Belastung mit Giftstoff

Die unbekannte Gefahr im Reis: Durch diese einfachen Tricks können Sie Vergiftungen vermeiden

Mit zwei simplen Tricks kann man den Arsengehalt im Reis verringern.
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Mit zwei simplen Tricks kann man den Arsengehalt im Reis verringern.

Reis ist oft mit Arsen belastet. Es gibt aber einfache Tricks, mit denen man den Arsengehalt um fast die Hälfte senken kann. Erfahren Sie hier, wie das geht.

Reis schmeckt gut und passt unter anderem hervorragend zu Fisch. Doch oft sind darin Spuren von Arsen zu finden - ein für den Körper schädliches Schwermetall, das Krebs erregen kann. Mit diesen zwei Tipps können Sie den Arsengehalt im Reis aber um fast die Hälfte verringen. 

Wie kommt Arsen in den Reis?

Arsen ist naturgemäß im Boden enthalten und kommt auch im Grundwasser, in Dünger oder Klärschlamm vor. Für den Menschen ist dabei vor allem das anorganische Arsen schädlich. Reispflanzen nehmen den Stoff durch die Wurzeln auf, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt. Da es sich bei Arsen um einen natürlichen Stoff handelt, lässt sich die Belastung von Lebensmitteln nicht vollständig vermeiden.

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Die in den Reisprodukten gemessene Konzentration von Arsen ist jedoch eher gering und daher nicht akut gesundheitsgefährdend. Dennoch sollten Reisprodukte zur Vorsicht nicht übermäßig gegessen werden. Für Menschen, die sich zum Beispiel wegen Zöliakie glutenfrei ernähren müssen und daher gerne mit Reis kochen, eignen sich Mais, Hirse und Quinoa als Ersatz.

Durch diese zwei Tricks senken Sie den Arsengehalt im Reis

Laut der Ernährungsexpertin Daniela Krehl können zwei einfache Tricks helfen, den Arsengehalt im Reis um fast die Hälfte zu verringern, wie Focus Online berichtet. Der erste Tipp ist dabei recht simpel: Vor dem Kochen sollte der Reis gründlich mit Wasser abgewaschen werden - Arsen ist nämlich wasserlöslich. 

Achtung: Diesen Schritt beim Reis kochen sollten Sie nie mehr auslassen

Dieser Fakt spielt auch bei der zweiten Methode eine wichtige Rolle. Um den Arsengehalt um rund 45 Prozent zu senken, sollte Reis in der sechsfachen Menge Wasser gekocht werden. Beim Abgießen des Kochwassers wird dann das Arsen vom Reis abgespült. Das Kochwasser sollte immer vollständig weggegossen und nicht aufgehoben werden.

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Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
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Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
Käse Haltbarkeit erkennen
Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

Von Michaela Schaal

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