Frage an den Wirt

Muss ich eigentlich für Leitungswasser im Restaurant bezahlen?

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Immer mehr Gaststätten verlangen Geld für Leitungswasser.

Oft bestellen Gäste im Restaurant nur Leitungswasser, weil sie etwas Geld sparen wollen - und haben das Wasser dann trotzdem auf der Rechnung. Ist das eigentlich erlaubt?

Leitungswasser kostet in Deutschland kaum etwas und doch wird in Restaurants häufig etwas dafür verlangt. Da wundern sich die Gäste: Darf der Wirt das Leitungswasser tatsächlich auf die Rechnung schreiben?

Leitungswasser: Preise sind dem Wirt überlassen

Grundsätzlich sind Restaurantbesitzer in Deutschland nicht dazu verpflichtet, bestimmte Speisen oder Getränke kostenlos anzubieten, erklärt der Deutsche Anwaltverein auf seinem Rechtsportal. Über die Preise entscheidet der Wirt immer selbst. Deshalb hat er das Recht, für Leitungswasser Geld zu verlangen. Der Gast muss dies akzeptieren.

In Frankreich hingegen herrscht eine andere Trinkkultur: Hier ist der Inhaber verpflichtet, zu jeder Mahlzeit eine Karaffe Leitungswasser kostenlos auf den Tisch zu stellen. Aber auch nur, wenn der Gast auch wirklich noch etwas anderes dazu bestellt.

Wie werden die Preise in der Gastronomie kalkuliert?

In der Regel zahlen Gäste den dreifachen Einkaufspreis - das heißt bei einem Getränk im Wert von 3,30 Euro hat der Wirt ursprünglich circa 1,10 Euro hingelegt. In nobleren Restaurants kann der Preis sogar viermal so hoch sein.

Die Preisaufschläge ergeben sich aus den anfallenden Miet-, Personal- und Stromkosten, die der Besitzer zu begleichen hat. Hinzu kommen noch Gebühren für die GEMA, GEZ oder Mitgliedsbeiträge.

Wieviel darf Leitungswasser kosten?

Im Durchschnitt kostet ein Liter Leitungswasser in Deutschland 0,2 Cent. Doch da in der Gastronomie der Wirt den Preis festlegt, ist er von Lokal zu Lokal unterschiedlich. Dabei kommt es teilweise zu einem Preis von über vier Euro pro Liter - je nach Lage und Prominenz der Gaststätte.

Generell gilt bei Getränken, Speisen und anderen Leistungen: Sobald der Preis den üblichen Marktpreis um 100 Prozent übertrifft, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr. 

Im Normalfall bleibt der Wirt aber unter dieser Grenze, wenn er nicht des Wuchers beschuldigt werden will.

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Von Franziska Kaindl

So richten Sie sich die perfekte Hausbar ein

Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro.
Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro. © pixabay
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen.
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen. © pixabay
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen.
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen. © pixabay
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro.
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro. © pixabay
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro.
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro. © pixabay
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack.
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack. © pixabay

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