Lieblingsgemüse der Deutschen

Überhaupt nicht gesund? Fünf Tomaten-Mythen enthüllt

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Die Deutschen lieben Tomaten - Sie auch? 

Die Deutschen lieben Tomaten! Bis zu 25 Kilo soll jeder von uns pro Jahr verspeisen. Doch um das rote Gemüse ranken sich leider viele Halbwahrheiten. 

Egal ob pur, als leckere Nudelsoße oder als Ketchup: Tomaten sind aus unserer Küche und von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken. Doch ist sie wirklich so gesund, wie viele sagen? 

Welche Mythen stimmen?

Die niederländische Autorin Annemieke Hendriks hat sich mit zahlreichen Geschichten rund um das rote Gemüse beschäftigt. In ihrem Buch "Tomaten - Die wahre Identität unseres Frischgemüses" (be.bra Verlag) klärt sie uns über erfundene und wahre Geschichten rund um die Tomate auf. 

Wir haben für Sie fünf Mythen genauer angeschaut: 

Auch interessant: Das steckt hinter der 57 auf Ketchup-Flaschen.

Mythos 1: Tomaten sind gesund

"Von 100 Gramm Tomaten bleiben nach Abzug des Wassers fünf Gramm Inhaltsstoffe übrig. Wenn man davon Zucker und andere Kohlenhydrate abzieht, bleibt noch etwa ein Gramm", schreibt die Autorin über die gesundheitlichen Aspekte des roten Gemüses. Und um dieses eine Gramm werde viel zu viel Wind gemacht.

So soll die Tomate über besonders viel Lycopin verfügen, einem Antioxidant. Davon sei jedoch in Himbeeren viel mehr zu finden.

Mythos 2: Tomaten gehören in den Kühlschrank

Wer seine Tomaten im Kühlschrank aufbewahrt, macht einen fatalen Fehler. Denn Tomaten verlieren bei kühlen Temperaturen ganz schnell an Aroma. Und das wäre doch zu schade. Also besser bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Mythos 3: Tomaten aus dem Gewächshaus schmecken nicht

"Der Geschmack einer Tomate wird vor allem durch ihre Rasse bestimmt, egal wo sie wächst. Und die erwerbsmäßige Tomate wächst in Deutschland wie in den Niederlanden in geschützten, beheizten Gewächshäusern", so die Autorin. 

Wenn Tomaten in der freien Natur wachsen, müssten außerdem viel mehr Pestizide eingesetzt werden. Aus diesem Grund werden auch Bio-Tomaten in Gewächshäusern angepflanzt.

Mythos 4: Gentechnikfreie Tomaten

Tomaten kommen laut Experten aus einer komplett gentechnikfreien Branche, deshalb sei der Hinweis "gentechnikfrei" bei Tomaten komplett unsinnig.

Mythos 5: "Alte Sorten"

Das, was viele als "alte Sorten" bei den Tomaten wahrnehmen, sind in Wirklichkeit Hightech-Züchtungen, so wie das "Ochsenherz" oder besondere Farben wie gelb, schwarz oder pink. Die meisten Tomatensorten eignen sich gar nicht zur Massenzüchtung und sind deshalb nur Saisongemüse.

Lesen Sie auch: Ist das Grüne von Tomaten giftig?

Von Andrea Stettner

Acht Fehler beim Kochen von Nudeln, die fast jeder macht

Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln.
Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln. © Pixabay
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu.
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu. © Pixabay
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen.
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen. © Pixabay
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen.
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen. © Pixabay
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein.
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein. © Pixabay
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben.
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben. © Pixabay
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente.
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente. © Pixabay
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften.
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften. © Pixabay

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