12. Oktober) zwischenzeitlich sogar die 5.240-Dollar-Marke (etwa 4.430 Euro) erreicht.

Bitcoin knackt 5.000 Dollar-Marke - trotz Attacken gegen das Cybergeld

Und das, obwohl die chinesische Mega-Börse BTC China Ende September seine Pforten schließen musste, weil die chinesische Regierung dem Handel mit Bitcoin einen Riegel vorschieben wollte. In einer Mitteilung wurde zudem mit harten Maßnahmen gedroht, falls sich die Online-Handelsplätze weigern würden. Zudem wetterten viele Experten aus der traditionellen Finanzwelt gegen die Kryptowährung – bezeichneten sie als "Müll" oder sogar als "Betrug". Kurzzeitig brach der Bitcoin-Kurs um 1.000 Dollar (circa 845 Euro) ein und es folgte ein Fünf-Wochen-Tief.

Erfahren Sie hier, wie der Bitcoin-Handel in Asien trotz Chinas Verbot weiter blüht.

Dennoch konnten diese Salven gegen die Kryptowährung auf Dauer nicht am steigenden Erfolg von Bitcoin kratzen. Mit seinem erneuten Rekordhoch kann das Digitalgeld die Poleposition weiter für sich beanspruchen und gilt seit langem als wichtigste und lukrativste Währung der digitalen Welt. Experten zeigen sich darüber überrascht: Der Bitcoin liegt satte 75 Prozent über dem Niveau vor etwa einem Monat. Erstaunlich: Seit Anfang des Jahres hat er seinen Wert sogar verfünffachen können. "Anleger scheinen Nachrichten über potenzielle Börsenschließungen förmlich zu ignorieren", glaubt Analyst Timo Emden vom Brokerhaus IG gegenüber dem Handelsblatt.

Wird Bitcoin sein neues Rekordhoch wirklich halten können?

Könnte das nun auch endlich ein Umdenken in der Finanzwelt bewirken? Schließlich zeigte sich Anfang Oktober Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein gegenüber dem Bitcoin aufgeschlossen. Seine Bank könne sich sogar ein neues Handelsgeschäft mit Kryptowährungen vorstellen, verkündete er. Seine Begründung: Schließlich seien viele ebenfalls skeptisch gewesen, als das Papiergeld Gold als Zahlungsmittel verdrängte. Diese Aussage könnte den Bitcoin-Kurs wieder in die Höhe getrieben haben. Das gilt auch für Spekulationen, dass bald eine weitere Abspaltung in Form von Bitcoin Gold bevorstehen könnte.

Lesen Sie hier, worum es bei dieser Abspaltung im Detail gehen soll.

Doch letzteres scheint ein zweischneidiges Schwert zu sein – schließlich wirkt eine weitere Hard Fork nicht unbedingt vertrauenswürdig und könnte dem Ansehen von Bitcoin eher schaden. Und so bleibt es fraglich, ob das Cybergeld dieses neue Rekordhoch überhaupt auf Dauer halten kann.

Auch interessant: Dieser Mann gibt alles auf - um mit Bitcoins richtig abzusahnen.

jp

Das sind die vier angesagtesten Kryptowährungen der Welt

Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne.
Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne. © pixabay
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro).
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro). © pixabay/Make-someones-day
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent.
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent. © pix abay/ToffanelloG
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro).
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro). © pixabay/ToffanelloG

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