Überraschende Ergebnisse

Champagner-Test 2017: Aldi-Schampus schmeckt besser als Moët

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Diese Champagner wurden getestet.

An Silvester darf ein prickelnder Schluck Champagner nicht fehlen - doch schmecken nur sündhaft teure Schaumweine oder reicht auch ein Exemplar vom Discounter?

Wie viel sind Sie bereit, für einen guten Champagner auszugeben? Die richtig edlen Sorten kosten nämlich bis zu 150 Euro und versprechen vollsten Genuss - doch laut einem Vergleichstest ist ein günstiger Schaumwein aus dem Supermarkt gar nicht so schlecht, wie der Preis vielleicht vermuten lässt.

Billig-Schampus besser als erwartet

Wenn Sie für Silvester noch auf der Suche nach dem perfekten Tropfen zum Anstoßen sind, müssen Sie gar nicht so tief in die Tasche greifen. Das ergab ein Test des Online-Portals Vergleich.org, welches zwölf Champagner zwischen zehn und 150 Euro in einer Blindverkostung bewertete.

Überraschenderweise konnten auch Schaumweine aus dem Supermarkt mit ausgefeiltem Geschmack punkten und hängten dabei einige Luxus-Marken ab. Diese fielen teilweise durch ein muffiges bis pilziges Aroma auf. Getestet wurde in den Kategorien Geschmack, Geruch und Prickeln.

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Champagner: So fiel der Vergleichstest aus

Zu den gut abschneidenden Champagnern gehören auch welche aus dem unteren und mittleren Preissegment, wie Testleiterin Janina Bembenek erklärt: "Wir haben den Geschmack in einer Blindverkostung getestet. Geschmacklich kann Supermarkt-Champagner durchaus mit teuren Edel-Marken wie Dom Pérignon oder Pommery mithalten. Und die Produkte von Moët & Chandon und Veuve Clicquot liegen geschmacklich sogar hinter den Champagnern von Edeka & Co."

So schnitten die einzelnen Champagner im Test ab.

Von den Supermarkt-Champagnern machten vor allem der "Grand Plaisir" (Edeka, Note: 1,7), der "Veuve Durand" (Aldi Nord, Note: 1,8) und der "Comtesse Marie-Louise" (Penny, Note: 1,8) einen guten Eindruck bei den Testern. Teurere Schaumweine wie "Moët & Chandon Brut Impérial" (Note: 2,2) oder der "Moët & Chandon Impérial Rosé" (Note: 2,3) schnitten hingegen schlechter ab.

Als Testsieger ging dennoch der edle Tropfen "Dom Pérignon Vintage 2006 Brut" (Note: 1,1) hervor, dicht gefolgt vom "Pommery Brut Royal Champagner" (Note: 1,3). Auf dem letzten Platz landete der Veuve-Clicquot-Champagner - Grund dafür waren muffige Aromen, die er im Mund hinterließ.

Auch beim Sekt schneiden Discounter nicht schlecht ab - wie zum Beispiel der von Lidl.

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