Glühwein selbst machen

Leckere Glühwein-Rezepte für die Adventszeit

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Bei frostigen Temperaturen genau das Richtige: Selbst gemachter Glühwein bringt die perfekte Würze mit und wärmt von innen.

Die Glühwein-Saison ist eröffnet: Auf Weihnachtsmärkten schmeckt er ganz herrlich, doch wie sieht es mit der Zubereitung zuhause aus? Diese Glühwein-Rezepte bringen das weihnachtliche Heißgetränk in die eigenen vier Wände!

Rund 40 Millionen Liter Glühwein trinken die Deutschen pro Jahr. Kein Wunder, schmeckt er doch so herrlich weihnachtlich und bewirkt eine wohlige Wärme bei kalten Temperaturen. Beim Glühwein gibt es aber große Qualitätsunterschiede. Diese resultieren aus der Verwendung unterschiedlicher Zutaten, angefangen bei der Qualität des Weines bis hin zu den variierenden Geschmacksnuancen, die sich aus den verschiedenen Gewürzen ergeben. 

So besteht billiger Glühwein meist aus minderwertigerem Wein und wird durch viel Zucker und künstliche Aromen angereichert. Kopfschmerzen am nächsten Tag sind da vorprogrammiert, denn der Zucker bewirkt, dass der Alkohol schneller im Blut landet. 

Bei hochwertigeren Glühweinen ist dies meist nicht der Fall. Außerdem ist der Geschmack durch frische Gewürze und wenig oder gar keinen Zuckerzusatz einfach angenehmer und vielfältiger. Um Glühwein also nach den eigenen Vorlieben zu genießen, empfiehlt es sich, ihn nach eigenem Rezept einfach selbst zuzubereiten.

Zum Beispiel mit diesen Rezepten für roten und weißen Glühwein:

Die richtigen Gewürze für weihnachtlichen Geschmack

In klassischen Glühwein kommen verschiedene Weihnachtsgewürze. Dazu zählen Nelken, Zimt, Muskat, Vanille, Anis, Kardamom, Piment und Koriander. Guter Rot- oder Weißwein bildet die Basis, hinzu kommen Früchte wie Orangen, Mandarinen, Zitronen oder Äpfel. Zum Verfeinern kann man dem Glühwein auch die Schalen der Früchte zuführen.

Zutaten für den selbst gemachten, klassischen Glühwein (für zwei Personen)

Ob aber mit oder ohne Schuss: Glühwein läutet die Adventszeit ein. Schon der Duft erinnert an Weihnachten. Die Auswahl der Zutaten ist hierbei entscheidend. Für klassischen Glühwein mit dem gewissen Etwas empfehlen sich folgende Zutaten:  

  1. Ein halber Liter Rotwein 
  2. 1 Bio-Orange
  3. 1 Bio-Zitrone
  4. 3 Gewürznelken
  5. 2 Zimtstangen 
  6. 2 Stück Sternanis
  7. 3 Esslöffel Zucker
  8. 1 Messerspitze Muskat

Für den speziellen Geschmack kann der Glühwein auch durch eine Vanille-Note, Koriander oder etwas Kardamom verfeinert werden.

Zubereitung:Den Rotwein in einen Topf geben, die Zitrone und die Orange in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Zucker, dem Muskat, den Zimtstangen, dem Sternanis und den Gewürznelken hinzufügen. Das Ganze bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Den Glühwein sollte man erhitzen, aber nicht kochen, sonst verliert der Wein zu sehr an Alkohol und ein klassischer Glühwein sollte mindestens sieben Prozent davon enthalten. Das würzige Heißgetränk wird dann zugedeckt etwa eine Stunde lang ziehen gelassen. Die Zimtstangen, der Sternanis und die Nelken werden vor dem Verzehr entfernt. Bevor der Glühwein serviert wird, kann man ihn noch einmal kurz auf leichter Stufe erwärmen. Für ein möglichst langes Genuss-Erlebnis sollten die Tassen vorher erwärmt werden, damit der Glühwein möglichst lange seine Wärme behält.

Servieren: Zu guter Letzt kann der Glühwein in den vorgewärmten Tassen noch etwas weihnachtlich dekoriert werden: Eine Zimtstange hinein, dazu eine dünne Zitronen- oder Orangenscheibe an den Tassenrand. Mit Kardamom oder Vanille kann der Glühwein noch weiter verfeinert werden. Für diejenigen, die es noch etwas süßer möchten, kann Honig zugegeben werden. Wer es gern richtig "glühend" mag, gibt vor dem Verzehr noch einen Schuss Rum hinzu.

Quiz: Testen Sie Ihr Wissen rund um Weihnachtsmärkte!

Zutaten für weißen Glühwein (für zwei Personen)

  1. Ein halber Liter Weißwein
  2. 1 Bio-Orange
  3. 1 Bio-Zitrone
  4. 1 Bio-Apfel
  5. 2 Bio-Mandarinen
  6. 1 Zimtstange
  7. 5 Nelken
  8. 2-3 EL brauner Zucker

Zubereitung: Als Grundwein für weißen Glühwein eignet sich gut ein trockener oder halbtrockener Weißwein. Diesen zusammen mit den in Scheiben geschnittenen Orangen, Zitronen und Äpfeln in einen Topf geben. Die zwei Mandarinen auspressen und Saft ebenfalls in den Topf geben. Zimtstange und Nelken hinzutun und mit Zucker abschmecken.

Auch hier gilt: Langsam auf kleiner Flamme erhitzen, aber nicht kochen lassen. Dann etwa 30 Minuten auf niedriger Flamme ziehen lassen. Die Zimtstangen, der Sternanis und die Nelken werden vor dem Verzehr entfernt. Für ein möglichst langes Genuss-Erlebnis sollten die Tassen vorher erwärmt werden, damit der Glühwein möglichst lange seine Wärme behält.

Servieren: Der Glühwein kann nun in den vorgewärmten Tassen noch etwas weihnachtlich dekoriert werden: Eine Zimtstange hinein, dazu eine dünne Zitronen- oder Orangenscheibe an den Tassenrand. Auch eine Apfelschale als Spirale um den Tassenrand gewickelt macht etwas her. Mit Kardamom oder Vanille kann der Glühwein noch weiter verfeinert werden. Wer noch einen "Schuss" dazugeben möchte, nimmt hier am besten braunen Rum guter Qualität.

Auch interessant: Das sind die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Von Simona Asam

Der große Weihnachts-Kaloriencheck

Aachener Printen: 450 Kcal (pro 100 g)/ 50 Kcal (pro Portion). Sie sind die Kalorien-Giganten unter den Lebkuchen. Der Fettanteil liegt bei satten 20 Prozent!
Aachener Printen: 450 Kcal (pro 100 g)/ 50 Kcal (pro Portion). Sie sind die Kalorien-Giganten unter den Lebkuchen. Der Fettanteil liegt bei satten 20 Prozent! © dpa
Bratapfel
Bratapfel: 70 Kcal (pro 100 g) / 200 Kcal (pro Portion). Viele der Vitamine gehen zwar bei der Zubereitung verloren, trotzdem ist der Bratapfel immer noch verhältnismäßig gesund. Auf süße Glasuren oder Füllungen verzichten! © dpa
Bratwurst: 300 Kcal (pro 100 g)/ 600 Kcal (pro Portion). Als Faustregel gilt: Umso höher der Verarbeitungsgrad des Fleisches, desto gefährlicher für die Figur. Die klassische Bratwurst besteht bis zu 30 Prozent aus Fett – ein echter Figurkiller.
Bratwurst: 300 Kcal (pro 100 g)/ 600 Kcal (pro Portion). Als Faustregel gilt: Umso höher der Verarbeitungsgrad des Fleisches, desto gefährlicher für die Figur. Die klassische Bratwurst besteht bis zu 30 Prozent aus Fett – ein echter Figurkiller. © picture alliance / dpa
Glühwein auf Weihnachtsmarkt
Glühwein: 210 Kcal (pro 200 ml Tasse). Das süße Getränk hat es in sich: Zwei bis drei Becher besitzen bereits den Brennwert eines vollwertigen Mittagessens. Ohne zu sättigen – denn Flüssigkeiten verlassen den Magen schon nach wenigen Minuten. © dpa
Oblaten- Lebkuchen: 360 Kcal (pro 100 g)/ 180 Kcal (pro Portion). Der Lebkuchen ist das bekannteste Weihnachtsgebäck der Welt und darf auf keinem Keksteller fehlen. In der Standard-Variante wird der Teig mit Honig gesüßt und mit Nüssen verfeinert – das erhöht die Kalorienzahl...
Oblaten- Lebkuchen: 360 Kcal (pro 100 g)/ 180 Kcal (pro Portion). Der Lebkuchen ist das bekannteste Weihnachtsgebäck der Welt und darf auf keinem Keksteller fehlen. In der Standard-Variante wird der Teig mit Honig gesüßt und mit Nüssen verfeinert – das erhöht die Kalorienzahl... © dpa
Heiße Maroni: 200 Kcal (pro 100 g)/ 20 Kcal (pro Portion). Der Klassiker auf den Adventsmärkten – und gesund noch dazu: Die Maroni ist eine gute Alternative zu süßem Weihnachtsgebäck, weil sie ohne weitere Zutaten wie Zucker oder Öl auskommt.
Heiße Maroni: 200 Kcal (pro 100 g)/ 20 Kcal (pro Portion). Der Klassiker auf den Adventsmärkten – und gesund noch dazu: Die Maroni ist eine gute Alternative zu süßem Weihnachtsgebäck, weil sie ohne weitere Zutaten wie Zucker oder Öl auskommt. © dpa
Schoko-Nikolaus: 540 Kcal (pro 100 g). Wer der Lust auf den süßen Nikolaus nicht widerstehen kann, der sollte zu einem möglichst dunklen Exemplar greifen: Helle Schokolade enthält nämlich weniger Naturstoffe und mehr Kalorien.
Schoko-Nikolaus: 540 Kcal (pro 100 g). Wer der Lust auf den süßen Nikolaus nicht widerstehen kann, der sollte zu einem möglichst dunklen Exemplar greifen: Helle Schokolade enthält nämlich weniger Naturstoffe und mehr Kalorien. © dpa
Weihnachtsstollen: 390 Kcal (pro 100 g)/ 195 Kcal (pro Portion). Der Stollen ist die Hauptmahlzeit unter den Süßspeisen. Wer sich zwei oder drei Scheiben genehmigt, kann eine ganze Mahlzeit ausfallen lassen. Wenn auch Marzipan enthalten ist, steigt der Kalorienzähler noch höher.
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Vanillekipferl: 500 Kcal (pro 100 g)/ 65 Kcal (pro Portion). Die süßen Hörnchen sind ein gefährlicher Genuss für den Gaumen: In 100 Gramm Teig werden 30 Gramm Butter geknetet – dazu noch Puderzucker und Nüsse. Das ist Gift für die Problemzonen. Um die Kalorien von sieben Kipferln wieder loszuwerden, müsste man sich eine Stunde auf das Fahrrad schwingen!
Vanillekipferl: 500 Kcal (pro 100 g)/ 65 Kcal (pro Portion). Die süßen Hörnchen sind ein gefährlicher Genuss für den Gaumen: In 100 Gramm Teig werden 30 Gramm Butter geknetet – dazu noch Puderzucker und Nüsse. Das ist Gift für die Problemzonen. Um die Kalorien von sieben Kipferln wieder loszuwerden, müsste man sich eine Stunde auf das Fahrrad schwingen! © dpa
Walnuss: 650 Kcal (pro 100 g)/ 30 Kcal (pro Portion). Man sieht es ihr nicht an, aber die Walnuss ist ein echtes Schwergewicht: Sie hat – mit 60 Prozent – den höchsten Fettanteil unter den Nüssen: Deswegen raten Ernährungsexperten, nicht mehr als eine Handvoll pro Tag zu verputzen. © dpa
Zimtsterne: 500 Kcal (pro 100 g)/ 65 Kcal (pro Portion). Ein einziger Bissen – und schon ist ein Zimtstern verputzt. Dabei lässt vor allem die dicke Zuckerglasur den Kalorienzähler ordentlich nach oben ausschlagen. Zu viele Zimtsterne sind zudem gesundheitsgefährdend. In hohen Mengen genossen gilt der enthaltene Aromastoff Cumarin als krebserregend.
Zimtsterne: 500 Kcal (pro 100 g)/ 65 Kcal (pro Portion). Ein einziger Bissen – und schon ist ein Zimtstern verputzt. Dabei lässt vor allem die dicke Zuckerglasur den Kalorienzähler ordentlich nach oben ausschlagen. Zu viele Zimtsterne sind zudem gesundheitsgefährdend. In hohen Mengen genossen gilt der enthaltene Aromastoff Cumarin als krebserregend. © dpa
Gans mit Knödeln und Blaukraut
Weihnachtsgans: Pro Portion 600 Kcal. Das Fleisch der Gans ist für sich genommen keine große Gefahr für die Winterfigur. Wer auf Nummer sicher gehen will, der nimmt die mageren Stücke ohne Haut. Achtung: In Kombination mit energiereichen Beilagen wie Knödeln und Soße wird die Gans schnell zur Kalorienfalle. © dpa
Lachs mit Reis: Pro Portion 400 Kcal. Frischer Lachs ist nicht nur eine leckere Alternative zur Weihnachtsgans – er ist auch gesund. Der Speisefisch ist reich an lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
Lachs mit Reis: Pro Portion 400 Kcal. Frischer Lachs ist nicht nur eine leckere Alternative zur Weihnachtsgans – er ist auch gesund. Der Speisefisch ist reich an lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. © dpa
Gebrannte Mandeln: 590 Kcal (pro 100 g). Die leckere Spezialität besteht eigentlich ausschließlich aus Dickmachern: Mandeln und Zucker werden im Verhältnis 1:1 gemischt und erhitzt, bis der Zucker karamellisiert.
Gebrannte Mandeln: 590 Kcal (pro 100 g). Die leckere Spezialität besteht eigentlich ausschließlich aus Dickmachern: Mandeln und Zucker werden im Verhältnis 1:1 gemischt und erhitzt, bis der Zucker karamellisiert. © picture allian ce / dpa
Spekulatius: 480 Kcal (pro 100 g)/ 48 Kcal (pro Portion). Der Teig enthält jede Menge Butter und eine Gewürzmischung aus Kardamom, Nelke und Zimt, die appetitanregend wirkt – eine gefährliche Mischung für die Figur. Wenn die Kekse mit Mandelsplittern verziert sind, haben sie noch mehr Kalorien.
Spekulatius: 480 Kcal (pro 100 g)/ 48 Kcal (pro Portion). Der Teig enthält jede Menge Butter und eine Gewürzmischung aus Kardamom, Nelke und Zimt, die appetitanregend wirkt – eine gefährliche Mischung für die Figur. Wenn die Kekse mit Mandelsplittern verziert sind, haben sie noch mehr Kalorien. © dpa
Marzipan: 450 Kcal (pro 100 g)/ 26 Kcal (pro Portion). Marzipan wird meist zu gleichen Teilen aus gemahlenen Mandeln und Puderzucker hergestellt – doppelte Gefahr für die Winterfigur. Marzipan-Kartoffeln bestehen beispielsweise aus reinem Marzipan, das mit einer Zimt-Kakao-Mischung bestäubt wird.
Marzipan: 450 Kcal (pro 100 g)/ 26 Kcal (pro Portion). Marzipan wird meist zu gleichen Teilen aus gemahlenen Mandeln und Puderzucker hergestellt – doppelte Gefahr für die Winterfigur. Marzipan-Kartoffeln bestehen beispielsweise aus reinem Marzipan, das mit einer Zimt-Kakao-Mischung bestäubt wird. © dpa

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