von Kellnerin geprellt

Trinkgeld-Abzocke: Frau für Großzügigkeit bestraft

Nach dem Restaurant-Besuch checkt eine junge Frau ihre Kreditkartenabrechnung und ist geschockt. Denn die Kellnerin betrügt sie dreist - trotz üppigem Trinkgeld.

Es sollte ein gemütlicher Familien-Abend beim Mexikaner werden. Doch damit hatte Whitney Anderson aus Salem, USA nicht gerechnet: Sie gab der Kellnerin Trinkgeld - und bekam als Dank die gesalzene Rechnung.

Auf Facebook schreibt die dreifache Mutter: "Auf der Rechnung standen 45,50 Dollar [Anmerk. d. Red.: umgerechnet ca. 37 Euro]. Ich wollte großzügig sein und habe zusätzlich ganze 10 Dollar Trinkgeld gegeben."

Dreiste Kellnerin ohne Skrupel

Doch dieses großzügige Trinkgeld war der Kellnerin, die Whitney Anderson und ihre Familie an diesem Abend bediente, anscheinend nicht genug. Denn als die junge Frau am Tag nach dem Restaurant-Besuch ihren Kontostand sieht, entdeckt sie etwas merkwürdiges.

Anstelle der ursprünglichen 10 wurden ganze 20 Dollar als Trinkgeld von der Kreditkarte der jungen US-Amerikanerin abgebucht. Wütend fährt Whitney Anderson zum Restaurant zurück und verlangt die Original-Rechnung. Was dann passiert, klingt wie ein schlechter Scherz.

Die junge Frau schreibt auf Facebook: "Unfassbar, anscheinend hat unsere Kellnerin meine Unterschrift gefälscht und sich selbst 20 Dollar Trinkgeld ausgestellt. Ihr Chef sagt, es kann bis zu zehn Tage lang dauern, bis ich mein Geld wieder habe. Wer weiß, wie viele Kunden sie mit dieser Masche schon abgezogen hat!"

Die Kellnerin fälscht Britney Andersons Unterschrift und gibt sich selbst 20 $ Trinkgeld.

Trinkgeld-Abzocke: kein Einzelfall

Und tatsächlich: Whitney Andersons Befürchtungen bewahrheiten sich. Nach Angaben von Shareably.net  hat die Kellerin bereits dutzende Kunden mit der gleichen Masche abgezockt und wurde wegen ihrer Betrügereien bereits mehrmals entlassen.

Nachdem schließlich auch noch ein lokaler Nachrichtensender über Whitney Andersons Fall berichtet, klingeln beim Restaurant-Manager die Alarmglocken. Der Besitzer des mexikanischen Restaurants befürchtet einen Imageschaden - er gibt der jungen Frau kurzerhand nicht nur die gestohlenen 10 Dollar zurück, sondern übernimmt die ganze Rechnung der Familie.

Für Whitney Anderson ging dieser versuchte Betrugsfall also noch einmal gut aus. Über die skrupellose Kellnerin, und ob diese weiterhin in der Gastronomie tätig ist, gibt es aber keine weiteren Informationen.

Auch interessant: So erkennen Sie Betrug im Restaurant.

jo

Rubriklistenbild: © Facebook/Whitney Anderson (Screenshot)

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