Umbgang mit Blüten

Fühlen, Sehen, Kippen - So erkennen Verbraucher Falschgeld

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Falschgeld lässt sich durchaus erkennen, unter anderem am Wasserzeichen im unteren Bereich des Scheinw. Dafür muss man ihn gegen das Licht halten. Foto: Matthias Balk/dpa

Falschgeld ist für Verbraucher gefährlich: Geben sie die Blüten unbewusst weiter, machen sie sich strafbar. Doch wie stellt man fest, ob eine Banknote echt ist oder nicht?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Immer wieder bringen Kriminelle Falschgeld in Umlauf. Damit sich Verbraucher nicht strafbar machen, indem sie unbewusst Blüten weitergeben, sollten sie die Banknoten aufmerksam prüfen, die sie in die Finger bekommen. Das rät die Bundesbank in Frankfurt am Main.

Wer Falschgeld entdeckt, sollte sich an die Polizei wenden. So funktioniert die Prüfung eines Geldscheins: 

- Fühlen: Auf der Vorderseite von echten Banknoten sind Teile des Druckbildes etwas erhaben und können gefühlt werden. Bei der ersten Euro-Serie ist dies der Schriftzug "BCE ECB EZB EKT EKP" am oberen Rand. Bei der neuen Europa-Serie ist der erweiterte Schriftzug "BCE ECB EЦБ EZB EKP EKT EKB BĊE EBC" erhaben, zusätzlich gibt es Striche am rechten und linken Rand.

- Sehen: Wird eine echte Banknote gegen das Licht gehalten, ist das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich als Schattenbild zu sehen. Im oberen Bereich des Hologrammstreifens befindet sich bei der Europa-Serie außerdem ein transparentes Fenster, durch das sich das Porträt der Frauenfigur "Europa" erkennen lässt.

- Kippen: Wenn Bankkunden Euro-Geldscheine kippen, verändern sich die Hologrammelemente. Auf der Rückseite der ersten Serie kann bei vielen Banknoten durch das Kippen auch der Farbwechsel der rechten Wertzahl von Rot nach Grün geprüft werden. Die Banknoten der neuen Serie weisen auf der Vorderseite links die sogenannte Smaragdzahl auf: Beim Kippen verändert sich die Farbe, und ein heller Balken wandert auf- beziehungsweise abwärts.

Informationen der Deutschen Bundesbank

Online-Schulung der Bundesbank zur Falschgelderkennung

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