Vergiftungen drohen

Wärmen Sie diese Lebensmittel bloß nicht in der Mikrowelle auf

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Kartoffeln dürfen nur in diesem Fall in der Mikrowelle erhitzt werden ...

Täglich lockt die Mikrowelle. Sie wärmt Speisen schnell auf und ist ein praktischer Helfer. Aber einige Lebensmittel sollten Sie von der Mikrowelle fernhalten.

Der Tag war lang und der Magen knurrt. Jetzt noch schnell das Essen von gestern in der Mikrowelle aufwärmen und schon kann der Feierabend kommen. Das klingt verlockend, ist aber nicht bei allen Lebensmitteln eine gute Idee.

Strahlung tötet Bakterien nicht

Für einige Menschen ist Mikrowellen-Strahlung ja per se gefährlich und so könnte man auf den Gedanken kommen, dass sie auch Bakterien den Garaus macht. Das ist allerdings ein Irrglaube. Nur Hitze tötet Bakterien auf und in Lebensmitteln zuverlässig ab. Bei kurzem und ungleichmäßigem Erwärmen in der Mikrowelle kann es also zu unangenehmen Lebensmittelvergiftungen kommen. Diese Nahrungsmittel sind dabei besonders anfällig.

Kartoffeln

Viele Menschen halten es für unnötig, gekochte Kartoffeln im Kühlschrank aufzubewahren. Dabei sind die vertrauenserweckenden Knollen gar nicht so ungefährlich. Auf gekochten Kartoffeln fühlen sich Bakterien bei Zimmertemperatur pudelwohl und beginnen, sich fröhlich zu vermehren. Werden Kartoffeln dann nur kurz in der Mikrowelle aufgewärmt, kann das Ergebnis ein verdorbener Magen sein.

Genial: So leicht können Sie ein Ei in der Mikrowelle pochieren

Reis

Auch bei Reis gilt: Seine Weste ist nicht so weiß wie seine Farbe. Lagern Sie übriggebliebenen Reis im Kühlschrank, nur dann können Sie ihn gefahrlos in der Mikrowelle wieder aufwärmen und genießen.

Hühnerfleisch

Rohes Hühnerfleisch ist ein besonderer Kandidat. Auf dem Fleisch tummeln sich so viele Erreger, dass Sie es nicht mal abwaschen sollten. Diese Erreger, zum Beispiel Salmonellen, sind auch der Grund, warum Sie rohes Hühnerfleisch lieber von der Mikrowelle fernhalten sollten. Die Strahlung erhitzt das Fleisch nur unregelmäßig. Es sollte aber eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad erreichen und das am besten länger als zehn Minuten.

Natürlich können Sie Lebensmittel auch in der Mikrowelle ausreichend erhitzen, um eventuelle Bakterien abzutöten. Die schnelle Zubereitung verleitet aber dazu, die Speisen eher zu kurz als zu lang in dem Gerät schmoren zu lassen. Da die Strahlung selbst keinerlei Einfluss auf die Bakterien hat, reicht die kurze Erhitzungsdauer schließlich oft nicht aus.

Lesen Sie auch: Ist Essen aus der Mikrowelle eigentlich ungesund?

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Diese Lebensmittel sollten Sie lieber nicht kochen

Werden Karotten in Wasser gekocht, verlieren Sie Vitamin A und Betacarotin, welche gut für die Augen sind. Entscheiden Sie sich doch dazu, die Möhren zu kochen, sollten Sie die Schale dranlassen. Ansonsten ist das Erhitzen in der Pfanne die bessere Variante.
Werden Karotten in Wasser gekocht, verlieren Sie Vitamin A und Betacarotin, welche gut für die Augen sind. Entscheiden Sie sich doch dazu, die Möhren zu kochen, sollten Sie die Schale dranlassen. Ansonsten ist das Erhitzen in der Pfanne die bessere Variante. © pixabay
Fische enthalten viel Vitamin B. In einer Brühe verlieren Sie fast die Hälfte davon.
Fische enthalten viel Vitamin B. In einer Brühe verlieren Sie fast die Hälfte davon. © pixabay
Im kochenden Wasser verlieren Kartoffeln eine große Menge an Nährwerten wie Kalium, welches gut für das Herz ist. Wenn Sie viele dieser Nährstoffe behalten wollen, sollten Sie die Kartoffeln mit Schale kochen.
Im kochenden Wasser verlieren Kartoffeln eine große Menge an Nährwerten wie Kalium, welches gut für das Herz ist. Wenn Sie viele dieser Nährstoffe behalten wollen, sollten Sie die Kartoffeln mit Schale kochen. © pixabay
Spinat enthält viel Eisen, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Betacarotin. Durch das Kochen verliert er schnell einen Großteil dieser Nährstoffe.
Spinat enthält viel Eisen, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Betacarotin. Durch das Kochen verliert er schnell einen Großteil dieser Nährstoffe. © pixabay
Beatcarotin und Vitamin C sind besonders hitzeempfindlich. Und gerade davon stecken ganz viel in der Paprika. Dünsten Sie das Gemüse lieber in etwas Öl.
Beatcarotin und Vitamin C sind besonders hitzeempfindlich. Und gerade davon stecken ganz viel in der Paprika. Dünsten Sie das Gemüse lieber in etwas Öl. © pixabay
Auch Brokkoli sollten Sie nur erhitzen und nicht kochen. Ansonsten verliert er Eisen, Kalium, Vitamin C, Magnesium, Calcium und Glykosinolate, die vor Darmkrebs schützen können.
Auch Brokkoli sollten Sie nur erhitzen und nicht kochen. Ansonsten verliert er Eisen, Kalium, Vitamin C, Magnesium, Calcium und Glykosinolate, die vor Darmkrebs schützen können. © pixabay
Auch Fenchel enthält Kalium, Clalcium, Magnesium und Vitamin C und verliert beim Kochen zahlreiche dieser Nährwerte.
Auch Fenchel enthält Kalium, Clalcium, Magnesium und Vitamin C und verliert beim Kochen zahlreiche dieser Nährwerte. © pixabay
Tomaten enthalten viel krebsvorbeugendes Lycopin, welches beim Erhitzen sogar verdoppelt werden kann. Doch übertreiben Sie es nicht beim schmoren, ansonsten gehen andere wichtige Nährstoffe verloren. Hier bietet sich auch wieder das Dünsten an.
Tomaten enthalten viel krebsvorbeugendes Lycopin, welches beim Erhitzen sogar verdoppelt werden kann. Doch übertreiben Sie es nicht beim schmoren, ansonsten gehen andere wichtige Nährstoffe verloren. Hier bietet sich auch wieder das Dünsten an. © pixabay

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