Die beste Tomatensoße der Welt hat nur drei Zutaten - mit einer Überraschung

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Starkoch verrät geheime Zutat für Rührei, mit der Sie nicht gerechnet hätten

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Wer bereitet das beste Käse-Schmankerl?

Leserrezept-Wettbewerb: Auf geht’s in den Biergarten!

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Liebt es in der Küche deftig: die Jungbäuerin Manuela Betz. Traditionell schmecken im Biergarten Obazda und Laugengebäck. Besonders hübsch sehen sie  in Herzform aus – fast zu schön, um reinzubeißen, findet die junge Frau.

Endlich ist es wieder so weit: Mit den milderen Temperaturen startet die Saison in den bayerischen Biergärten. Unsere Zeitung sucht deshalb bei einem Leserrezept-Wettbewerb zusammen mit dem Bayerischen Bauernverband das beste Käse-Schmankerl für den Biergarten.

Zur Tradition gehört es, seine Brotzeit selbst mitzubringen. Manuela Betz (25) aus Weng, Fahrenzhausen (Landkreis Freising), hat für uns schon mal den Brotzeitkorb gepackt.

Vier Generationen wohnen auf dem Hof

Auch wenn Manuela Betz von sich behauptet, ein „Kind vom Lande“ zu sein, lebt sie doch am „Nabel der Welt“, wie sie mit einem Augenzwinkern sagt: Denn die Wenger Dorfkirche, die auf einer Anhöhe über dem Ampertal liegt, kennt jeder: „Wer auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen landet, fliegt direkt an der Wenger Kirche vorbei und weiß, 1 Minute später hat er wieder Boden unter den Füßen.“

Weng hat knapp 600 Einwohner. Vor zwei Jahren ist die junge Frau hierher gezogen – sie hat in den Milchviehbetrieb Betz eingeheiratet. Vier Generationen wohnen auf dem Hof, jeder hat hier seine Aufgabe. Die junge Mutter ist für den Hofladen zuständig, den sie aufgebaut hat. „Einzelhandel ist einfach meins“, sagt sie und strahlt übers ganze Gesicht.

Nach der Schule lernte die heute 25-Jährige zunächst Einzelhandelskauffrau. Das Fachwissen hilft ihr jetzt sehr, ihren Hofladen auf dem Betzhof aufzubauen. In einer Scheune fing sie mit einem Selbstbedienungsladen an – „alles war sehr provisorisch, wir wollten erst einmal schauen, ob es funktioniert.“ Mittlerweile hat Manuela Betz das Sortiment ausgebaut, im Frühsommer soll ihr Hofladen in einen größeren Raum auf dem Betzhof ziehen – „die Leute nehmen unser Angebot an“, freut sich die Jung-Bäuerin.

Die Kaspressknödel sind ein Klassiker. Mittags schmecken sie frisch rausgebacken zum Salat, abends werden sie sauer serviert.

Manuela Betz hat mit ihrem Mann Bernhard (25) „Muich und Mehra“ gegründet. In ihrem Hofladen gibt es fremde und eigene Produkte vom Hof wie die frische Milch aus dem Automaten oder Käse aus der Betz-Milch gefertigt. „Mittlerweile haben wir sieben Käsesorten im Programm“, freut sich die junge Frau. Ihr persönlicher Favorit ist der Petersil-Schnittlauch-Käse.

„Ich genieße es, mir die Arbeit selbst einteilen zu können“, sagt die junge Mutter. Mittags kommen die Bewohner des Betzhofes zusammen, „entweder meine Schwiegermutter oder ich kochen“, das schafft Freiräume, sagen beide zufrieden über die Arbeitsteilung. Der Vorteil für die ganze Familie: Jeder kocht anders, so herrscht auf dem Betz-Speiseplan große Abwechslung.

Die Küche von Manuela Betz ist deftig, „ich koche gerne bayerische Sachen“. Am liebsten mit rescher Kruste und Röstaromen. Die Kaspressknödel kommen deshalb bei ihr nicht blass aus der Pfanne. Kaspressknödel brät man übrigens nicht – sie sollen wie Schnitzel in viel Fett in der Pfanne schwimmen. „Man bäckt sie raus“, erklärt die junge Frau.

Kaspressknödel lassen sich vielseitig einsetzen. Sie schmecken mittags mit Salat. Was übrig bleibt, kann man als Suppeneinlage verwenden oder in den Biergartenkorb einpacken. Als sauren Knödelsalat. „Himmlisch“, schwärmt die Jung-Bäuerin.

Laugenbad fürs Gebäck – dabei vorsichtig sein.

Sie selbst kommt an lauen Sommerabenden jedoch nur ganz selten in den Genuss, unter Kastanienbäumen im Biergarten zu sitzen. „Das sind die Abende, an denen mein Mann stundenlang mit dem Mähdrescher draußen auf dem Feld unterwegs ist.“ Deshalb gibt es die Kaspressknödel bei den Betz meistens doch am Mittag. Und weil sie so gut sind, bleibt selten etwas übrig für den Abend.

Manuela Betz’ Tipp lautet daher: „Am besten, man macht gleich die doppelte Portion.“

Leserrezept-Wettbewerb: Schmankerl für den Brotzeitkorb

Ein Biergarten-Besuch ohne Käse im Brotzeitkorb ist undenkbar. Esmüssen ja nicht immer nur der klassische Obazda (siehe Bild) oder die Emmentaler-Käsewürfel sein. Denn aus Käse kann man vielerlei zaubern, denn die Auswahl an Käse ist schier unendlich: Hartkäse, Schnittkäse, Weichkäse, Sauermilchkäse, Frischkäse. Unsere Zeitung sucht deshalb in diesem Jahr zusammen mit dem Bayerischen Bauernverband das beste Käse-Schmankerl für den Biergarten – unter dem Motto „So a Kas“.

Inspirationen gefällig? Knackige Salate lassen sich mit Käse wunderbar aufpeppen. Ob mit Gouda, Mozzarella oder auch Blauschimmelkäse verfeinert, können Salate mit Käse beim Biergarten-Besuch mächtig Eindruck schinden. Käse passt auch hervorragend zu Snacks und Fingerfood. Tartes und Quiches sind ebenso geeignet, um sie mit in den Biergarten zu nehmen. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und nicht zu vergessen: Brot mit Käse. Mit Gemüse oder Obst aufgepimpt, werden daraus herrliche Sandwiches, in die jeder gerne reinbeißen möchte. Sogar süß kann’s mit Frischkäse im Biergarten zugehen.

Mittagstisch: Eine Mahlzeit am Tag nimmt die Familie zusammen ein. Zu Gast: Stephanie Ebner (2.v.l.).

Die Verfasser der zehn besten Käse-Schmankerl laden wir zur Endausscheidung ein. Das große Biergartenfest mit Prämierung der besten Käse-Rezepte findet am Samstag, 27. April, im Biergarten am Chinesischen Turm in München statt. Die Finalisten präsentieren dann ihr Rezept einer Jury.

Mitmachen lohnt sich: Jeder Finalist nimmt einen Preis mit nach Hause. Der erste Preis ist ein „Urlaub auf dem Bauernhof“. Der Gutschein hat einen Wert von 250 Euro. Außerdem gibt es folgende Preise zu gewinnen: Verzehrgutscheine von der Haberl-Gastronomie, Fresskörbe mit bayerischen Schmankerl sowie einen Gesundheitsgrill, einen Sous-Vide-Garer, eine Kühlbox, einen Pizza- Backstein oder eine Isolierkanne.

Einsendeschluss für die Rezepte ist Montag, 15. April. Die Rezepte per Mail bitte an Gastro@merkur.de schicken.

Wer lieber einen Brief schreibt, für den gilt folgende Adresse: Münchner Merkur, Stichwort „Biergarten- Rezept: So ein Kas“, Paul- Heyse-Straße 2 - 4 in 80336 München

Nicht vergessen: Bitte schreiben Sie uns nicht nur Ihr Lieblingsschmankerl, sondern auch, wie wir Sie am besten erreichen können. Wir wollen die Finalisten schließlich zügig zu unserem Biergartenfest einladen. Also bitte Telefonnummer und Adresse mitschicken!

Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften. Viel Glück und schon mal ein Prosit auf die Gemütlichkeit.

Das schmeckt imBiergarten: Kaspressknödelsalat, Brezenherzen und Bier-Obazda

Auf den Hütten im Alpenraum sind Kaspressknödel eine Spezialität. Frisch rausgebraten schmecken sie mit Salat oder Sauerkraut. Auch als Supppeneinlage sind sie beliebt. Wer Kaspressknödel mit in den Biergarten nehmen will, entscheidet sich für die „saure“ Variante als Salat.

Kaspressknödel

50 g Butter

4 Eier

125 ml Milch (warm) 

250 g Käse (Graukäse und Gorgonzola) 

50 g Mehl (je nach Festigkeit etwas mehr/ weniger) 

250 g Semmelwürfel oder Knödelbrotl

50 g Zwiebel

2 EL Öl zum Backen

1 Bund Schnittlauch

Salz und Pfeffer

1 Bund Petersilie

Zubereitung:

1. Die Zwiebeln würfeln und in etwas Butter kurz anbraten. Den Käse in Würfel (etwa 1 cm) schneiden.

2. Knödelbrot mit den Eiern und der Milch sowie den Zwiebeln und dem Käse verkneten. Mit reichlich Salz und Pfeffer würzen, damit die Masse schön würzig wird. Zum Schluss die klein gehackte Petersilie unterkneten.

3. Aus der Masse etwa 13 flache Fladen formen und von jeder Seite circa 10 Minuten knusprig anbraten.

4. Mit Schnittlauchröllchen servieren.

Saure Kaspressknödelsalat

Kaspressknödel

1 rote Zwiebel

2 EL Essig

4 EL neutrales Öl

Salz, Pfeffer und Zucker

außerdem: nach Belieben gewürfelten Speck, Radieschen, Petersilie und Schnittlauch

Zubereitung:

1. Die Kaspressknödel in Scheiben schneiden. Zwiebel in feine Streifen schneiden.

2. Die Knödelscheiben auf einen flachen Teller legen und die Zwiebelnn darüber streuen. In einem Schüsselchen das Öl mit Essig verrühren, mit

Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Anschließend das Dressing über die Semmelknödel und Zwiebel geben.b Circa 2 Stunden ziehen lassen. Bei Bedarf nachwürzen.

Tipp: Der Knödelsalat ist ein perfektes Sommergericht, das sich gut vorbereiten lässt. So wird aus Knödelresten etwas Besonderes.

Bier-Obazda

125 g Camembert(s), in groben Würfeln

100 g Käse (Limburger), in groben Würfeln

100 g Butter

100 g Frischkäse

1 Zwiebel, gewürfelt

2 EL Paprikapulver, edelsüß (evtl. etwas mehr für rote Farbe)

1 EL Kümmel

50 ml Bier

Salz und Pfeffer

außerdem zum Dekorieren: Zwiebeln, Schnittlauch und Paprikapulver

Zubereitung:

1. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren. Dabei nur etwa die Hälfte des Kümmels zugeben, den Rest später ganz untermischen. Wer es nicht so fein mag, gibt die Zwiebel erst am Schluss in Würfeln darunter und mixt sie nicht mit.

2. Zum Servieren den Obazdn mit Zwiebelringen belegen und mit Schnittlauch und/oder Paprikapulver bestreuen. Dazu schmeckt klassischerweise Laugengebäck.

Brezenherzen

für den Teig:

250 g Mehl, Type 550

und etwas mehr zum Bearbeiten

120 g Wasser

¼ Würfel Hefe (10 g)

½ TL Salz

1 Prise Zucker

25 g Butter, weich

für die Lauge:

1 l Wasser, 50 g Natron

zum Bestreuen: 50 g Sesam, Hagelsalz, Mohn, verschiedene Körner

außerdem: Herz-Ausstecher

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zu einem Teig kneten. Herzen ausstechen (9 cm), auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, 15 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

2. In der Zwischenzeit 1 l Wasser mit Natron aufkochen. Die Herzen für circa 30 Sekunden einlegen und mit einem Schaumlöffel herausholen. Lauge nicht berühren. Nach Belieben bestreuen: Hagelsalz, Sesam, Mohn oder Körnern.

3. Herzen in den nicht vorgeheizten (!) Backofen geben. 25 bis 30 Minuten bei 200 Grad backen.

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